Amaryllis umtopfen: So gehst du am besten vor

amaryllis umtopfen
Foto: CC0 / Pixabay / Nennieinszweidrei

Indem du eine Amaryllis umtopfst, kannst du sie immer wieder zum Blühen bringen. Hier erfährst du, worauf du beim Umtopfen achten solltest und welche Pflege die Pflanze für eine neue Blüte benötigt.

In der Vorweihnachtszeit zeigen sich die eindrucksvollen Blüten der Amaryllis in verschiedenen Rottönen. Meist entstehen diese Blüten aus losen Knollen, die ohne zusätzliche Pflege kein zweites Mal blühen.

Möchtest du deiner Blumenzwiebel die Chance auf ein längeres Leben geben und ihr Blütenspektakel viele weitere Male erleben? Dann solltest du deine Amaryllis umtopfen. Mit der richtigen Pflege kannst du sie anschließend erneut zum Blühen bringen.

Wann du deine Amaryllis umtopfen solltest

Bis August ist die Amaryllis in der Wachstumsphase, anschließend tritt sie bis Anfang Dezember in eine Ruhephase ein. Während ihrer Ruhephase solltest du die Blumenzwiebel in einer kühlen und trockenen Umgebung lagern. Nach dem Umtopfen kannst du sie an einen helleren, wärmeren Ort stellen. 

Der Zeitpunkt des Umtopfens entscheidest darüber, wann deine Amaryllis ungefähr blühen wird. Nach dem Umtopfen dauert es etwa sechs bis acht Wochen bis zur neuen Blüte. Möchtest du, dass deine Amaryllis pünktlich zur Weihnachtszeit blüht, solltest du sie ungefähr im Oktober bis November umtopfen. Folge dann einfach unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung, um sie umzutopfen.

Als Substrat eignet sich am besten eine Mischung aus Blumenerde und Kakteenerde zu gleichen Teilen. Verwende nach Möglichkeit torffreie Erde als Nährboden für deine Pflanzen. Der Abbau torfhaltiger Erde setzt große Mengen an klimaschädlichem COfrei und zerstört den Lebensraum vieler Tiere.  

Amaryllis umtopfen: Eine Anleitung

Um ihr eine neue Blüte zu ermöglichen, kannst du deine Amaryllis umtopfen.
Um ihr eine neue Blüte zu ermöglichen, kannst du deine Amaryllis umtopfen.
(Foto: CC0 / Pixabay / stux)

Möchtest du deine Amaryllis umtopfen, ist das der erste Schritt zu einer immer wiederkehrenden Blüte. Wenn du dich an die folgenden Schritte hältst, sollte es dir problemlos gelingen.

  1. Hole die Blumenknolle aus ihrer Ruhepause und befreie sie von überschüssiger Erde. Entferne auch vertrocknete oder faulige Wurzeln.
  2. Lege eine Tonscherbe in den neuen Topf, damit der Wasserablauf später nicht mit Substrat verstopft. Das ist deine Drainageschicht.
  3. Fülle die Substratmischung bis zur Hälfte des Topfes ein.
  4. Platziere die Amaryllisknolle mittig im Topf.
  5. Schichte nun so viel Substrat um die Zwiebel auf, dass sie noch zur Hälfte aus der Erde schaut.
  6. Drücke das Substrat fest und suche deiner Amaryllis einen hellen und warmen Standort, da sie sich nun in der Wachstumsphase befindet. Ideal sind Umgebungstemperaturen zwischen 18 und 22 Grad Celsius.
  7. Zuletzt solltest du das Substrat wässern. Achte darauf, das überschüssige Wasser im Topf abzugießen, damit es nicht zu Staunässe kommt.

Nach dem Umtopfen genügt es, die Erde leicht feucht zu halten. Sobald der Stängel eine Länge von acht bis zehn Zentimetern erreicht hat, kannst du die Amaryllis einmal wöchentlich mäßig gießen.

Eine ausführliche Anleitung, wie du deine Amaryllis pflegen solltest, findest du in unserem Ratgeber zum Thema. Auch dazu, wie du die Amaryllis überwintern kannst, haben wir einen eigenen Artikel. 

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