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(16) Kommentare

  1. Die einzigen schönen Elektroautos baut Tesla. Davon sehe ich hier bei mir oft welche rum fahren.
    Für mich kommt ein Elektroauto jedoch nicht in Frage. Liegt einmal am Problem des „tankens“ und am Fahrspaß allgemein. Ich liebe Autos und vor allem mein Auto in das ich viel Zeit und Geld investiere. Ein Auto muss für mich viel PS haben und laut sein.
    Natürlich sollte man schon versuchen sein Leben im Sinne der Umwelt zu gestalten aber auf alles verzichten möchte ich persönlich nicht 🙂

  2. Wozu muss ein Auto laut sein? Damit sich große Jungs als Mann fühlen? Wenn Sie Mal in Baden-Württemberg über’s Land fahren und überall wegen Lärmschutz nur 30 fahren dürfen – und dann nachlesen, dass dieses nervraubende Tempolimit gerade mal 2,5 oder 3 dB bringt (je nach Studie; erst ab 3 dB kann man überhaupt einen Lautstärke-Unterschied wahrnehmen) – werden hoffentlich auch Sie zu der Erkenntnis gelangen, dass Allen geholfen wäre, wenn Extras, die nur dazu dienen, ein Auto oder ein Motorrad lauter zu machen, verboten würden und alle leisen Fahrzeuge wieder zügig fahren dürften. Derzeit darf ein Auto im Stand bis zu 82 dB (A) laut sein. Das geht um viele, viele dB leiser, ohne der Beschleunigung merklichen Abbruch zu tun. Oder gehören Sie zu den Leuten, denen es Spaß macht, kleine Kinder zu erschrecken oder Schichtarbeiter aus dem Schlaf zu reißen?

  3. Genau! Wir sind doch alle große Umweltschützer, solange wir dafür nichts tun müssen. Dann ist das Argument: „Als einzelner kann ich ja eh nichts tun.“ Und man kann sich beruhigt wieder hinlegen. Nur weiter so.

  4. Dann bist du noch keinen Tesla gefahren.
    Es macht Spaß.
    Ein Auto das umweltbewußt ist, solange du den Strom über regenerative Energien kommt.
    Leider aber auch nicht gerade billig
    Ich habe mich mit vier Arbeitskollegen und deren Familien zusammen geschlossen.
    Wir haben einen Tesla gekauft.
    Wir nutzen den Wagen zusammen.
    Der Strom wird über meine Solaranlage mit Speicher erzeugt.
    Wir wohnen in einer ländlichen Gegend, wo man längere Strecken mit den Auto zurück legen muss.
    Zur Arbeit fahre ich die 5 Kilometer mit den Fahrad. Dabei bin ich schneller da, als mit den Auto.
    Wenn du einmal einen Tesla fahren willst:
    Probefahrt unter
    https://www.tesla.com/de_DE/

  5. Schade, dass so viele Menschen so empfinden. Ich finde es ganz furchtbar wenn Autos laut sind. Für mich ist das ein Sinnbild von Ineffizienz und destruktiver Technik. Ich verstehe auch nicht, warum man für viele PS viel Geld ausgeben mag. Grundsätzlich kommt man mit der Karre trotzdem nur von A nach B. Man verbraucht halt nur mehr Sprit.
    Uns fliegt gerade die Biosphäre um die Ohren, aber hauptsache wir haben Freude an unseren Hobbies. Mit soner Einstellung verdienen wir’s wirklich mit unserern dicken SUVs zugrunde zu gehen…

  6. „günstig“? „auto“? also günstig würde ich das nicht bezeichnen, wenn ich 16.000 für ein autochen hinlegen muss. und alles darunter würde ich nicht als auto bezeichnen.

  7. Man muss schon unterscheiden, wo und wie die Leute leben. Klar, wer sich nur im Herzen einer Großstadt bewegt, wo alle 4 Minuten eine S-Bahn kommt, braucht nichts anderes. Jedoch sieht das Leben der Wenigsten so aus. Schon das Umland ist oft mangelhaft erschlossen. Im ganz ländlichen Raum geht ohne eigenen fahrbaren Untersatz gar nichts. Jetzt wird ja gerade vorgeschlagen, in Städten mit starker Schadstoffbelastung der Luft, wie z. B. Reutlingen, den ÖPNV kostenlos anzubieten. Ich bin mal gespannt, wie sich das entwickeln wird. Man kann nur hoffen, dass das ÖPNV-Angebot endlich entsprechend dem Bedarf ausgebaut wird. Sonst werden sich vermutlich nicht allzu Viele überzeugen lassen. Aber bisher betrachten wir nur die reine Personenbeförderung. Wir brauchen auch eine Lösung für Personen, die Gerätschaften oder viele oder unhandliche Waren mit sich führen. Z. B. Handwerker, Händler oder Musiker. Auch kann man endlos darüber streiten, was verkehrstechnisch sinnvoller ist: Einmal pro Woche mit dem Combi zum Großeinkauf zu fahren (Individualverkehr) oder sich alles einschließlich Salat im Internet zu bestellen und so zahlreiche Paketzusteller auf Trab zu halten. Ich bin sicher, dass es eine intelligentere Möglichkeit geben muss, die Versorgung zu organisieren, doch mir graut vor der Vorstellung, am Ende in einer planwirtschaftlichen oder bis ins letzte Detail rationalisierten Gesellschaft zu leben, in der für individuelle Vorlieben und Lebensentwürfe überhaupt kein Platz mehr ist.

  8. Ich glaube, dass man auch umweltschonend Auto fahren könnte (siehe meinen Beitrag zur Redox-Flow Batterie). Ich wohne auf dem Land. Wenn ich kein Auto hätte könnte ich weder meine Freundin noch meine Freunde sehen. Mit der Bahn kostet eine einfache Fahrt 12,95€ für 70 Km bzw, 6,10€ für 25 Km (pro Person), mit meinem alten Gas-Auto 2-4€. Wer soll das denn bezahlen. Wenn ich Freitag Abends zum drei Orte weiter zum Musik machen fahre käme ich überhaupt nicht mehr nach hause. Ich könnte nicht mehr zum Windsurfen an den See. Da kommt man mit ÖPNV gar nicht hin, und wenn, wäre auch das für mich unbezahlbar. In der Stadt ist ein eigenes Auto wirklich ziemlich unnötig, aber auf dem Land wird’s da echt schwierig.

  9. Ja wenn es möglichkeiten im öffentlichen Nahverkehr gäbe….
    z.B. mein Sohn geht in die 14 km entfernte Montessori Schule. Es gibt KEINE einzige nutzbare Verbindung. Die kürzeste Variante ist die Bahn, SBahn und Bus Kombi die Schlappe 1Stunde und 52 Minuten mit 3x Umsteigen ist. Toll für einen Grundschüler! Da ist man mit dem Rad schneller – wenn es denn einen guten Radweg gäbe! Also was bleibt – richtig. Das teure und nicht besonders umweltfreundliche Auto. Prima. Hab ich mir nicht gewünscht – ist aber gerade nicht zu ändern. Z.Zt. suche ich nach Fahrgemeinschaften -auch bei anderen Schulen. Aber das ist mühselig und wegen Datenschutz nicht mehr so einfach. Nur Eine pauschale Abschaffung des Individualverkehrs ist also zu kurz gedacht.
    Bin für Lösungsvorschläge offen.

  10. In der Reihe der Schlagloch-Suchgeräte (Dreiräder oder stark unterschiedliche Spurweiten von Vorder- und Hinterachse) könnte man auch das Twike erwähnen, dass schon lange verfügbar ist. Auch wenn es mit Pedalen ausgestattet ist, kann man es rein elektrisch fahren. Leider ist es (zumindest als Neufahrzeug) recht teuer und zumindest die Versionen bis zum Twike 3 sind auf 80 km/h beschränkt. Ich bin auf das Twike 5 gespannt, dass eine komplette Neuentwicklung sein soll. Zumindest soll es endlich schneller fahren dürfen.

  11. Ja, die Welt wird immer verrückter. Jetzt macht Utopia sogar schon Werbung für Zweitwagen. Abgesehen davon, dass diese Autos eigentlich nur in der Stadt benutzbar sind, wo man sowieso besser mit Bus und Bahn fährt, sind die auch noch alles andere als billig. Eine Isetta für 12.000€ OHNE BATTERIEN? Das kann doch nur ein schlechter Scherz sein. Außer den Motoren und etwas Elektronik ist da doch überhaupt nichts dran.
    Abgesehen davon ist das Fahren mit Batterien sowieso die größte Umweltsauerei. Wo bitteschön sollen denn die Batterien für 1 Mrd. Autos herkommen? Das ist überhaupt nicht möglich, und wollen wir wirklich, dass Kinder das Kobalt für unsere Autos aus dem Boden kratzen?
    Batteriebetrieb ist jetzt schon allein wegen der Menge zum Scheitern verurteilt. Warum die WIRKLICHE Lösung, nämlich Redox Flow Batterien, so totgeschwiegen werden, das weiß wahrscheinlich nur die Autoindustrie, denn die will sich ja gerne eine goldene Nase an den Akkus verdienen, wenn sie uns schon nicht mehr mit ihren Dieseln vergiften dürfen .
    Stattdessen betonen die „Saubermänner“ der Automobilmafia immer wieder gerne den zweifelhaften Ruf des Nunzio La Vecchia. Dieser hat nämlich bereits vor 4 Jahren ein Fahrzeug mit aberwitzigen 280 PS und 600 Km Reichweite auf die Straße gebracht. Das gefällt den ewig gestrigen natürlich gar nicht.
    Die „Batterie“ dieses Fahrzeuges besteht, je nach Bauart, aus massenhaft verfügbaren Metallen oder gar aus Kunststoff, und die Reichweite ist nur von der Größe der zwei Tanks abhängig, die die vorgeladenen Flüssigkeiten enthalten (relativ ungiftige Salzlösungen). Zum Tanken werden die Flüssigkeiten einfach ausgetauscht und an der Tankstelle wieder neu geladen. Das ist natürlich für die Autoindustrie uninteressant, denn da kann man keine zig-tausend € für Batterien kassieren.
    Na ja, wir werden diese Welt schon kaputt kriegen. Da bin ich ganz unbesorgt.

  12. Ich habe auch von dem Redox-Flow Fahrzeug von Nunzio La Vecchia gelesen. Wenn er die 600km Reichweite mit realistischen Tanks tatsächlich hinbekommen hat, ist ihm ein Durchbruch in der Redox-Flow Technik gelungen. Die Leistungsdichten, die z.B. ein Fraunhofer ICT bestätigen kann, liegen leider noch weit davon entfernt. Hat der gute Nunzio die Kiste denn tatsächlich auf die Straße gebracht?

  13. Ich wohne auf dem Land, fahre so viel wie möglich mit dem Rad und würde für alles andere sehr gerne auf ein kleines und wirklich günstiges Elektroauto umsteigen. Ich nehm da auch gern Einschränkungen hin. So ein Twizzy z.B. würde es mir durchaus tun, ich finde ihn aber für das was er bietet leider immer noch zu teuer. Und was soll eigentlich der Blödsinn mit der Zwangsbatteriemiete? Ein müder Versuch um den wirklichen Preis zu beschönigen? Gibt’s ja wo anders auch nicht, dass man z.B. ein Fahrrad kauft und die Reifen mietet.

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