Nachhaltige Wohnaccessoires vom Bilderrahmen bis zur Bettwäsche

Nachhaltige Wohnaccessoires: Wolldecke von Grüne Erde
Foto: © Grüne Erde

Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft, Naturtextilien und Kerzen aus natürlichem Wachs – worauf du beim Kauf von Wohnaccessoires achten solltest.

Bio-Gemüse auf dem Teller und Öko-Mode im Kleiderschrank haben sich schon etabliert, nur nachhaltiges Wohnen führt noch immer ein Nischendasein. Dabei kann es auch in den eigenen vier Wänden ganz leicht grüner und zugleich ausgefallener zugehen. Ganz egal, ob du dir nun einen neuen Teppich oder nur eine Duftkerze ins Haus holst – auf ein paar Dinge kann man ganz einfach achten: Wo kommt das Produkt her? Welche Materialien verwendet es? Trägt es ein Siegel?

Idealerweise wurden Bilderrahmen & Co. regional produziert oder haben zumindest keine weiten Lieferwege hinter sich. Die Produkte sollten metallfrei sein und ohne Klebeflächen auskommen. Zudem sollten sie unbedenklich zu entsorgen oder recycelbar sein. In der Bildstrecke zeigen wir 16 grüne Wohnaccessoires vom Kissen bis zum Kerzenständer.

Wohnaccessoires mit Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft

Bei Rahmen, Kisten, Garderoben und andere hölzernen Wohnaccessoires solltest du darauf achten, dass das Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft aus Deutschland oder zumindest aus Europa stammt. Lasuren, Öle, Wachse oder auch Farben sollten nur auf natürlicher Basis sein – das ist auch besser für deine Gesundheit.

Bei Holzprodukten gibt es beispielsweise das FSC-Siegel: Dieses verspricht, dass das verwendete Holz aus Wäldern stammt, die umweltgerecht, sozial verträglich und ökonomisch bewirtschaftet werden.

Textilien aus Naturmaterialien

Wohntextilien wie Teppiche, Vorhänge oder Handtücher, aber auch Kissen, Decken und Bettwäsche am besten aus natürlichen Materialien kaufen – wenn Baumwolle, Leinen und Wolle GOTS-zertifiziert sind, umso besser. Das ist nicht nur besser für Umwelt und Natur, sondern auch für dich. Vor allem bei Textilien, mit denen du direkten Hautkontakt hast, lohnt es sich auf Material und Herkunft zu achten.

Wie viele Textilien wir zuhause haben, vergisst man gerne einmal. Doch auch bei Geschirrtüchern, Kochschürzen, Lappen oder ganz ausgefallenen Wohnaccessoires lohnt es sich, genauer hinzusehen.

Kerzen aus Soja- und Bienenwachs

Bessere Kerzen sind nicht nur für die Umwelt besser. Weil du den Rauch einatmest, solltest du darauf achten, was du dir zuhause anzündest: Die meisten industriell hergestellten Kerzen sind aus Paraffin, das aus Mineralöl gewonnen wird. Zweitwichtigster Rohstoff ist Stearin, hergestellt aus pflanzlichen oder tierischen Fetten. Diese Kerzen werden meist aus Palmöl oder Kokosfett hergestellt.

Natürlicher, aber auch teuer: Kerzen aus Bienenwachs. Es wird geschätzt, dass nur noch etwa ein bis zwei Prozent der verkauften Kerzen aus diesem Wachs bestehen. Das liegt daran, dass Bienenwachs immer knapper und deshalb logischerweise auch teurer wird. Hinzu kommt, dass es auch viel von der Kosmetikindustrie verwendet wird. Das Geld lohnt sich allerdings – alleine schon für den Geruch.

Nicht weniger teuer, dafür schadstofffrei und biologisch abbaubar: Sojawachs. Dieses Wachs wird aus reinem Sojaöl gewonnen. Beim Kauf sollte man allerdings darauf achten, dass es kein Gen-Soja ist. Dann sind Sojawachskerzen ein Produkt auf Basis natürlicher, nachwachsender Rohstoffe.

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