Maltose: Was du über den Malzzucker wissen musst

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Maltose ist nicht nur in Bier und Brot enthalten, sondern auch in vielen anderen Lebensmitteln. Doch was ist Maltose und wo wird der Malzzucker zum Süßen eingesetzt?

Was ist Maltose?

Maltose kennst du vielleicht auch unter dem Namen Malzzucker. Malzzucker gehört zu den Kohlenhydraten und entsteht, wenn Stärke abgebaut wird. Vor allem in Kartoffeln und Gerste ist Maltose enthalten. Maltose gehört chemisch betrachtet,wie auch Milchzucker oder normaler Haushaltszucker, zur Familie der Zweifachzucker (Disaccharide). Malzzucker hat allerdings einen erheblich höheren glykämischen Index als Haushaltszucker, was ihn noch ungesünder macht und somit als Zuckeralternative wegfallen lässt.

Verwendung von Maltose

Malzzucker ist vor allem ein Produkt von Brau- und Gärungsprozessen.
Malzzucker ist vor allem ein Produkt von Brau- und Gärungsprozessen. (Foto: CC0 Public Domain / Unsplash - elevate)

Der nach Karamell schmeckende Malzzucker ist weniger süß als herkömmlicher Zucker. Seine Süßkraft liegt bei ca. 40 Prozent. Trotzdem wird er gerne als Süßungsmittel genutzt. Vor allem, um Verbraucher*innen ein vermeintlich zuckerreduziertes Produkt zu verkaufen. Weil Maltose dickflüssig ist, wird es auch gerne zum Andicken verwendet. Den Malzzucker findest du neben Süßwaren auch in herzhaften Lebensmitteln oder Lightprodukten als Fettersatz, vor allem aber in:

  • Getränken
  • Süßigkeiten
  • Backwaren, insbesondere Brot
  • Kindernahrung
  • Lightprodukten
  • Bier

Klassischerweise ist Maltose in Malzbier enthalten, wie der Name schon sagt. Der Malzzucker ist hier Ergebnis des Brauvorgangs. Außerdem kann aus Maltose künstliche Milchsäure gewonnen werden.

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