Netflix-Alternativen: 5 kostenlose Streamingplattformen, an die du noch nicht gedacht hast

Foto: CC0 / Pixabay / Free-Photos

Bist du auf der Suche nach Alternativen zu Netflix für deinen nächsten Filmabend? Wir stellen dir fünf Streamingportale vor, die du kostenlos nutzen kannst.

Es gibt so einige Netflix-Alternativen, die du legal und sogar kostenlos nutzen kannst. Das ist ideal, wenn du gar kein Netflix-Abo hast oder einfach mal eine andere Serien- und Filmauswahl haben willst. Wir stellen dir fünf seriöse Alternativen vor.

Hinweis: Die Verbraucherzentrale warnt derzeit vor betrügerischen Portalen, die nach einer Registrierung für eine angebliche kostenlose Testphase Zahlungsaufforderungen schicken. Eine Liste der dubiosen Portale findest du hier.

1. Netflix-Alternative: Netzkino.de

Die Netflix-Alternative Netzkino.de bietet ein breites Spektrum an Genres.
Die Netflix-Alternative Netzkino.de bietet ein breites Spektrum an Genres.
(Foto: Screenshot: Netzkino.de)

Netzkino.de bietet eine große Bandbreite an Filmen. Du kannst die Alternative zu Netflix außerdem als App auf deinen Endgeräten nutzen.

  • Das bietet Netzkino.de: Du hast hier ohne Registrierung auf mehr als zweitausend Filme kostenlos und legal Zugriff. Das Ganze finanziert sich durch Werbung. Möchtest du auf die volle Filmauswahl Zugriff haben, kannst du zusätzlich ein Abonnement abschließen.
  • Dafür lohnt es sich: Diese Netflix-Alternative bietet Filme in unterschiedlichen Genres an, wo sicherlich jede*r fündig wird: Neben den Mainstream-Genres wie Comedy, Liebesfilm oder Action gibt es hier auch „Asiakino“, „Arthousekino“ und „Kinderkino“. In der letzten Kategorie findest zu zum Beispiel viele Märchen.
  • Das kostet es: Mehr als 2.000 Filme kannst du kostenlos auf Netzkino.de ansehen. Möchtest du eine größere Auswahl, musst du NetzkinoPlus abonnieren. Das Abo kostet 3,75 Euro pro Monat und ist jederzeit kündbar.

2. Netflix-Alternative: Popcorntimes.tv

Bist du ein*e Liebhaber*in alter Filme? Dann ist Popcorntimes.tv  genau das Richtige für dich.
Bist du ein*e Liebhaber*in alter Filme? Dann ist Popcorntimes.tv genau das Richtige für dich.
(Foto: Screenshot: Popcorntimes.tv)

Die zweite Alternative zu Netflix ist Popcorntimes.tv. Seit Anfang des Jahres ist sie im Internet zu finden. Sie ist nicht zu verwechseln mit der laut Urheberrecht.de illegalen Streamingplattform Popcorn Time.

  • Das bietet Popcorntimes.tv: Du hast auf dieser Seite aus Deutschland, der Schweiz und Österreich Zugriff zu mehreren tausend Filmen aus den letzten hundert Jahren. Dabei versteht sich popcorntimes.tv selbst als Filmarchiv. Die Seite hilft dabei, dass ältere Filme digitalisiert werden und so erhalten bleiben. Das Ganze finanziert sich ebenfalls durch Werbung.
  • Dafür lohnt es sich: Ob alte Sherlock-Holmes-Filme, Stummfilme oder Western – Freund*innen von alten Klassikern werden hier auf jeden Fall fündig.
  • Das kostet es: Es ist kostenlos.

3. Netflix-Alternative: Funk.net

Funk.net ist eine trendige Alternative zu Netflix, wenn du nach Serien und kurzen Informationsvideos suchst.
Funk.net ist eine trendige Alternative zu Netflix, wenn du nach Serien und kurzen Informationsvideos suchst.
(Foto: Screenshot: funk.net)

Eine etwas außergewöhnliche Netflix-Alternative ist Funk.net. Diese Seite versteht sich als das Contentnetzwerk der öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern ARD und ZDF und wird von den GEZ-Gebühren finanziert. Darum gibt es auf dieser Internetseite keine Werbung. Funk.net richtet sich vor allem an junge Menschen zwischen 14 und 29 Jahren.

  • Das bietet Funk.net: Verschiedene kurze oder längere Videos, aber auch Serien oder Kurzreportagen, die unterhalten oder informieren wollen. Viele Videos sind auch in sozialen Medien wie YouTube, Instagram oder TikTok zu finden.
  • Dafür lohnt es sich: Diese Netflix-Alternative ist nicht werbefinanziert. Funk.net bezeichnet seine Inhalte als unabhängig von politischen oder finanziellen Einflüssen. Wir empfehlen Funk.net auch aus einem anderen Grund: Denn hier findest du viele Videos zu aktuellen Themen wie Nachhaltigkeit, Umweltschutz oder Ideen zu einem minimalistischen und bewussten Lebensstil.
  • Das kostet es: Es ist kostenlos.

4. Netflix-Alternative: Dokustreams.de

Dokustreams.de ist eine Netflix-Alternative für Dokus.
Dokustreams.de ist eine Netflix-Alternative für Dokus.
(Foto: Screenshot: Dokustreams.de)

Eigentlich ist Dokustreams.de eine Suchmaschine für verschiedenste Dokumentarfilme. Du kannst dabei sogar 360°-Dokus für eine VR-Brille finden.

  • Das bietet Dokustreams.de: Ohne dich zu registrieren, kannst du auf Dokustreams.de Dokus, Reportagen und Interviews finden. Du wirst dann auf die jeweilige Ursprungsplattform weitergeleitet, zum Beispiel die arte-Mediathek.
  • Dafür lohnt es sich: Du kannst übersichtlich nach Kategorien, Sprache, Jahr und Bewertung filtern. Das klappt sogar per Tastenkürzel, dann geht es noch schneller.
  • Das kostet es: Es ist kostenlos.

5. Netflix-Alternative: Filmfriend.de

Filmfriend.de arbeitet mit einigen Stadtbibliotheken zusammen.
Filmfriend.de arbeitet mit einigen Stadtbibliotheken zusammen.
(Foto: Screenshot: Flimfriend.de)

Mit Filmfriend.de hast du eine Netflix-Alternative, die du mit deinem deutschen oder schweizerischen gültigen Stadtbibliotheksausweis nutzen kannst. Denn die Anmeldung läuft über deine Benutzernummer deiner Bibliothek. So bekommst du Zugriff auf eine große Auswahl für Filme, Serien und Dokus. Für die kleinen Zuschauer*innen gibt es sogar eine eigene Rubrik mit einem interessanten Angebot.

  • Das bietet Filmfriend.de: Du findest bei dieser Alternative zu Netflix eine große Auswahl an Filmen und Dokus für Groß und Klein. 
  • Dafür lohnt es sich: Die Seite bietet unter anderem viele hochwertige internationale und deutsche Arthouse-Filme.
  • Das kostet es: Filmfriend.de ist mit einem gültigen Stadtbibliotheksausweis kostenlos. 
  • Das ist der Nachteil: Leider ist nur ein Bruchteil der Stadtbibliotheken in der Schweiz und in Deutschland mit Filmfriend.de verknüpft. Informiere dich auf der Internetseite, ob auch deine Stadtbibliothek dabei ist.

Übrigens: Wusstest du, dass auch beim Streamen CO2-Emissionen entstehen? Mit ein paar Tipps kannst du sie leicht reduzieren. Schau Filme und Videos achtsam, lasse sie nicht nebenbei laufen. Reduziere die Qualität – es muss nicht immer 8K sein. Auch ein kleiner Bildschirm (z.B. Handy) ist nachhaltiger. Du hängst sowieso zu viel im Internet? Dann versuche es mal mit Digital Detox

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