Vielleicht sind die 4 Millionen Menschen, die Veganer genannt werden, ja doch nicht so verrückt

Vegan
Bills: PETA

Die Tierschutzorganisation PETA erklärt in diesem Video, wie sich die vegane Ernährung auf unseren Planeten auswirkt.

„Die Herstellung eines einzigen Burgers verbraucht so viel Wasser, dass jemand davon 100 Tage duschen könnte“, verdeutlicht die sonore Stimme des Sprechers gleich zu Beginn. Ein neues Video von PETA Deutschland zeigt, was unsere Ernährung mit Umweltverschmutzung, Welthunger, Tierleid, Regenwaldrodung und Ressourcenverschwendung zu tun hat und schafft es, globale Zusammenhänge verständlich sowie kurz und knapp darzustellen.

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(6) Kommentare

  1. Ich zitiere Utopia.de: „Wir finden: Es muss nicht immer gleich „ganz oder gar nicht“ sein. Auch wer nur ein bisschen veganer lebt, leistet einen wichtigen Beitrag zu weniger Tierleid und mehr Umweltschutz. Jeder Schritt zählt.“

    Das Video ist gut und fasst viele Argumente gegen tierische Produkte zusammen.
    Leider wird hier jedoch mal wieder ein Bild gezeichnet, dass nur zwischen den Polen „gut“ und „böse“ unterscheidet, dadurch wird es bei den meisten Zuschauern für Reaktanz sorgen – nicht für die gewünschte Ernährungsumstellung. Zudem: wenn eh jedes Fleisch schlecht ist, dann kann ich ja auch das billigste kaufen.

    Außerdem ist auch durch Studien belegt, dass es sinnvoller ist, Menschen Alternativen darzubieten, statt nur zu verbieten. Hier steht leider nur die eine und einzige Alternative im Vordergrund, dass könnte etwas zu wenig sein. Zumal die Umstellung auf eine vegane Lebensweise nicht so unglaublich einfach ist, wie vermittelt. Mit solchen Vorstellungen werden die meisten ja doch wieder nach zwei Tagen zu Massentierfleisch-Essern. „Aber ich hab es ja mal versucht, für mich ist das einfach nichts, ich hab mich da nicht wohl gefühlt, man kann ja in keinem Restaurant mehr etwas bestellen…“, ich denke solche und ähnliche Sätze kann sich nun jeder gut vorstellen. 😉

  2. Schon alleine die Aufmachung und die Stimme des Spechers würden bei mir auch dann schon alle Alarmglocken hoch gehen lassen („Vorsicht, hier will mich jemand manipulieren“), wenn ich von der Materie gar nichts wüßte.
    Peta ist halt auch nur eine riesige Maschinerie, die jedes Mittel zur Aufmerksamkeitsgewinnung nutzt, um Spenden einzunehmen.

    Sogar eine eigene Webseite für einen einzigen Film…

    Bei dem Aufwand geht dann natürlich nur Schwarz- Weiß.
    Zielgruppen-Fokussierung nennt sich das dann und da ist kein Raum für Differenzierung.

    Für einen einzigen Burger wird so viel Wasser verbraucht, daß man dafür 100 Tage duschen könnte.
    Da müßte man jetzt differenzieren: Wo lebt das Rind und wie wird es gefüttert?
    Wenn es kein Futter bekommt, das künstlich bewässert wurde, dann ist das hier zu Lande kein Problem.
    u.s.w.

    Der entscheidende Punkt ist aber, wie Du schreibst: „die Umstellung auf eine vegane Lebensweise ist nicht so unglaublich einfach ist, wie vermittelt.“
    Und die Folgen, wenn alle vegan leben würden, sind auch in keinster Weise bekannt und wie neulich in einer Studie dargestellt, ist die Lebensweise nicht per se ökologischer als eine Ernährung mit stark reduziertem Konsum an tierischen Bestandteilen.

  3. Und wer verhungert natürlich mal wieder und ist arm? Der typische traurig guckende afrikanische Junge aus der UNICEF. Sollte man an dieser Stelle vielleicht noch einmal über Rassismus und Nord-Süd-, bzw. Postkolonialismus- oder Afrike-Klischees sprechen?

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