Hefeteig-Rezept: So gelingt der perfekte Hefekuchen

Foto: Eva Nitsch / Utopia

Hefeteig ist vielseitig und gar nicht schwer herzustellen. Wir zeigen ein klassisches und ein veganes Rezept für süßen Hefeteig vor und verraten dir, worauf es beim Teig ankommt.

Rezept für veganen Hefeteig ohne Ei, Butter und Milch

Diese Zutaten brauchst du für einen veganen Hefeteig.
Diese Zutaten brauchst du für einen veganen Hefeteig.
(Foto: Eva Nitsch / Utopia)

Einen veganen, süßen Hefeteig kannst du super einfach selber machen.

Du brauchst dafür:

  • 500 g Mehl (helles Bio-Weizen- oder Dinkelmehl)
  • 80 g Zucker
  • 1 Würfel Hefe
  • 250 ml Pflanzenmilch (z.B. Hafer- oder Sojamilch)
  • 70 g Alsan oder Sonnenblumen-Margarine
  • 1 TL Apfelessig
  • 1 Prise Salz
  • Optional: etwas helle Marmelade zum Bestreichen, es eignet sich am besten Quitten- oder Aprikosenkonfitüre ohne Stücke.

Außerdem benötigst du:

  • eine Schüssel,
  • einen Schneebesen,
  • eine Küchenwaage,
  • einen Backpinsel,
  • ein Geschirrtuch.

So gelingt der vegane Hefeteig

So stellst du den Hefeteig her.
So stellst du den Hefeteig her.
(Foto: Eva Nitsch / Utopia)

Egal ob zu Ostern oder für ein schönes Sonntagsfrühstück – einen Hefetopf kannst du mit ein bisschen Vorbereitungszeit ganz einfach selbst machen. Dabei ist es nicht nötig Eier, Milch oder Butter zu verwenden, denn dieser vegane Hefeteig ist lecker und butterweich.

So stellst du den Teig her:

  1. Gib alle flüssigen Zutaten und in eine Schüssel. Die Pflanenmilch und die Margarine sollten dabei lauwarm sein.
  2. Brösel den Hefewürfel dazu und rühre solange um, bis er sich aufgelöst hat.
  3. Gib dann das Salz und den Zucker in die Flüssigkeit.
  4. Ergänze unter ständigem Rühren das Mehl, bis der Teig die typische Konsistenz erreicht hat.
  5. Knete den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche mehrere Minuten gut durch.
  6. Deck die Schüssel mit einem Geschirrtuch ab und lasse den Teig an einem warmen Ort mindestens eine Stunde gehen. Das Tuch ist wichtig um den Teig vor Zugluft zu schützen.
  7. Der Teig ist fertig aufgegangen, wenn er etwa das doppelte seiner Größe erreicht hat.

Wichtig: Das entscheidende für einen gelungenen Hefeteig ist die Temperatur. Bei frischer Hefe sollte die Flüssigkeit warm, aber nicht heiß sein. Wenn sie zu heiß ist, stirbt die Hefekultur ab und dein Teig geht nicht auf. Kälte hingegen schadet der Hefe nicht. Es dauert nur länger, bis dein Teig aufgeht. Wenn du es nicht eilig hast, kann der Teig auch über Nacht im Kühlschrank aufgehen und am nächsten Tag gebacken werden.

So gelingt dir der perfekte Hefezopf

So wird aus deinem Teig ein Hefezopf.
So wird aus deinem Teig ein Hefezopf.
(Foto: Eva Nitsch / Utopia)
  1. Nimm den Teig aus der Schüssel und knete ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmal gut durch.
  2. Teile den Teig in drei gleich große Teile und forme lange Stränge aus den Teigkugeln.
  3. Flechte aus den Teigsträngen einen lockeren Zopf und drücke die Enden gut zusammen.
  4. Bestreiche den Zopf mit einem Backpinsel mit etwas heller Konfitüre oder Pflanzenmilch.
  5. Lege den Zopf auf ein Backblech und lasse ihn nochmal 20 Minuten gehen.
  6. Heize den Backofen nach der Hälfte der Ruhezeit vor. Wenn du mit Ober- und Unterhitze backen möchtest, stelle den Herd auf 200 °C und bei Umluft auf 175 °C.
  7. Backe den Zopf für etwa 25 Minuten auf der unteren Schiene des Ofens.
  8. Hole den Zopf aus dem Ofen und lass ihn etwas abkühlen.

Rezept für klassischen Hefeteig

Ein Hefeteig sollte immer gut durchgeknetet werden.
Ein Hefeteig sollte immer gut durchgeknetet werden.
(Foto: Eva Nitsch / Utopia)

Für einen klassischen Hefeteig brauchst du:

  • 500 g Mehl
  • 80 g Zucker
  • 1 Würfel Hefe
  • 250 ml lauwarme Milch
  • 70 g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei

Außerdem benötigst du:

  • eine Schüssel,
  • einen Schneebesen,
  • eine Küchenwaage,
  • einen Backpinsel,
  • ein Geschirrtuch.

Die Zubereitung und Verarbeitung des klassischen Hefeteiges unterscheidet sich kaum von der eines veganen. Folgende Variante ist für einen Hefeteig mit Vorteig:

  1. Siebe das Mehl in eine Schüssel und vermenge es mit einer Prise Salz.
  2. Verrühre in einer anderen Schüssel lauwarme Milch mit Zucker und brösel die Hefe dazu. Rühre die Flüssigkeit etwas um, bis sich die Hefe aufgelöst hat.
  3. Forme eine Mulde ins Mehl und gebe die Flüssigkeit hinein. Dicke die Hefemilch mithilfe von einem Löffel mit etwas Mehl an und lasse die Schüssel dann 15 Minuten abgedeckt stehen.
  4. Gib dann die anderen Zutaten hinzu und verknete den Teig mehrere Minuten.
  5. Deck die Schüssel mit einem Geschirrtuch ab und lasse den Teig an einem warmen Ort mindestens eine Stunde gehen.
  6. Der Teig ist fertig aufgegangen, wenn er etwa das doppelte seiner Größe erreicht hat.

Du kannst diesen Teig als Basis für Kuchen oder einen Hefezopf verwenden. Wenn du einen Hefezopf machen möchtest, kannst du ihn vor dem Backen mit Milch bestreichen, damit er schön braun wird.

Tipp: Wenn du zu viel Teig gemacht hast, kannst du den übrigen Hefeteig einfrieren. So hält er bis zu sechs Monate lang.

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