Marienkäfer: Das musst du über den Nützling wissen

Marienkäfer
Foto: CC0 / Pixabay / BubbleJuice

Marienkäfer sind in Deutschland eine beliebte und populäre Insektenart. Der Käfer ist nicht nur ein Glückssymbol, sondern auch ein wahrer Helfer im Garten. Hier erfährst du Wissenswertes über den Nützling und wie du ihn in deinen Garten holst!

Marienkäfer: Merkmale, Aussehen und Verbreitung

Marienkäfer sind circa sechs bis acht Millimeter groß. Je nach ihrem Aussehen werden sie in unterschiedliche Arten klassifiziert. So gibt es nicht nur die bekannten roten, sondern auch gelbe und schwarze Käfer. Da sie jedoch auch innerhalb ihrer Art unterschiedlich aussehen können, ist die genaue Bestimmung der Marienkäfer-Art oft sehr schwierig. So gibt es weltweit circa 4000 unterschiedliche Arten.

In Deutschland findet man typischerweise den sogenannten „Siebenpunkt-Marienkäfer„. Er hat je drei Punkte auf den beiden Deckfügeln und einen Punkt auf der Mitte des Rückens. Bis auf die roten Flügel ist er größtenteils schwarz gefärbt und trägt am Kopf zwei kleine Fühler. Er ist nicht nur in Deutschland zu Hause, sondern auch in anderen europäischen Ländern, sowie Asien, Nordafrika und Nordamerika verbreitet.

Marienkäfer: Nützlinge für Gärten und Landwirtschaft

Im Garten sind Marienkäfer besonders hilfreich im natürlichen Kampf gegen Schädlinge.
Im Garten sind Marienkäfer besonders hilfreich im natürlichen Kampf gegen Schädlinge. (Foto: CC0 / Pixabay / Oldiefan)

Marienkäfer sind relativ gute Flieger und erreichen zwischen 75 und 91 Flügelschläge pro Sekunde. Sie ernähren sich größtenteils von Blatt- und Schildläusen und sind deshalb besonders in der Landwirtschaft und in privaten Gärten gern gesehen: Ein Käfer frisst circa 50 Läuse pro Tag. Eine Marienkäfer-Larve verspeist täglich sogar circa 400 bis 600 Läuse. Somit beseitigt der Nachwuchs eines einzigen Käfers durchschnittlich 100.000 Blattläuse pro Saison.

Willst du dir die nützlichen Käfer in deinen eigenen Garten holen, kannst du ihn mit folgenden Pflanzen anlocken:

All diese Pflanzen enthalten spezielle Pflanzenpollen, die ebenfalls auf dem Speiseplan des beliebten Käfers stehen.

Um deinen Garten für Marienkäfer attraktiv zu machen, solltest du zudem dafür sorgen, dass er dort nicht von seinen größten Feinden, den Ameisen, bedroht wird. Wie das klappt: Ameisen bekämpfen: Natürliche Hausmittel für Garten und Wohnung. Mach dich zudem selbst mit dem genauen Aussehen der Marienkäfer-Larven vertraut. Sie können bestimmten Schädlingen ähnlich sehen, du solltest also darauf achten, sie nicht aus Versehen selbst zu entfernen.

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