Amaryllis pflegen: Alles zu Standort, Düngen und Gießen

Foto: CC0 / Pixabay / pixel2013

Beim Amaryllis pflegen müssen ein paar Dinge beachtet werden. Die subtropische Pflanze stellt aufgrund ihres Lebenszyklus besondere Ansprüche, die für eine schöne Blüte erfüllt werden sollten.

Zur Pflege einer Pflanze gehört mehr als nur die richtige Wassermenge zu geben. Verschiedene Faktoren wirken sich auf das Wachstum und die Gesundheit von Pflanzen aus. Auch die Amaryllis ist da keine Ausnahme – im Folgenden findest du die wichtigsten Fakten zur optimalen Pflege der Blume.

Übrigens: Die Amaryllis wird auch Ritterstern genannt.

Amaryllis pflegen: Der ideale Standort

Die Amaryllis gibt es in vielen verschiedenen Farbvariationen.
Die Amaryllis gibt es in vielen verschiedenen Farbvariationen. (Foto: CC0 / Pixabay / AnLiAl)

Wenn es um den richtigen Standort für die Amaryllis geht, kann keine pauschale Antwort gegeben werden. Die Pflanze durchläuft drei verschiedene Phasen über das Jahr:

  • die Blütephase zwischen Dezember und Februar
  • die Wachstumsphase von Februar bis August
  • und die Ruhephase von August bis Dezember

Zu jeder dieser Phasen stellt der Ritterstern andere Ansprüche an seinen Standort.

In der Blütezeit suchst du ihr am besten ein helles Fensterbrett ohne pralle Sonne. Die Amaryllis mag es in der Zeit warm: Zwischen 18 und 22 Grad Celsius sollten es sein.

Während der Wachstumsphase kannst du sie entweder an diesem Standort lassen oder nach draußen, auf den Balkon oder die Terrasse, bringen. Jetzt verträgt sie auch Sonne.

In ihrer Ruhezeit mag die Amaryllis es kühl und dunkel. Die Temperaturen sollten in dieser Zeit zwischen fünf und zehn Grad Celsius liegen. Ein Keller oder dunkles, unbeheiztes Treppenhaus bieten sich gut dafür an.

Amaryllis richtig düngen und gießen

Weiße Amaryllis.
Weiße Amaryllis. (Foto: CC0 / Pixabay / 92385)

In den einzelnen Phasen musst du unterschiedlich gießen und düngen.

In der Blütezeit:

  • Wenn die Amaryllis-Zwiebel im November nach der Ruhephase wieder in neue Erde gepflanzt wird, feuchtest du die Erde zuerst nur leicht an.
  • Sobald der Stängel wächst und etwa eine Länge von acht bis zehn Zentimetern erreicht hat, kannst du einmal wöchentlich mäßig gießen.

In der Wachstumsphase:

  • Wenn die Blüten im Februar verwelkt sind, schneidest du sie mitsamt Stiel ab.
  • Gieße die Pflanze etwa zweimal pro Woche. Staunässe sollte vermieden werden, allerdings sollte der Wurzelballen auch nicht gänzlich austrocknen.
  • Ab jetzt kannst du außerdem Flüssigdünger verwenden. Zuerst einmal in drei Wochen, ab Mai dann einmal alle zwei Wochen.

In der Ruhephase:

  • Ab August solltest du nicht mehr gießen und düngen. Lass die Blätter welken und schneide sie im September ab.
  • Gieße bis Ende November die Zwiebel nicht und lass sie an einem kühlen Ort stehen.

Weiterlesen auf Utopia.de:

Gefällt dir dieser Beitrag?

Vielen Dank für deine Stimme!

Schlagwörter:

** Links zu Bezugsquellen sind teilweise Affiliate-Links: Wenn ihr hier kauft, unterstützt ihr aktiv Utopia.de, denn wir erhalten dann einen kleinen Teil vom Verkaufserlös.