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Sehnenscheidenentzündung: Hausmittel für Handgelenk, Fuß und Ellenbogen

Foto: CC0 / Pixabay / andreas160578

Vor allem an Händen und Füßen können sich Sehnenscheiden entzünden. Dies sorgt für Schmerzen bei der Bewegung. In diesem Artikel findest du einige Hausmittel dagegen.

Sehnenscheidenentzündung: Ursachen und Krankheitsverlauf

Kletterer sind anfällig für Sehnenscheidenentzündungen.
Kletterer sind anfällig für Sehnenscheidenentzündungen.
(Foto: CC0 / Pixabay / cocoparisienne)

Als Sehnenscheide wird die „Hülle“ um die Sehne selbst bezeichnet. Erstere hat vorrangig die Aufgabe, die Sehne vor Reibung und somit Abnutzung zu schützen. Nicht zu verwechseln ist die Sehnenscheidenentzündung mit der Entzündung der Sehne selbst. Häufig sind es viel belastete Gelenke, die entzündet sind. Vor allem betrifft dies Hand- und Fußgelenke, die Schulter sowie die Ellenbogen.

Bei einer Sehnenscheidenentzündung handelt es sich um Überlastungen oder Überreizungen des jeweiligen Gelenks. Sie entstehen durch sich immer wiederholende, monotone Bewegungen. Beispielsweise sind Kletterer, Golfer oder Tennisspieler besonders gefährdet. Auch einige Berufsgruppen – etwa Maler, Musiker oder Gärtner – sind durch ihre immer wieder gleichen Bewegungsabläufe häufiger betroffen als andere. Durch die Entzündung schwillt die Sehne und die Sehnenscheide an.  Der feine Flüssigkeitsfilm zwischen Sehne und Gewebe reicht nicht mehr für eine reibungslose Bewegung aus. Es kommt zu Schmerzen und Bewegungseinschränkung. In einigen Fällen ist das Gelenk auch angeschwollen oder gerötet.

In Ausnahmefällen kann die Entzündung auch durch Bakterien verursacht werden.

Hausmittel gegen die Sehnenscheidenentzündung

Folgende Hausmittel kannst du verwenden, um eine Sehnenscheidenentzündung zu lindern:

  • Reduziere die Bewegung, die die Sehnenscheidenentzündung ausgelöst hat. 
  • Mische Essig mit Wasser (ein EL pro Glas Wasser) und tränke z.B. ein Handtuch darin. Wickle dieses um die schmerzhaften Stellen.
  • Kühle das betroffene Gelenk.
  • Auch ein Tape oder eine Bandage kann zur Stabilisierung beitragen.
  • Reibe das Gelenk mit Pferdesalbe ein.
  • Presse aus einem frischen Kohlblatt den Saft aus. Zum Beispiel indem du mit einem Nudelholz walkst. Wickele dann das Blatt um das betroffene Gelenk und fixiere es mit einer Mullbinde. Diese Anwendung kannst du mehrmals wiederholen.
  • Mache dir Quarkwickel. Streiche dazu Quark fingerdick auf ein Tuch und wickle dieses um die betroffenen Stellen. Anschließend wickelst du ein kleines Handtuch oder ein Tuch darum. Lasse den Wickel solange am Gelenk, bis der Quark bröcklig wird. Diese Anwendung kannst du mehrfach am Tag wiederholen. 

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