Marktcheck: Die Tricks der Lebensmittel-Industrie (Video)

Marktcheck: Die Tricks der Lebensmittel-Industrie
© SWR/marktcheck / Youtube-Vorschaubild

Food-Konzerne nutzen üble Methoden, um uns Kunden mehr Geld aus der Tasche zu ziehen. Das marktcheck-Video „Die Tricks der Lebensmittelbranche“ nennt Beispiele.

Würdest du für Lebensmittel ohne ersichtlichen Grund einfach mal einen 10 bis 20 Prozent höheren Preis bezahlen. „Nein“, wird jeder sagen – doch Konzern-Tricks sorgen dafür, dass wir es dennoch täglich tun.

Beispiel Toblerone-Packung. Sie ist scheinbar die gleiche, doch die Schokolade enthält plötzlich weniger Stücke, so das Verbraucher-Magazin marktcheck. Anderer Trick der Lebensmittel-Industrie: Mars-Mini hat laut SWR klammheimlich die Packungsgrößen von 250 Gramm auf 235 g und dann 221 g gesenkt.

Es steckt also immer weniger Produkt in der Verpackung – zahlen tun wir aber meist das gleiche Geld.

Schrumpf-Tricks der Lebensmittel-Industrie

Anderes Beispiel: Shampoos ändern offenbar einfach ihren Namen (aber nicht ihren Inhalt) und reduzieren dabei die Menge des Inhalts – zum gleichen Preis. Oder: Crunchips schrumpft bei gleichbleibender Tütengröße nur den Inhalt der Chipstüte von 200 g auf 175 g – nicht aber den Preis.

Der Kunde glaubt, immer noch das gleiche Produkt zum gleichen Preis zu kaufen. In Wirklichkeit hat man ihm eine Preiserhöhung von teils bis zu 25 Prozent heimlich untergeschoben.

Hier Teil 2 des marktcheck-Videos:

Weiterlesen bei Utopia.de:

Schlagwörter:

(2) Kommentare

  1. Das Nestle, und Unilever hauptsächlich ihren profit im Sinn haben dürfte wohl jedem klar sein. Außerdem sind in fast allen Produkten Palmöl und oder zuviel Zucker, Fett, Geschmacksverstärker und Dinge die ich nicht mal aussprechen kann. Hauptsächlich kaufe ich Nahrungsmittel bei meinem Obst und Gemüsehändler. Produkte die er nicht im Sortiment hat kaufe ich im Biosupermarkt überwiegend von Rapunzel und Bioland. Kaffee, Tee, Schokolade und ähnliches kommt mir auch nur fairgehandelt ins Haus. Ich bin als Angestellte in der Gastronomie nun wirklich kein Großverdiener, aber mir ist es wichtig dass ich mit meinem Konsum nicht nur mir nicht schade sondern auch keinem anderen. Konzerne die weltweit rücksichtslos agieren werden daher von mir konsequent boykotiert.

** Links zu Bezugsquellen sind teilweise Affiliate-Links: Wenn ihr hier kauft, unterstützt ihr aktiv Utopia.de, denn wir erhalten dann einen kleinen Teil vom Verkaufserlös.