Weihnachtsbaum im Topf: Einkauf, Pflege und worauf du achten solltest

Weihnachtsbaum im Topf
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Ein Weihnachtsbaum im Topf ist eine gute Alternative zu einem geschlagenen Weihnachtsbaum. Wo du ihn kaufen und wie du ihn pflegen kannst, erfährst du in diesem Artikel.

Eigentlich ist ein Weihnachtsbaum ein reiner Wegwerfartikel. Im Topf kann der Baum jedoch überleben und nach Weihnachten wieder eingepflanzt werden. Dies ist nachhaltiger und schont die Umwelt. Zwar ist der Wechsel von drinnen nach draußen nicht immer ganz einfach, aber mit etwas Geduld und Sorgfalt gelingt dir dies dennoch.

Den richtigen Weihnachtsbaum im Topf finden

Fichten eignen sich besonders gut als Weihnachtsbaum im Topf.
Fichten eignen sich besonders gut als Weihnachtsbaum im Topf. (Foto: CC0 / Pixabay / Alexei_other)

Zunächst solltest du den richtigen Baum finden:

  • Für den Weihnachtsbaum im Topf eignen sich heimische Fichten besonders gut, denn sie sind Flachwurzler. Tannen sind nicht optimal. Ihre Pfahlwurzeln werden oft für den Topf gekappt und sie können dann nicht mehr genügend Wasser aufnehmen.
  • Bevorzuge kleinere Bäume für den Topf.
  • Auch aus logistischen Gründen ist es sinnvoll, einen kleinen Baum zu verwenden: Dieser benötigt weniger Erde, ist insgesamt leicht und lässt sich einfacher transportieren. Er ist auch leichter auszupflanzen.
  • Achte darauf, dass du einen Baum kaufst, der im Topf herangezogen wurde. Der Wurzelballen von Weihnachtsbäumen, die ausgegraben und dann in den Topf gesteckt wurden, ist verletzt und das führt dazu, dass sie schneller eingehen.
  • Bio-zertifizierte Bäume aus der Region sind am besten, da sie nicht mit Pestiziden behandelt wurden und kurze Transportwege hinter sich haben.

Tipp: Bei WunderTree.co kannst du einen Weihnachtsbaum im Topf direkt nach Hause bestellen, wenn du in Berlin wohnst. Im Januar wird er abgeholt und dauerhaft in einen Wald in der Nähe von Berlin eingepflanzt.

Weihnachtsbaum im Topf pflegen

Wie die meisten Nadelhölzer sind auch Tannen und Fichten etwas sensibel bei Fehlern in der Pflege. Folgendes solltest du beachten:

  • Der Umzug von der Gärtnerei oder Baumschule ins warme Wohnzimmer ist besonders kritisch. Hierbei ist es wichtig, dass der Baum genug Zeit hat, sich zu akklimatisieren. Du kannst ihn zum Beispiel einige Zeit in den Wintergarten oder ins Treppenhaus stellen. Auch ein unbeheiztes Zimmer ist eine gute Alternative. Nach einigen Tagen kann der Baum dann auch ins Wohnzimmer gestellt werden.
  • Wird der Baum nach Weihnachten wieder rausgestellt, solltest du umgekehrt vorgehen: Zunächst wird der Baum ins Treppenhaus oder in den Wintergarten gestellt, anschließend kommt er auf den Balkon oder die Terrasse.
  • Platziere den Baum so, dass er genug Licht abbekommt. Stelle ihn aber nicht neben eine Heizung.
  • Gieße den Weihnachtsbaum im Topf alle zwei Tage und achte darauf, dass der Wurzelballen nie ganz austrocknet.
  • Besprühe gelegentlich die Nadeln mit Wasser. So hältst du den Weihnachtsbaum auch bei trockener Heizungsluft frisch.

Eingetopften Weihnachtsbaum wieder einpflanzen

Möchtest du deinen Weihnachtsbaum im Topf nach den Feiertagen ins Freie pflanzen, beachte dabei folgendes:

  • Pflanze den Baum nicht direkt nach Weihnachten wieder ein. Stattdessen solltest du noch einige Wochen bis zum Frühlingsbeginn warten. Bis dahin kannst du den Baum an einen geschützten, frostfreien Ort stellen.
  • Vergiss nicht, ihn hin und wieder etwas zu gießen.
  • Im Frühjahr kannst du den Baum dann auspflanzen. Stelle ihn für etwa eine Stunde in lauwarmes Wasser, damit sich die Wurzeln richtig vollsaugen können. Setze den Baum in das Pflanzloch und fülle es mit feuchter Komposterde auf. Gieße gerade in den ersten Tagen großzügig.

Wichtig: Ein einmal ausgepflanzter Baum kann nicht wieder zurück in den Topf gepflanzt werden. Die Wurzeln würden dabei so stark beschädigt werden, dass er sich nicht mehr ausreichend mit Wasser versorgen könnte und im warmen Wohnzimmer vertrocknen würde.

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