(24) Kommentare

  1. Zigarettenkippen gehören auch nicht auf die Strasse,Bürgersteige an Bushaltestellen etc.
    meist sind in Berlin an den Bushaltestellen mit oder ohne Überdachung BSR Papierkörbe mit ZIGARETTENASCHER in ca. 3 oder mehr Metern Entfernung angebracht! Aber nicht direkt im Einstiegsbereich! Die Raucher werfen die Kippen auf den Boden und steigen ein. An Ampeln ist es oft noch schlimmer da werden Aschenbecher aus Autos geleert! Kippen auf Straßen etc. wegwerfen kostet 30€ ! Leider wird keiner abkassiert.
    Eine Kippe soll ca. 10 Tausend Liter Wasser verseuchen, sei es Trinkwasser aus dem Nikotin nicht rausgefiltert wird oder Regenwasser was in Berliner Seen oder Grundwasser endet und somit wieder im Trinkwasserkreislauf.
    Die Raucher in der Öffentlichkeit sollten noch zusätzliche Abgaben zahlen ,Sie verpessten weiterhin die Umwelt und sind furchtbar rücksichtslos gegen über den Mimenschen.

  2. @ Wulf: Bin fast deiner Meinung. Ich gehe aber so weit, dass alle „Umweltverschmutzer“ zur Kasse gebeten werden sollten. Also eine Strafe, wenn jemand seinen Kaugummi, seinen Zigarettenstummel, sein Bonbonpapier, seine Zigarettenpackung und sonstigen Müll einfach an Ort und Stelle „entsorgt“. In manchen Ländern ist dies durchaus Praxis, soweit ich gehört habe.

  3. es gibt leider viel zu viele unbelehrbare Sozialidioten; ich finde in diesem Fall eine Umweltdiktatur wie in Singapur nicht verkehrt. Dort gibt es horrende Geldstrafen oder Gefängnis. Und weil die Umweltpolizei dort incognito unterwegs ist und niemand sicher sein kann dass derjenige, der an der Bushaltestelle neben dir steht nicht ein Umweltpolizist ist traut sich niemand eine Kippe oder einen Kaugummi wegzuwerfen

  4. Liebe Redaktion: Bei Spülschwämmen geht auch immer einiges von dem Material ab, wenn man beispielsweise etwas von einem Backblech abschrubben will. Normalerweise bestehen die Schwämme doch auch aus Kunststoff, oder? Ist das beim Spülen Abgelöste schon Mikroplastik, oder kann das vom Klärwerk herausgefiltert werden?

  5. Also mal ganz grundsätzlich:
    In den Abfluß gehören nicht mal Fäkalien wenn man ganz logisch und natürlich denkt.
    Aus Kot wird Erde wenn er nicht erst mit Wasser vermischt wird.
    Heißt: Kot auf den Kompost, Urin in den Faultank zur Gasgewinnung und das Klopapier wird nicht benötigt, wenn man Wasser zum reinigen nimmt und das daraus entstehende Abwasser in der hauseigenen Pflanzenkläranlage umwandelt in klares Wasser und Erde. (Kann auch mit in den Faultank)
    Klar geht das nicht ohne weiteres in der Stadt, doch auch hier sollte ein natürlicher Kreislauf geschaffen werden.
    Die Sache mit dem Faultank funktioniert dafür in jedem Falle. Wichtig ist einfach daß genügend Wärme und Effektive Microorganismen im Tank vorhanden sind und die Tanks (min 2)im Wechsel betrieben werden. So kann Gas und Naturdünger entstehen.
    Dies funktioniert allerdings nur, wenn die Menschen sich auch angewöhnen nichts anderes als organische Stoffe in die Tanks zu geben ohne sie mit Schadstoffen wie z.B.Zigarettenkippen, Plastik oder Chemikalien zu kontaminieren.
    (Diese Methode kann natürlich nur dann gut funktionieren, wenn nicht auch schon der Mensch stark kontaminiert ist mit Schadstoffen.)
    Mülltrennung bis zur maximalen Stoffreinheit sollte eines der Ziele von uns Allen sein um alles wiederverwerten zu können.
    Also gibt es letztendlich keinen Müll.
    Das setzt allerdings voraus, daß auch alle Produkte bis ins Kleinste zerlegbar werden und bei Verbundstoffen vor Erzeugung ein ökologisch vertretbares Verfahren zur Zerlegung bereit steht.
    Positivbeispiel: Teebeutel ( besteht aus Papier,Faden,Metallklammer,Tee)
    Papier=recycelbar=Neues Papier oder kompostierbar wenn schadstoffrei
    Faden=recycelbar=kompostierbar sofern organisch
    Metall=recycelbar=einschmelzbar
    Tee =recycelbar=kompostierbar
    Anmerkung: Bei der Zerlegbarkeit könnte man sich noch etwas praktischere
    Bauarten ausdenken.
    Negativbeispiel:Outdoorjacke aus
    Kunststofffasern,Elastomeren,Microfasern,Klebstoffen,Metall,etc.
    Diese Materialien sind schwer voneinander zu trennen und beginnen
    mit zunehmendem Alter zu Microplastik zu zerfallen welches in
    der Umwelt Probleme bereitet. Maximal aufwendige und
    energieintensive Pyrolyse kann hier Abhilfe schaffen.

    Es lebe der gesunde Verstand im Verbund mit Ethik und Liebe 🙂

  6. Im Prinzip haben Sie Recht, aber Ihnen ist sicher auch klar, dass Sie die Mehrheit der Bevölkerung mit so weitreichenden Vorstellungen überfordern, oder?
    Wer anstrebt, das Verhalten der Menschen zu verändern – vor allem in Bereichen, in denen kein Hype zu erwarten ist – muss viel geduldige Überzeugungsarbeit leisten – und sich mit kleinen Schritten zufrieden geben, die niemanden überfordern. Mit vielen kleinen Schritten kommt man auch zum Ziel, es dauert nur leider! Und dauert und dauert! Wer hier jedoch die Geduld verliert, Maximalforderungen aufstellt oder gar Ziele mit gesetzlichen Vorgaben gegen das Verständnis des Mainstreams durchsetzen will, schadet der Sache eher – auch wenn er prinzipiell Recht hat. Denn wenn man die Leute gegen sich aufbringt ist nichts gewonnen, siehe Tea Party und Donald Trump, die sich gegen den Klimaschutz stellen.

    Zum Thema Urin erinnere ich mich, dass vor vielen Jahren auf einem Tag der offenen Tür der Uni Siegen eine Toillette mit getrennter Erfassung von Kot und Urin vorgestellt wurde. Hintergrund ist die Rückgewinnung von Phosphor. Die konventionelle Landwirtschaft tut ja so, als ob Mineraldünger unbegrenzt verfügbar sei. Doch das ist keineswegs der Fall. Es gibt weltweit 4 abbauwürdige Lagerstätten und das Ende der Vorkommen ist absehbar. Blöderweise sind Phosphor-Mineralien in der Regel mit Uran-Erzen vergesellschaftet. So lange die Atomkraft noch eine Zukunft hatte, wurde das Uran abgetrennt – jetzt nicht mehr. Jeder handelsübliche Mineraldünger strahlt heutzutage stärker, als die Freimess-Grenzen für Abriss-Schutt von zurückgebauten Atomreaktoren. Aber er unterliegt nicht der Regelung für die Lagerung von radioaktiven Abfällen und so werden unsere Äcker immer weiter mit Uran angereichert. Aber das ist ein anderes Thema. Es geht ja hier um den Phosphor. Dieser ist essentiell für die Bildung von DNA, d. h. ohne Phosphor keine Zellteilung, kein Wachstum. Die Pflanzen nehmen also den Phospor auf, er gelangt über die Nahrung in unseren Körper und verlässt diesen wieder über den Urin. Vermischt mit anderen Ausscheidungen und stark verdünnt lässt er sich nicht sinnvoll zurückgewinnen und gelangt so über die Flüsse letztlich ins Meer – und ist somit für immer verloren. Die konventionelle Landwirtschaft schafft sich also selber ab, es dauert nur noch ein paar Jahrzehnte! Wie dann die Weltbevölkerung ernährt werden soll? Ich fürchte, es wird eine globale Kriese geben!

  7. „10 Dinge, die nicht in den Abfluss gehören“ sollte viel häufiger kommuniziert werden. Zuviele Menschen wissen nicht, dass möglichst „nur“ die Körperausscheidungen (Urin, Kot, [Erbrochenes]) über die Toilette entsorgt werden sollten. Auch sollten Reinigungsmittel, möglichst umweltfreundlich, nur sparsam verwendet werden. Länger einwirken lassen bewirkt durchaus eine gleiche Reinigungswirkung wie eine große Menge an Putzmittel mit kurzer Einwirkzeit.

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