Oleander überwintern: die besten Tipps fürs Winterquartier

Foto: CC0 / Pixabay / hans / motioneer

Der Oleander ist eine beliebte und robuste Terrassenpflanze. Hier zeigen wir, worauf du beim Überwintern achten solltest. Denn fallen die Temperaturen unter minus fünf Grad, solltest du ihn besser vor dem Frost schützen. Immerhin stammt der Oleander aus dem Mittelmeerraum.

Oleander sorgt auf Terrassen für mediterranes Flair
Oleander sorgt auf Terrassen für mediterranes Flair
(Foto: CC0/pixabay/mbc-2016)

Der im Mittelmeerraum beheimatete Oleander ist auch hierzulande eine beliebte Balkon- und Terrassenpflanze. Das liegt zum einen an seiner wunderschönen Blütenpracht mit einem Hauch von Urlaubsfeeling, zum anderen aber an seiner tollen Robustheit. Denn Oleander ist trotz seiner südländischen Abstammung relativ unempfindlich gegen Kälte. Immerhin verträgt er problemlos Temperaturen bis zu minus fünf Grad. Wird es jedoch kälter, muss er vorübergehende ein Winterquartier beziehen. 

Oleander überwintern: Tipps für die kalte Jahreszeit

Bei Temperaturen von unter fünf Grad Celsius solltest du dem Oleander ein Winterquartier einrichten. Davor müssen jedoch noch einige Vorkehrungen getroffen werden:

  • die Pflanze auf Schädlinge untersuchen
  • Unkraut entfernen
  • kahle, lange Triebe bodennah zurückschneiden

Beachte aber: Richtig zurückgeschnitten wird der Oleander erst im Frühjahr.

 

Der richtige Ort zum Überwintern

Oleander im Wintergarten schützen
Oleander im Wintergarten schützen
(Foto: CC0/pixabay/WolfBlur)

Jetzt musst du einem geeigneten Platz für den Winter suchen. Da Oleander zu den immergrünen Pfalzen zählt, hat er es auch im Winterquartier gerne:

  • hell,
  • kühl (zwischen 2-10° C) und
  • gut belüftet, um Schädlinge und Krankheiten vorzubeugen.

Daher kannst du die Kübelpflanze leider nicht einfach in die Wohnung oder das Haus stellen. Hier ist es meist viel zu warm. Optimal eignen sich Wintergärten, ein heller Keller oder kühle Treppenhäuser (sofern dort Pflanzen erlaubt sind).

Prinzipiell gilt: je dunkler das Winterquartier, umso niedriger muss die Temperatur zum Überwintern sein.

Ab und zu solltest du die Pflanze in ihrem Winterquartier auf Schädlinge und ausreichend Feuchtigkeit kontrollieren. Dabei reicht gelegentliches Gießen völlig aus, um ein Austrocknen des Wurzelballens zu verhindern.

Oleanderpflanze im Freien durch den Winter bringen

Steht der Oleander auf einer wettergeschützten Terrasse oder fallen in der Wohngegend die Temperaturen im Winter nicht unter minus fünf Grad, kannst du den Oleander auch im Freien überwintern.

Dabei gilt jedoch folgendes zu beachten:

  • geschützter Standort: Der Standort muss vor Wind und Wettereinflüssen geschützt sein
  • gute Bodenisolation: Um die Wurzeln vor Bodenfrost zu schützen, muss für gute Isolation gesorgt sein. Du kannst die Pflanzenkübel mit Stroh schützen, viele verwenden auch Styropor. Der ist allerdings umweltschädlich und nicht einfach zu entsorgen.
  • Kübel frostsicher verpacken: Damit die Wurzeln nicht durchfrieren, muss der Pflanzenkübel vor Kälte geschützt werden. Am besten geht dies mit Bambus- oder Kokosmatten. Damit wird der Kübel dann fest umwickelt und mit Schnur fixiert.
  • Äste und Triebe schützen: Die Äste des Oleanders werden mit einer Schnur – nicht zu fest – zusammengebunden. Die Triebe und Blätter werden danach mit einer Art Haube aus abbaubarem und erdölfreiem Gartenvlies (gibt es im Baumarkt oder wiederverwendbar bei **Amazon) vor Witterungseinflüssen geschützt.

 

Tipp: Kündigt sich eine längere Frostperiode an, solltest du den Oleander sicherheitshalber für diesen Zeitraum in den Keller oder die Garage holen.

Weiterlesen auf Utopia.de:

 

Schlagwörter:

** Links zu Bezugsquellen sind teilweise Affiliate-Links: Wenn ihr hier kauft, unterstützt ihr aktiv Utopia.de, denn wir erhalten dann einen kleinen Teil vom Verkaufserlös.