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(28) Kommentare

  1. Vorsichtig mit der generellen Verdammung der E-Nummern! Die E-Nummernliste war einmal eine gute Idee, die es Konsumenten ermöglichen sollte, Inhaltstoffe abzulesen auch wenn das Produkt aus einem fremden Land käme und die Inhaltsstoffe in einer Fremdsprache abgedruckt wären. Daher hat alles was einem Lebensmittel zugesetzt werden kann eine solche Nummer, aber auch wenn viele Hersteller das E-Nummernsystem missbrauchen, um unnötige oder sogar schädliche Inhaltsstoffe zu ‚verstecken‘ ist das nicht immer so und nicht alles, was eine solche nummer hat ist schlecht. Erst wenn die Zahl in einen bestimmten Bereich fällt, sollte man aufpassen. Ansonsten haben sogar ganz harmlose, teilweise sogar gesunde Inhaltsstoffe eine E-Nummer. Beispielsweise Beta Carotin E160a, welches in Bio-Gummibärchen und Säften gerne als Farbstoff eingesetzt wird oder Pektin E440, ein Stoff der aus Apfelschalen gewonnen und in vegan/vegetarischen Produkten als Verdickungsmittel anstelle von Gelatine genutzt wird.

  2. Also zumindest bei den Harribos muss ICH euch wiedersprechen. Für mich (und ich kenn da noch einige andere „Leidensgenossen“), können diese kleinen Tüten „Lebensretter“ sein. Erklärung? Gerne! Ich bin Diabetiker (Typ 1, nicht Typ 2!) seit meinem 7 Lebensjahr und als Diabetiker hab ich auch mal gelegendlich Unterzuckerungen und da braucht ich nun mal Zucker. Sicher könnt man jetzt sagen „dann nimm doch Traubenzucker“ (was einen im Krankenhaus ja auch erstmal gesagt wird, da es dass gängiste Hilfsmittel bei einer Unterzuckerung ist), blos da gibts (für mich) zwei Probleme. 1) ich hab jetzt nicht häfig eine Unterzuckerung, vllt ein mal die Woche, mal aber auch keine die Woche und der Traubenzucker hält sich nicht Lange, spricht er ist nach einer Weile im Rucksack oder der Tasche nicht mehr zu gebrauchen (so zumindest meine Erfahrung) und ich hab auch nicht immer einen Rucksack dabei, weshalb ich halt auch nicht immer ne Banane o.Ä. mit mir rumschleppe und unterwegs auch nicht immer nin Shop in der Nähe ist, wo ich schnell mal rein geh und mir ne Banane o.Ä. kaufen kann. Da bieten sich die kleinen Tüten Harribo perfekt an, die steckst du in die Hosentasche, da fallen sie nicht groß auf und sind auch noch nach ein, zwei Woche zu gebrauchen, da sie sich nicht verpulverisieren (wie der Traubenzucker). Problem Nummer zwei (bezüglich des Traubenzuckers), ich kann das Zeug einfach nicht essen, find ich abartig, war schon immer so und wird auch immer so bleiben, ich bekomm das Zeug einfach nicht runter. Und wie gesagt, ich bin nicht immer zu Hause, wenn ich ne Unterzuckerung hab und Unterwegs machen sich die kleinen Tüten Harribo nun mal gut, man hat sie immer in der Hosentasche und kann schnell drauf zugreifen… wenn ihr da andere Ideen für habt, nur her, jedoch hab ich noch keine bessere Möglichkeit gefunden. 😉

  3. Warum mußt Du da widersprechen?
    Warum sollst Du nicht guten Gewissens Deine Harribo essen, wenn sie Dir als Diabetiker gut tun (ich kann nicht beurteilen, wie sinnvoll das ist oder nicht – das weißt Du besser).
    Für den Rest der Menschheit ist es aber weniger empfehlenswert.
    Vor allem weil die auch ein teuflisches Suchpotential haben.
    Ich weiß wovon ich rede. 😉

  4. Grüß Gott,

    Ich glaube zum Thema Haribo geht es eher um unnötigen Verpackungsmüll.
    Anstatt die kleinen Tüten Goldbären zu kaufen die dann noch extra in einer größeren Umverpackung verkauft wird könntest du Müll vermeiden indem du die normalen Haribotüten kaufst und dir ne gewisse Menge immer in kleinen plastikdosen mitnimmst.

  5. Den Hugo to go habe ich mal als Reiseverpflegung für eine Mädelstour gekauft…dachte beim einkaufen….wie praktisch…brauchen wir keine Becher…ich hätte doch besser eine Flasche mitnehmen können…das Dosengetränk war so widerlich…schmeckte nur nach Dose..wir habens nicht!!!getrunken, sondern weggeschüttet!

  6. die Gummibärchen-Tüten sind saupraktisch, wenn man mit kleinen Kindern unterwegs ist: einfach ein paar davon in die Hosentasche und die Kleinen sind zufrieden, weil sie eine *ganze* Packung essen durften (später: jeder eine Packung). Eine „Normalpackung“ passt weder ins Gepäck noch wird der Quengeltrieb gestillt „will aber nochmal, du hast noch“. Klar könnte ich jetzt Mini-Tupperdosen oder Papierbeutelchen selber befüllen, aber ob das so viel besser wäre? Auch wenn man welche im Auto hat schmilzt maximal der Inhalt einzelner Beutelchen zusammen, nicht gleich die Großpackung (und man kann davon sogar noch abbeißen)

  7. Nun ja Tupperdöschen sind da schon die bessere Wahl da wieder benutzbar.
    Leider lese ich oft ,das aus purer Bequemlichkeit eher mehr unnötiger Müll produziert und konsumiert wird .

  8. Also von dem Hugo2Go in der Dose haben die Mädels auf dem Jungesellinnenabschied auf dem meine Freundin neulich war einen ganzen Korb mitgenommen und im Laufe des Tages konsumiert.
    Nur weil eure beschränkte Phantasie es nicht zulässt euch vorzustellen dass andere Leute manche Produkte mögen braucht ihr sie hier nicht als „Produkte die niemand braucht“ zu labeln. Klar „braucht“ man sowas nicht, aber wir leben in einer Gesellschaft in der es um mehr geht als das was man zum Überleben braucht. Sowas bringt eine Wohlstandsgesellschaft eben mit sich.

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