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7 Sätze zum Sparen, die dich ärmer machen

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Foto: © Adobe Stock von Monster Ztudio

Trivial, aber wichtig: Sparen beginnt mit dem Anfangen. Doch den Start verschieben viele von uns auf morgen – weil uns sofort zig Gründe einfallen, die verhindern, dass wir endlich lossparen. Hier 7 Sätze, die wir uns selbst sagen und sie deswegen auch glauben – obwohl sie falsch sind und uns ärmer machen.

1. „Ich habe doch gar nichts zum Sparen!“

Den Satz kennen sicher viele aus eigener Erfahrung. Schließlich ist was Wahres dran: Börsenkursgewinne fallen umso größer aus, umso mehr man an der Börse investieren kann. Und wer „am Ende vom Gehalt noch Monat übrig“ hat, fragt sich zu Recht, woran man denn noch sparen soll. Doch gibt es auch diese Wahrheit: Oft hat man nur deshalb nichts zum Sparen, weil man alles schon ausgegeben hat. Und die wichtige Frage ist: Wofür? – Oft geben wir unser Geld ja unbewusst aus. Für Kleinigkeiten, die wir gar nicht brauchen. Für Dinge, die wir vergessen haben (digitale Abos) und die wir günstiger bekommen könnten (Handyvertrag). Tipp: Schreibe dir mal auf, wofür dein Geld weggeht. Führe ein Haushaltsbuch, mach dir Notizen in dein Handy oder nimm eine Tabellenkalkulation. Hauptsache, du trägst alles ein – und bekommst dann einen detaillierten Überblick. Durch den wird schnell bewusst, wie viel du eigentlich ausgibst – und für was. Und dann sehen viele von uns wahrscheinlich fast von selbst, dass sie doch Geld zum Sparen haben. Hier passend dazu noch 8 einfache Spartipps.

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Führe ein Haushaltsbuch, in dem du dir einmal alles aufschreibst, wofür dein Geld weggeht. Damit bekommst du einen detaillierten Überblick und sehen kannst wo sich Möglichkeiten zum Sparen ergeben. (Foto: © Alex Samuels auf Unsplash )

2. „Das bringt doch eh nichts…“

Mit diesem Satz möchten wir uns einreden, dass sich die Mühe nicht lohnt. Und hier wird’s auch spannend: Denn diesen Satz kann man zum Beispiel auch über umweltfreundliches Verhalten äußern, oder über Mitbestimmung in der Demokratie, oder Freundlichkeit gegenüber Mitmenschen. Und ja: All das ist anstrengend. Und es dauert. Falsch ist der Satz trotzdem. Hätte Elon Musk ihn gesagt, gäbe es heute keinen Tesla – und viele Nachahmer. Hätte Greta Thunberg ihn gesagt, stünden heute nicht Klimaziele in den Programmen aller vernünftigen Parteien.

Wahr ist: An Veränderung muss man glauben – und sie dann aktiv herbeiführen und gestalten. An was glaubst du beim Sparen, oder besser: Was willst du denn? Willst du dir in näherer Zukunft mal etwas Größeres leisten können? Geht es um eine Weltreise oder ein Sabbatical? Oder sparst du für den Fall der Fälle, als Rücklage für schwere Zeiten? So oder so, das Ziel ist nah: Wer monatlich 50 Euro weglegt, hat nach 12 Monaten 600 Euro. „Nichts“ ist das nicht, denn 600 Euro würdest du ja auch nicht herschenken. Zehn Jahre 50 Euro pro Monat sparen sind schon 6.000 Euro. Wer 100 Euro weglegen kann, hat schon 12.000 Euro. Die einen nennen es „Nichts“, die anderen bereits ein Auto…

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3. „Sparen dauert viel zu lange“

Diesen Satz kann sicher jede:r von uns sehr gut verstehen. Nehmen wir wieder das Rechenbeispiel von oben: Wer heute ein E-Bike will, möchte nicht erst 5 Jahre darauf sparen müssen. Das ist verständlich, und es stimmt auch: Sparen kann echt lange dauern. Kann. Muss es aber nicht. Denn auch hier kommt es darauf an, wofür du eigentlich sparen möchtest. Für kleinere Wünsche dauert es gar nicht so lange, wie für ein Haus oder die langfristige Absicherung. Und es ist natürlich abhängig von der Art deines Sparplans und dem Betrag. Wenn du jede Woche 50 Euro in dein Sparschwein steckst, hast du am Ende der zehnten Woche schon 500 EUR. Man kann auch ganz schnell sparen, wenn es sein muss. Viel wichtiger ist aber: Hättest du vor Wochen, Monaten und Jahren schon mal mit dem Sparen angefangen, hättest du heute das Geld bereits. Und deswegen ist es so wichtig, Satz 1 und 2 ganz schnell zu vergessen – und mit dem Sparen anzufangen.

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Beim Sparen zählt auch die Laufzeit – je früher du damit anfängst, desto weniger muss du beiseitelegen, desto weniger tut es weh und desto leichter fällt dir das Sparen. Also fang gleich damit an! (Foto: © Danielle Macinnes auf Unsplash)

4. „Sparen kann ich später immer noch.“

Dieser Satz ist wohl einer der Falschesten zum Thema sparen. Das weiß mindestens jede:r, der ab und zu mal den Rentenbescheid checkt – oder Punkt 3. schon verinnerlicht hat. Nimm noch den Satz „Hinterher ist man immer schlauer“ dazu und mach dir klar, dass man den eben erst hinterher sagt. Doch auch vorher hat man noch die Chance, schlau zu sein. Und muss sich dann später nicht ärgern, dass man nicht schon viel früher damit angefangen hat: Mit Sport, Lernen, Leben – und mit Sparen.

Beim Sparen zählt nun einmal auch die Laufzeit. Einfache Regel: Wer früher spart, kann länger sparen, hat also später mehr. Andersherum: Wer später spart, kann weniger sparen. Es geht immer noch – aber es wird schwerer. Ja, mehr noch: Je früher du damit anfängst, desto weniger muss du beiseitelegen, desto weniger tut es weh und desto leichter fällt dir das Sparen. Und du hast jeden Tag die Wahl: Wird heute der Tag sein, an dem du angefangen hast? Quick Fact, der einem klarmacht, um was es geht: Wenn du heute 10 Euro zur Seite legst, hast du schon morgen 10 Euro. Wenn nicht, hast du morgen nichts.

Auch für Kinder lohnt es sich mit dem Sparen schon früh anzufangen: Sparen für Kinder – Was Sinn macht. Und was nicht.

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5. „Ich kann eh nicht gut mit Geld …“

Wer diesen Satz sagt, hat meistens einen Grund dafür. Meist sind es eben schlechte Erfahrungen mit Geld, oder irgendwie das Gefühl, dass andere „es“ besser können. Aber ist das wirklich so? Kommen die einen als Dagoberts auf die Welt, die anderen als Donalds? Ja, für Musik, Malen und andere Künste braucht man schon ein wenig Begabung. Aber den Umgang mit Geld können wir alle erlernen, denn die Wahrheit ist: Jede:r kann theoretisch alles lernen, es gibt Sportler ohne Beine und blinde TV-Journalisten. Realität ist: Vor dem Thema Finanzen haben wir zu viel Respekt, vielleicht sogar Angst. Das liegt natürlich daran, dass Mathe in der Schule für die meisten nicht spannend war, und auch daran, dass man am Anfang vor einem Berg von Wissen steht. Aber auch der längste Weg beginnt mit einem ersten Schritt.

Taste dich langsam ans Thema ran. Schau dir zum Beispiel Filme zum Thema Geld an – die zeigen dir nämlich, dass Finanzen eben doch spannend sein können. Oder lies dich über Finanz-Blogs mal langsam in das Thema ein oder hör dich über Podcasts mal episodenweise in das Thema rein. Und lass dich nicht stressen: Geh das Thema ganz in Ruhe an und du wirst sehen: So schlimm ist es gar nicht. Wenn du dich mit einer Sache beschäftigst, dann wirst du sie auch verstehen.

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Geh das Thema ganz in Ruhe an und du wirst sehen: So schlimm ist es gar nicht. Wenn du dich mit einer Sache beschäftigst, dann wirst du sie auch verstehen. (Foto: © Becca Tapert auf Unsplash)

6. „Börse und Fonds gehen nur mit viel Geld!“

Diese Sätze kommen von Menschen, die bei „Fonds“ sofort an die Wallstreet, wichtig aussehende Anzugmenschen, riesige Zahlen, undurchsichtige Strukturen und große Konzerne denken. Ja klar, das gibt es auch. Aber das ist nur die Hälfte der Wahrheit, eben die der hauptberuflichen „Börsianer:innen“.

Es gibt aber auch die Seite von Sparern und Anlegern, und übrigens auch die von nachhaltig wirtschaftenden Banken. Die schaffen es zwar selten als Story nach Hollywood, dafür schaffen sie gemeinsame Werte: Zum Beispiel mit Fonds, über die sich jede:r selbst ein bisschen Wall Street ins Haus holen kann – und dabei auch noch selbst in der Hand hat, ob es ein bisschen mehr Ertrag oder ein bisschen weniger Risiko sein soll. Wieviel Geld man dafür braucht? Wir haben eine Antwort: 25 Euro. Genau das ist der Beitrag, ab dem du bei der Triodos-Bank in nachhaltige Fonds hineinsparen kannst. Das ist wie ein Sparschwein, nur mit mehr Ertrag. Und mit dem guten (Ge-)Wissen, dass deine 25 Euro in nachhaltigen Projekten arbeiten, die du bei der Triodos-Bank auch noch transparent finden kannst.

Für Fonds muss also keiner reich sein. Das Gegenteil ist wahr: Ein bisschen Wall Street kannst auch du, denn 25 Euro hat fast jede:r monatlich übrig. Und wer 50 oder 100 Euro draus macht und heute damit anfängt, hat am Ende mehr davon – siehe oben.

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7. „Ein Kredit ist doch fast das gleiche…“

Da ist was dran. Beim oberflächlichen Hinsehen ist ein Kredit wie Sparen, nur andersherum. Du bekommst jetzt Geld, dass du gerade nicht hast und zahlst es danach – auch in Raten – wieder zurück. Beim Sparen legst du das Geld vorher zur Seite. Macht keinen Unterschied? Tja, eben doch:

Beim Sparen kannst du dein Geld für dich arbeiten lassen – über Zinsen (nicht so schlau, weil gerade niedrig) oder über das Anlegen am Kapitalmarkt (z.B. grüne Fonds, grüne EFTs …). Dein Geld wird also mehr.

Beim Kredit lässt jemand anderes das Geld für sich arbeiten. Allerdings auf deine Kosten: Du kriegst keine Zinsen, sondern musst sie zahlen – und Schuldzinsen sind selten niedrig. Dein Geld wird also weniger.

Bei der Entscheidung Kredit oder Sparen spielen natürlich noch weitere Faktoren mit: Wie spontan ist die Anschaffung? Was für ein Mensch bist du? Kannst du gut mit Schulden umgehen? Hast du schon Kredite? Wie sicher sind Job und Lebensplanung? Im Einzelfall kann es sinnvoll sein, die Nachteile von Krediten in Kauf zu nehmen. Aber das Gleiche wie Sparen sind Kredite nicht. Jetzt Geld nachhaltig anlegen!

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