Bei dm gibt es jetzt Naturkosmetik-Parfums von Alverde – wir haben sie uns angesehen

Foto: © dm und Utopia

In herkömmlichem Parfum können ungesunde Inhaltsstoffe stecken. Bio-Parfums sind besser, aber bislang ist die Auswahl vergleichsweise gering. Die Drogeriekette dm hat jetzt gleich vier neue Düfte in Naturkosmetikqualität auf den Markt gebracht.

„Naturduft“ – so heißt die neue Duftmarke von Alverde. Es gibt vier verschiedene Duftrichtungen: Wunderwelt, Glücksoase, Freudensprung und Tagtraum. Die Mischungen bestehen aus Zutaten wie Orange-Zimt-Lavendel oder Mandel-Waldbeeren-Lilie. Alle Duftessenzen sind laut dm natürlichen Ursprungs.

Weitere Vorteile gegenüber herkömmlichen Parfums: Es stecken keine synthetischen Duftstoffe, Farbstoffe oder Konservierungsstoffe in den Düften. Der verarbeitete Alkohol ist pflanzenbasiert, auf Inhaltsstoffe auf Mineralölbasis verzichtet Alverde. Die Naturduft-Parfums sind alle mit dem Natrue-Siegel zertifiziert.

Naturkosmetik-Parfums bei dm: Wie gut riechen sie?

Auch bei der Verpackung achtet der Hersteller auf Nachhaltigkeit: Der Karton besteht zu hundert Prozent aus Recyclingmaterial. Die Flasche ist aus Glas, die Verschlusskappe aus Holz – nur im Inneren der Kappe steckt Plastik. Das Fläschchen mit 50 Millilitern Eau de Parfum kostet 9,95 Euro.

Wir haben uns die Inhaltsstoffe genauer angesehen und die Parfums getestet. Ein Pluspunkt: Die Düfte halten lange, auch nach mehreren Stunden verfliegt der Geruch nicht. Das Design der Verpackung ist liebevoll gestaltet, die Fläschchen haben eine schöne Form. Die Parfums riechen allerdings ziemlich süß. In der Utopia-Redaktion haben die Düfte einigen Mitarbeitern gut gefallen – andere mochten sie gar nicht.

dm-Parfums enthalten weniger Inhaltsstoffe

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Die Duftrichtung „Wunderwelt“ von Alverde (dm). (Foto: © Utopia)

In Bezug auf die Inhaltsstoffe fällt positiv auf, dass die Düfte mit nur wenig Zutaten auskommen. In den Parfums stecken sechs bis zwölf Stoffe. Zum Vergleich: Der Duft-Klassiker „Coco-Mademoiselle“ enthält 21 Substanzen – einige davon stuft Codecheck als „bedenklich“ oder „sehr bedenklich“ ein.

Aber auch die Zutaten der Alverde-Naturdüfte sind nicht ganz unkritisch: In allen vier Düften sind Limonene und Linalool verarbeitet. Beides sind natürliche Duftstoffe, die in verschiedenen Pflanzen vorkommen. Hersteller setzen die Substanzen häufig in (Natur-) Kosmetik ein, obwohl sie als besonders allergieauslösend gelten.

Utopia meint: Allergieauslösende Substanzen sind bei Parfums generell ein Problem. Bei einer Analyse fand Öko-Test in jedem zweiten getesteten Parfum mindestens einen ungesunden Duftstoff. Für diejenigen, die nicht allergisch auf die enthaltenen Duftstoffe sind, können die Alverde-Parfums eine Alternative zu herkömmlichen Produkten sein. Noch mehr Hersteller findest du hier: Bio-Parfum: empfehlenswerte Marken 

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(2) Kommentare

  1. Sie schreiben: Aber auch die Zutaten der Alverde-Naturdüfte sind nicht ganz unkritisch: In allen vier Düften sind Limonene und Linalool verarbeitet. Beides sind natürliche Duftstoffe, die in verschiedenen Pflanzen vorkommen. Hersteller setzen die Substanzen häufig in (Natur-) Kosmetik ein, obwohl sie als besonders allergieauslösend gelten.
    Ich kann ihnen als Parfumeur und Aronatologe mit 40 Jahren Erfahrung sagen, dass der Stoff Linalool, der in verschiedenen ätherischen Ölen vorkommt, SEHR HAUTFREUNDLICH IST, ja sogar genial. Bei Verbrennungen und Wunden gebe ich pur einen Tropfen drauf. Das ist das Beste zur Wundheilung, Desinfektion, und zur Hautbildung. Da hat KEINE Creme eine Chance. Je höher der Linallool-Gehalt bei Lavendel ist, desto bessere (heilsamere) Qualität hat das Öl. Der Beste Lavendel wächst deshalb auf 1200 – 1400 Metern, in der Drôme/Haute-Provance.
    Und die Limonene sind Bestandteile der Zitrusfrüchte wie Orange, Mandarine etc.
    Wenn sie nicht gespritzt, sich Bio sind, kann man diese Limonene durchaus auch essen oder trinken, nicht wahr.
    Also, Sooooo „schlimm“ sind diese 2 Stoffe also nicht, ganz im Gegenteil. Das sind tolle Stoffe in der Naturkosmetik.