Gänseblümchen essen: Was du beachten solltest

Gänseblümchen
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Gänseblümchen essen – geht das? Na klar! Denn sie sind nicht nur hübsch, sondern auch sehr gesund. Hier erfährst du, was du beim Essen und Sammeln beachten solltest.

Gänseblümchen sind essbar.
Gänseblümchen sind essbar. (Foto: CC0 / Pixabay / Pezibear)

Ab April sind die kleinen Blüten der Gänseblümchen auf vielen Wiesen, an Rändern von Äckern und an Wegesrändern zu sehen. Gänseblümchen können bei warmem Wetter bis in den November hinein blühen, am besten solltest du sie jedoch im April oder Mai sammeln, wenn die Blüten jung und besonders schmackhaft sind.

Wie viele andere Wildkräuter auch, sind Gänseblümchen sehr gesund: Sie enthalten viel Vitamin C und Kalium und noch einige andere Mineralstoffe. In der Naturheilkunde werden Gänseblümchen als Heilkraut eingesetzt.

Gänseblümchen sammeln: Das solltest du beachten

Sammle besser nicht in der Nähe von Straßen.
Sammle besser nicht in der Nähe von Straßen. (Foto: CC0 / Pixabay / hpgruesen)

Gänseblümchen sind an ihrer Blüte zum Glück leicht erkennbar und haben keinen giftigen Doppelgänger. Dennoch solltest du sie nur pflücken, wenn es sich ganz sicher um Gänseblümchen handelt. Wichtig ist auch, dass du an den richtigen Orten sammelst:

  • Sammle nicht in der Nähe von Straßen, insbesondere von stark befahrenen. Die Böden sind dort häufig mit Schadstoffen aus den Abgasen belastet, welche über die Wurzeln von den Gänseblümchen aufgenommen werden. Aus dem Grund solltest du auch nicht in Industriegebieten sammeln oder an Orten, die früher mal Industriegebiete waren. Einige Schwermetalle bleiben noch lange in den Böden und sind sehr giftig.
  • Sammle nicht in der Nähe von chemisch gedüngten Äckern oder Weiden. Ebenso solltest du keine Gänseblümchen an Orten, an denen Pestizide versprüht werden, pflücken.
  • Sammle nicht an Orten, an denen viele Hunde unterwegs sind.

Am sichersten ist es, wenn du die Blüten im eigenen Garten sammelst. Damit du den Bestand schonst, solltest du nie alle Gänseblümchen an einer Stelle abpflücken und auch nicht die ganze Pflanze ausreißen. Schneide die Blüten stattdessen mit einer Schere oder einem Messer ab.

Das solltest du beim Essen der Gänseblümchen beachten

  • Verarbeite die Gänseblümchen möglichst schnell nachdem du sie gepflückt hast. Im Kühlschrank kannst du sie einige Tage aufbewahren. Die Knospen kannst du zudem konservieren, indem du sie sauer einlegst.
  • Das Risiko, durch den Verzehr von Wildkräutern gefährliche Keime oder Parasiten aufzunehmen, ist zwar ziemlich gering. Wasche die Blüten aber trotzdem gründlich, bevor du sie isst.
  • In kleinen Mengen sind Gänseblümchen gesund, große Portionen davon sind jedoch giftig. Wenn du nach dem Verzehr von Gänseblümchen Durchfall, Erbrechen oder Krampfanfälle bekommst, solltest du einen Arzt aufsuchen.

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