Verbraucherzentrale warnt: Betrugsmaschen bei Netflix und Paypal

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Foto: CC0 / Pixabay / Jade87

Betrüger:innen nutzen Netflix aktuell, um durch Phishing-Mails und PayPal-Zahlungsaufforderungen an deine persönlichen Daten zu gelangen. Wie du den Betrug erkennst und Datenmissbrauch vermeiden kannst, erfährst du hier.

Nutzer:innen von Netflix empfangen aktuell vermehrt Phishing-Mails, die über scheinbare Probleme mit dem Netflix-Konto informieren oder über PayPal-Zahlungen berichten und dazu auffordern einem Link zu folgen. Ein Klick auf diesen Link kann jedoch schwere Konsequenzen haben.

Betrug mithilfe von Netflix: Zwei Arten

Am 15. August berichtete die Verbraucherzentrale von Phishing-Mails, die Nutzer:innen vorgaukeln, es bestünde ein Problem mit dem aktuellen Netflix-Abonnement. So steht in der Mail, dass das Abo nicht verlängert werden könnte. Um das Problem zu beheben, sollst du persönliche Daten weitergeben. Der Betreff der Phising-Mails lautet dabei „Probleme mit Ihrem Netflix-Konto“. Die Verbraucherzentrale rät dazu, auf keinen Fall auf den Link zu klicken oder persönliche Daten zu teilen.

Am 16. August gab die Verbraucherzentrale eine weitere Warnung heraus, die über einen Betrug mittels Netflix und PayPal aufklärt. So enthält eine weitere Art von Phishing-Mails den Betreff „Beleg für Ihre Zahlung an Netflix.com“. Die Mails machen den Eindruck, als wären sie im Auftrag von PayPal verfasst. Dementsprechend enthalten sie sogar das typisch weiß-blaue PayPal-Layout.

Die Mail informiert dich darüber, dass scheinbar ein Betrag von 7,99 Euro für dein Netflix-Abo von deinem PayPal-Konto abgebucht wurde. Handelt es sich dabei um einen Irrtum, sollst du laut dem Inhalt der Mail auf den Button „Konfliktlösungen“ klicken. Dass es sich auch hierbei um einen Betrug handelt, erkennst du vor allem an der Absenderadresse. Denn diese ist offensichtlich nicht von PayPal, sondern eine unseriöse Privatadresse. Die Verbraucherzentrale empfiehlt auch hier, nicht auf den Button zu klicken oder Daten preiszugeben. Verschiebe die Mail am besten einfach sofort in den Spamordner oder lösche sie.

Netflix: Wie klimaschädlich ist Streaming eigentlich?

Netflix-Nutzer:innen sind aktuell von zwei Betrugsmaschen betroffen.
Netflix-Nutzer:innen sind aktuell von zwei Betrugsmaschen betroffen.
(Foto: CC0 / Pixabay / napoleonschwan)

Große Streaminganbieter wie Netflix und Amazon Prime verursachen hohe Mengen an CO2-Emissionen, die in die Atmosphäre gelangen und die globale Erwärmung vorantreiben. Mehr dazu erfährst du hier: Netflix, Youtube, Spotify: So klimaschädlich ist Streaming wirklich.

Wenn du Filme oder Serien bei Netflix streamst, kannst du darauf achten, dies so stromsparend wie möglich zu tun. Hier findest du verschiedene Tipps, die du einfach umsetzen kannst:

Schaust du nur ab und zu mal einen Film, brauchst du übrigens nicht unbedingt ein Netflix-Abo. Stattdessen gibt es auch Plattformen, die du kostenlos nutzen kannst. Diese stellen wir dir hier genauer vor: Netflix-Alternativen: 5 kostenlose Streamingplattformen, an die du noch nicht gedacht hast

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