Umfrage Minimalismus: maximale Begeisterung, minimale Umsetzung

Foto: © Unsplash.com - Jazmin Quaynor

Wir leben in einer Überflussgesellschaft, in der ständig alles (und jeder) sofort verfügbar ist. Kein Wunder, dass sich viele nach Einfachheit sehnen. Minimalismus ist einer der aktuellen Trends, die genau das versprechen.

Die Besinnung auf das Notwendige, freiwillige Reduktion und Befreiung von unnötigem Ballast – Minimalismus ist einer der Lifestyle-Trends unserer Zeit. Und dabei muss sich das Aussortieren nicht nur auf materielle Besitztümer beziehen. Auch Ablenkung kann minimiert werden, etwa durch die Smartphone-Diät (neudeutsch „Digital Detox“) und eine neue Achtsamkeit für das Hier und Jetzt.

Darüber reden, etwas ändern zu wollen, tun die meisten von uns. Immer wieder. Und wieder… Ganz besonders beliebt sind dafür die berühmten „Guten Vorsätze fürs neue Jahr“, aber auch runde Geburtstage sind eine klassische Gelegenheit für diese Vorhaben. Wir wollten wissen, was ihr von Minimalismus haltet – und wie es mit der Umsetzung klappt.

Top-Idee – mit Tücken

Kurz gesagt: Minimalismus begeistert die Utopia-Community. 96 % der Umfrageteilnehmer können dem Konzept etwas abgewinnen oder leben sogar schon danach. Letztere sind allerdings eine klare Minderheit (13 %). Die meisten stecken irgendwo zwischen „Minimalist in Spe“ und „man müsste mal“ fest.

Umfrage: Minimalismus Ausmisten Suffizienz
Minimalismus finden eigentlich alle gut – wenn da nicht die Umsetzung wäre… (Foto: © Utopia.de)

Dabei soll Minimalismus das Leben ja gerade einfacher machen, und es nicht durch zusätzlichen Druck verkomplizieren. Wir raten deshalb: Langsam anfangen. Versuche es doch mal mit unseren Minimalismus-Tipps für Einsteiger. Oder nimm dir einen bestimmten Bereich deines Lebens vor, z. B. deinen Kleiderschrank, deinen Haushalt oder das Kinderzimmer. Und wenn es mit dir und dem Minimalismus einfach nicht klappen will? Keine Sorge, wir haben 10 gute Vorsätze, die garantiert jeder schafft. Die sind nicht nur für das neue Jahr geeignet, sondern für jeden neuen Tag.

Utopia meint: Die Grundidee hinter dem Thema Minimalismus finden wir super: Konzentration auf das, was man wirklich braucht, und das einem Freude bereitet. Worin genau das besteht, muss allerdings jeder selbst entscheiden.

Totaler Kahlschlag oder behutsames „Aus den Augen, aus dem Sinn“ – habt ihr ein festes Ritual zum Aussortieren? Welche Minimalismus-Methode funktioniert für euch am besten?

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(1) Kommentar

  1. Ich lebe nicht als Minimalist im Sinne von „alles passt in einen Rucksack“, aber die meisten meiner nicht gebrauchten Dinge – geschätzt etwa ein Drittel meines Besitzes vom letzten Jahr – habe ich abgegeben und kaufe sie mir nicht mehr nach.

    Meiner Erfahrung nach hilft langsames Angehen nicht viel. Radikalkur hat den großen Vorteil, dass man die enorme Erleichterung, den frischen Wind im Leben, spürt und dadurch nicht mehr in alte Muster zurückfällt. Außerdem kann man dabei gleich noch mit um-/aufräumen 🙂 Letztendlich verlief es bei mir trotzdem in mehreren Wellen, weil der Genuß des freieren Lebensraums mich zu mehr Reduzierung trug als erst erwartet. Ein entschlossenes Befreiungsfest ziehe ich jedenfalls einer schleichenden Aussortierung vor.