Pfingstrosen pflanzen und pflegen: Das solltest du beachten

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Das Pflanzen von Pfingstrosen erfordert nicht unbedingt einen grünen Daumen, denn es ist überhaupt nicht schwierig. Mit unseren Pflanz- und Pflegetipps hast du lange Freude an den schönen Blumen.

Pfingstrosen pflanzen: Der ideale Standort

Entgegen ihres Namens gehört die Pfingstrose – mit botanischem Namen Päonie – nicht zu den Rosen. In Gärten findet sich am häufigsten die Gemeine Pfingstrose oder die Milchweiße Pfingstrose.

Pfingstrosen sind bei Hobbygärtnern nicht nur wegen ihrer riesigen Blüten beliebt, sondern auch weil sie so pflegeleicht sind. Der ideale Standort für die Pflanze sollte die folgenden Anforderungen erfüllen:

  • Licht: vollsonnig bis halbschattig
  • Boden: mineralisch, humusarm, lehmig, durchlässig
  • Pflanzzeit: September
  • Blütezeit: ab Ende April/Anfang Mai

Übrigens: Es gibt Stauden- und Strauchpfingstrosen. Die Staudenpfingstrose verschwindet über den Winter gänzlich in der Erde, die Strauchpfingstrose hingegen wirft nur ihre Blätter ab. In Gärten werden am häufigsten Staudenpfingstrosen eingesetzt, weil sie kleiner bleiben und gut mit anderen Pflanzen kombiniert werden können.

Pfingstrose pflanzen: So geht’s

Die Blüten der Pfingstrose können einen Durchmesser von über 20 Zentimeter haben
Die Blüten der Pfingstrose können einen Durchmesser von über 20 Zentimeter haben (Foto: CC0 / Pixabay / stux)

Die folgende Pflanzanleitung bezieht sich auf Staudenpfingstrosen, da diese für einen Einsatz im Garten eher infrage kommen:

  1. Besorg dir deine Jungpflanzen zwischen September und November. Diese erhältst du in Fachgeschäften für Pflanzen und Gartencentern. Tipp zur Pflanzenwahl: Möchtest du einen bienenfreundlichen Garten gestalten, solltest du Pfingstrosen mit ungefüllten Blüten pflanzen. Nur bei ihnen finden Bienen und Hummeln Nektar. Eine mögliche Sorte ist zum Beispiel die Kalifornische Pfingstrose.
  2. Wähle einen Standort, an dem die Pfingstrosen über mehrere Jahre bleiben können. Wenn du sie zwischendurch umsetzt, kann das die Entwicklung der Pflanze beeinträchtigen.
  3. Wichtig bei Staudenpfingstrosen: Pflanze sie flach! Wenn sie zu tief in der Erde sitzen, bilden sie oft keine Blüten aus oder blühen nur sehr spärlich. Hebe dementsprechend keine allzu tiefen Pflanzlöcher aus. Die Wurzel sollte maximal drei bis vier Zentimeter unter der Erde liegen.
  4. Wenn die Pflanzen in der Erde sitzen, fülle die Pflanzlöcher mit Erde auf und drücke sie gut an.
  5. Gieße die Pfingstrosen großzügig an.

Zur Info: Strauchpfingstrosen unterscheiden sich im Hinblick auf die Pflanzung dahingehend, dass sie tiefer gepflanzt werden.

Die richtige Pflege der Pfingstrose

Bienen erfreuen sich nur an ungefüllten Blüten.
Bienen erfreuen sich nur an ungefüllten Blüten. (Foto: CC0 / Pixabay / annca)

Pfingstrosen sind äußerst anspruchslos und brauchen nicht viel Pflege:

  • Die Wurzeln der Pfingstrosen reichen tief in den Boden hinein, weshalb sich die Pflanzen sehr gut selbst mit Wasser versorgen können. Zusätzlich gießen solltest du nur in längeren Trockenzeiten, zum Beispiel im Sommer. Auch da gilt: Weniger ist mehr, denn Staunässe vertragen Pfingstrosen absolut nicht.
  • Düngen musst du die Pflanze nur zweimal im Jahr – einmal, wenn sie austreibt und einmal kurz nach Ende der Blütezeit. Dafür eignet sich am besten ein schwach phosphor- und kaliumhaltiger Dünger. Wichtig: Kompost sollte nicht als Dünger verwendet werden, da Pfingstrosen zu viel organische Substanz nicht vertragen.
  • Pfingstrosen müssen nicht, können aber zurückgeschnitten werden. Ein großzüger Schnitt schadet ihnen nicht.

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