Klarspüler selber machen: Rezept mit natürlichen Zutaten

Foto: CC0 / Pixabay / PhotoMIX-Company

Selbst gemachter Klarspüler hat viele Vorteile – vor allem für die Umwelt. Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie du Klarspüler zu Hause selbst anmischen und verwenden kannst.

Klarspüler sorgt dafür, dass keine Schlieren auf den Gläsern verbleiben und das Geschirr auch schneller trocknet. Auf den ersten Blick mögen fertige Spülmaschinen-Klarspüler aus dem Supermarkt bequem sein. Doch der Umstieg auf selbst gemachten Klarspüler lohnt sich.

Einerseits enthalten handelsübliche Produkte viele umweltschädliche Chemikalien und Schadstoffe – darunter zum Beispiel Palmöl, für dessen Produktion große Flächen Regenwald gerodet werden. Außerdem fallen bei der Aufbereitung in einer Raffinerie weitere Schadstoffe an und es können kleinste Kunststoffteilchen ins Abwasser übergehen, Mikroplastik also. Mehr dazu hier: Die schlimmsten Inhaltsstoffe in Reinigungsmitteln.

Ein weiterer Aspekt, der für selbst gemachten Klarspüler spricht, ist der Kostenfaktor: Oft verkaufen die Hersteller ihre Produkte zu hohen Preisen und schalten Werbung, deren Kosten sie refinanzieren müssen. Selber hergestellter Klarspüler ist da günstiger.

Zutaten und Utensilien: So machst du Klarspüler selber

Den selbst gemachten Klarspüler kannst du wie gekauften in das passende Fach geben und die Spülmaschine starten.
Den selbst gemachten Klarspüler kannst du wie gekauften in das passende Fach geben und die Spülmaschine starten.
(Foto: Colourbox.de / #821)

Für 500 ml brauchst du:

  • 300 Milliliter klaren, mindestens 40-prozentigen Alkohol: Das können zum Beispiel auch Alkoholreste sein, die du noch übrig hast, zum Beispiel Wodka. Oder du kaufst dir eine Flasche Haushaltsalkohol. Dieser enthält Bitterstoffe, sodass weniger Steuern darauf anfallen und er billiger ist. Achte am besten auf ein Bio-Siegel, um die Umwelt zu schonen.
  • 200 Milliliter Leitungswasser
  • 80 Gramm Zitronensäure: Das Pulver ist dafür da, Kalkflecken zu vermeiden.

Kaufe die nötigen Zutaten am besten gleich in größeren Mengen ein. So vermeidest du unnötige Verpackungen und schonst zusätzlich die Umwelt.

Außerdem brauchst du ein dicht verschließbares Gefäß. Das kann im einfachsten Fall eine Getränkeflasche sein. Beachte, dass du diese später kräftig schütteln musst. Das dünne Plastik einer Einwegflasche ist also nicht die beste Wahl – und auch nicht besonders nachhaltig. Verwende am besten eine Glasflasche.

So stellst du den Klarspüler her

  • Fülle alle Zutaten in die Flasche. Die Reihenfolge ist dabei egal. 
  • Verschließe dein Gefäß und schüttele es heftig für ein paar Minuten.
  • Wenn die Flüssigkeit einen homogenen Eindruck macht, die Zitronensäure sich vollständig gelöst hat und nicht mehr erkennbar ist, kannst du aufhören zu schütteln.
  • Fertig! Fülle deinen Klarspüler einfach wie gewohnt in das entsprechende Fach deiner Spülmaschine.

Eine umweltfreundlichere Alternative zu den klassischen Spülmaschinen-Tabs sind übrigens spezielle Öko-Tabs:

Dieser Text stammt von Tobias Westphal.

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