Sonnenbrand bei Pflanzen: Wie du ihn erkennst und vermeidest

Foto: CC0 / Pixabay / Sweetaholic

Sonnenbrand kann auch bei Pflanzen auftreten. Lies hier, woran du erkennst, ob deine Blumen, Bäume und Sträucher zu viel Sonne abbekommen haben und was du tun kannst.

Sonnenbrand bei Pflanzen erkennen und behandeln

Sonne ist wichtig für Pflanzen. Ohne sie wäre Fotosynthese und somit auch das Überleben der Gewächse unmöglich. Aber: Pflanzen, die zu lange der prallen Sonne ausgesetzt sind, können ebenso einen Sonnenbrand bekommen wie wir Menschen.

Besonders häufig tritt der Sonnenbrand bei Pflanzen auf, die keinen Schatten abbekommen oder lange nicht gewässert wurden. Du erkennst ihn an Verfärbungen der Blätter. Die Sonne entzieht diesen die Feuchtigkeit, woraufhin sie austrocknen. Eine beige bis braune Farbe ist ein deutliches Zeichen dafür.

  • Hat deine Pflanze zu viel Sonne abbekommen, solltest du diese so schnell wie möglich in den Schatten stellen. Bei solchen, die du nicht verschieben kannst, ist ein Sonnenschirm oder eine Markise sinnvoll.
  • Wässere die Pflanze sofort, am besten an der Wurzel. Braune, vertrocknete Blätter solltest du entfernen, damit sie sich auf ihre noch gesunden Triebe konzentrieren kann.
  • Es kann aber auch passieren, dass du deiner Pflanze nicht mehr helfen können und diese komplett eingeht.

So beugst du einem Sonnenbrand bei Pflanzen vor

Um Bäume vor Temperaturunterschieden zu schützen, kann eine Kalkschicht gegen Sonnenbrand helfen.
Um Bäume vor Temperaturunterschieden zu schützen, kann eine Kalkschicht gegen Sonnenbrand helfen.
(Foto: Colourbox.de / Alinsa)

Damit es erst gar nicht soweit kommt, kannst du dem Sonnenbrand vorbeugen.

  • An die Sonne gewöhnen: Wenn du deine Pflanzen nach dem Winter wieder auf den Balkon oder in den Garten stellst, solltest du behutsam vorgehen. Das heißt: Lass die Pflanzen die ersten zwei bis drei Wochen im Halbschatten stehen. Dann kannst du ihnen ein sonniges Plätzchen aussuchen.
  • Pflanzen, die bisher im Schatten standen, kannst du täglich ein paar Stunden in die Sonne stellen. Vermeide hier aber die Mittagshitze von 12 bis 15 Uhr.
  • Sind schattige Plätze rar, tut es auch ein Sonnenschutz, zum Beispiel in Form eines Sonnensegels, das du über die Pflanze spannst. Auch Markisen oder Sonnenschirme eignen sich dafür. Kleinere Bäume und Sträucher kannst du mit Vogelschutznetzen abdecken, um die Sonnenstrahlen etwas abzuhalten.
  • Um Risse in Baumstämmen zu vermeiden, gibt es in Gartenmärkten weiße Spezialfarbe beziehungsweise Kalk, den du auf das Holz auftragen können. Das Baumweiß reflektiert die Sonnenstrahlen und schützt den Baum so vor einem Sonnenbrand.
  • Richtig wässern: Gieße die Pflanzen bei Hitze regelmäßig, aber nie in der Mittagshitze oder wenn die Sonne gerade prall auf die Pflanze scheint. Gib das Wasser dabei nur an die Wurzeln. Die Wassertropfen auf den Blättern wirken wie eine Lupe und verstärken das Sonnenlicht. Das Ergebnis: Die Blätter verbrennen noch schneller. Am besten gießt du die Pflanzen frühmorgens, notfalls am späten Abend.
  • Der richtige Blumentopf: Bei Topfpflanzen solltest du auf (dunkle) Plastiktöpfe verzichten. Diese erhitzen sich viel schneller und stärker als beispielsweise Töpfe aus Ton.

Dieser Text stammt von Elisabeth Von Sydow.

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