Verdecktes Video: Bei diesem Tiertransport wurden 40 Schweine einfach ins Meer geworfen

Foto: © Peta

Die Tierschutzorganisation Peta hat ein Video veröffentlicht, das erneut zeigt, wie qualvoll Tiertransporte sind. Zu sehen sind Schweine, die am Verdursten sind – sowie etliche bereits tote Tiere.

Die Aufnahmen von Peta sind erst einige Wochen alt: Sie entstanden Ende Juli während eines Tiertransports vom bulgarischen Warna nach Batumi in Georgien. Auf dem Weg mussten die Tiere auch vier Tage auf einer Fähre ausharren – und zwar eingepfercht in LKWs, bei sengender Hitze.

Augenzeugen zufolge bekamen die Schweine während dieser vier Tage keine Nahrung, Wasser oder medizinische Versorgung. Die Videoaufnahmen zeigen ein verdurstendes Schwein, das zu kraftlos ist, um noch aufzustehen. Als ein Mann es mit Wasser übergießt, öffnet es nur das Maul und versucht etwas Wasser aufzufangen.

Manche Schweine enden im Meer

Außerdem zu sehen sind zahlreiche verstorbene Tiere. 40 Schweine wurden während der Fahrt einfach im Meer entsorgt, berichtet ein Zeuge laut Peta. Es sollen sogar noch lebende Tiere dabei gewesen sein.

Hier das Video von Peta auf YouTube: 

„Laut unserem Informanten herrschen diese Zustände auf Tiertransporten über das Schwarze Meer seit mehreren Jahren – sie sind also die Regel und keine Ausnahme. Das ist nicht hinnehmbar“, so Lisa Kainz von Peta.

Möglichst günstiges Fleisch

Weshalb die Tiere überhaupt so lange Strecken transportiert werden, hat rein wirtschaftliche Gründe. Theoretisch könnte man die Schweine ja auch jeweils vor Ort schlachten und nur ihr Fleisch exportieren. Allerdings müsste das Fleisch durchgehend gekühlt werden. Die Tiere lebend zu transportieren, sei daher billiger, schreibt Peta.

Dieses wirtschaftliche Denken geht allerdings auf die Kosten der Tiere – wie das aktuelle Peta-Video einmal mehr beweist. „Dieser Fall macht erneut klar, dass Tiere wie leblose Ware behandelt und Gesetze europaweit missachtet werden. Kontrollen versagen komplett. Nur ein Verbot der Transporte kann den Tieren wirklich helfen“, sagt Kainz. Die Tierschutzorganisation hat deswegen eine Petition gegen Langstreckentransporte in Nicht-EU-Länder gestartet. (Hier geht’s zur Petition)

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