Hanfprotein: So kann dir das pflanzliche Protein nützen

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Hanfprotein ist eine pflanzliche Alternative zu Produkten auf tierischer Basis. Es kann ökologisch in Deutschland produziert werden und gilt als besonders gut verträglich.

Wie viel Protein sollte ich pro Tag zu mir nehmen?

Hanfprotein ist vor allem bei Kraftsportlern beliebt. Es eignet sich zum Muskelaufbau und gilt als vegane Alternative zu tierischen Proteinquellen. Aber nicht nur für Veganer ist Hanfprotein interessant. Um den hohen Proteinbedarf beim Krafttraining zu decken, der durch den Verzehr von Fleisch und Hülsenfrüchten oft schwer zu erreichen ist, kann das Pulver einfach in einen Proteinshake eingerührt werden. Dabei ist es eine vergleichsweise kostengünstige Proteinquelle.

Hanfprotein ist aber auch ideal für Vegetarier und Veganer, die ihren täglichen Proteinbedarf nicht durch ihre Ernährung decken können. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung solltest du 0,8 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht täglich zu dir nehmen. Für Senioren ab 65 Jahren werden ein Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht empfohlen, um Muskelschwund vorzubeugen.

Sind Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen, Milchprodukte, Eier, Fisch oder Fleisch täglich Bestandteil deiner Ernährung ist es allerdings sehr unwahrscheinlich, dass du zu wenig Protein konsumierst. Die überwiegende Mehrheit der Deutschen nimmt deutlich mehr Protein zu sich, als von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlen wird.

Was sind die Vorteile von Hanfprotein?

Hanfprotein wird aus den Hanfsamen gewonnen.(Foto: CC0 / Pixabay / ulleo)
Hanfprotein wird aus den Hanfsamen gewonnen.

Zu den Vorteilen von Hanfprotein gegenüber anderen Proteinarten zählen:

  • Eine geringe allergene Wirkung: Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass du auf Bestandteile des Hanfsamens allergisch reagierst. Zudem ist es sehr gut verdaulich, obwohl es einen hohen Anteil an Ballaststoffen enthält.
  • Die Ausbildung bioaktiver Peptide: Einige der Hanfproteine werden von den pflanzeneigenen Enzymen zu bioaktiven Peptiden zerlegt. Diese können antioxidativ und antimikrobiell wirken. Sie schützen unseren Körper vor freien Radikalen und Schadstoffen aus der Umwelt.
  • Hanfprotein enthält alle neun essentiellen Aminosäuren, auf deren Zufuhr mit der Nahrung unser Körper angewiesen ist. Hanfprotein ist mit einer biologischen Wertigkeit von 0,61 zwar nicht ganz so „hochwertig“ wie tierische Proteinquellen, braucht sich vor diesen aber auch nicht zu verstecken. Die biologische Wertigkeit der meisten tierischen Proteine liegt bei 1, was einem optimalen Anteil an essentiellen Aminosäuren entspricht.

Was du bei der Einnahme von Hanfprotein beachten solltest

Hanf kann in Deutschland ökologisch angebaut werden.(Foto: CC0 / Pixabay / TinaKru)
Hanf kann in Deutschland ökologisch angebaut werden.

Bei der Einnahme von Hanfprotein solltest du immer folgende Hinweise beachten:

  • Unser Körper kann nur eine begrenzte Anzahl an Proteinen pro Tag verwerten. Nimmst du mehr als 200 Gramm Protein am Tag zu dir, so steigt der Stickstoffgehalt in deinem Blut an, was zu Leberschädigungen und Durchfall führen kann.
  • Möglicherweise kann der hohe Ballaststoffgehalt in Hanfsamen zu Blähungen bei dir führen.
  • Hanfprotein unterliegt als Nahrungsergänzungsmittel dem Lebensmittelgesetz und nicht den strengen Regularien eines Arzneimittels. Kaufe es daher nur bei Herstellern, denen du vertraust. So vermeidest du, dass dein Proteinpulver mit Schadstoffen belastet oder mit minderwertigem Protein gestreckt ist.

Erachtest du es als notwendig, deine Ernährung mit Proteinpulver zu ergänzen, so ist Hanfprotein auf jeden Fall eine gute Wahl. Es kann in Deutschland unter ökologischen Bedingungen angebaut werden und hat im Gegensatz zu Sojaprotein keine langen Transportwege hinter sich. Zudem werden zur Produktion von Hanfprotein werden deutlich weniger Ressourcen verbraucht, als es bei tierischen Proteinquellen wie beispielsweise dem weitverbreiteten Whey-Protein der Fall ist.

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