Trompetenbaum giftig oder nicht: Das solltest du wissen

trompetenbaum giftig
Foto: CC0 / Pixabay / Hans

Der Trompetenbaum ist giftig – pflanzen und pflegen kannst du die dekorative Pflanze aber trotzdem. Was du dabei beachten solltest, erfährst du hier.

Der Trompetenbaum ist auch unter den Namen Catalpa-Baum oder Katalpe bekannt. Beliebt ist er vor allem aufgrund seiner Blüten: Diese sind trichterförmig und größtenteils weiß gefärbt. Im Inneren haben sie gelbe Streifen und lilafarbene Flecken. Ab Juni kannst du die Blüten bewundern.

Den Trompetenbaum kannst du entweder in den Garten pflanzen oder als Kübelpflanze auf den Balkon stellen. Beachte dabei jedoch, dass der Trompetenbaum giftig ist. Das betrifft alle Pflanzenteile außer den Samen. Auf Menschen wirkt das Gift zwar nur schwach, kann jedoch zu unangenehmen Beschwerden führen. Deshalb solltest du im Umgang mit der Pflanze vorsichtig sein.

Trompetenbaum: Giftig in Maßen

Bis auf die Samen enthalten alle Teile des Trompetenbaums den giftigen Stoff Catalpin. Das Gift kann Magen-Darmbeschwerden auslösen – allerdings nur dann, wenn du Pflanzenteile in den Mund nimmst. Deshalb ist es ratsam, den Baum außer Reichweite von Kindern aufzustellen. Auch Haustiere reagieren eventuell mit Durchfall und Erbrechen auf den Verzehr von Teilen des Trompetenbaums. Lebensgefährlich ist das Gift jedoch nicht.

Kommst du in direkten Kontakt mit dem Holz und den Blättern der Pflanze, können diese zudem allergische Reaktionen wie Hautausschläge auslösen. Deshalb solltest du immer Handschuhe tragen, wenn du die Katalpe zum Beispiel für den Rückschnitt anfassen musst.

Hast du dich an Pflanzenteilen des Trompetenbaums vergiftet, solltest du zunächst ruhig bleiben. Gegen die Magen-Darm-Beschwerden helfen bewährte Hausmittel wie Schonkost, Wärme und Kräutertees. Bei Hautirritationen kannst du auf Wundsalbe zurückgreifen. Wenn die Beschwerden auch nach einigen Tagen nicht abklingen, solltest du eventuell ärztlichen Rat hinzuziehen.

Beachte: Neben dem Trompetenbaum gibt es die Engelstrompete. Es handelt sich dabei um zwei ganz verschiedene Pflanzen, die oft verwechselt werden. Die Engelstrompete ist jedoch deutlich giftiger und kann besonders bei Kindern und immungeschwächten Personen sogar lebensbedrohlich werden.

Trompetenbaum: Tipps für die Pflege

Der Trompetenbaum ist giftig. Pflanzen kannst du ihn trotzdem.
Der Trompetenbaum ist giftig. Pflanzen kannst du ihn trotzdem.
(Foto: CC0 / Pixabay / Hans)

Insgesamt gibt es rund zehn verschiedene Sorten des Catalpa-Baums. Sie werden alle als leicht giftig eingestuft – und sie wirken zudem alle zuverlässig gegen Mücken. Denn der Trompetenbaum sondert einen Geruch ab, der für Menschen kaum wahrnehmbar ist, von dem sich Mücken jedoch lieber fernhalten. Gerade an lauen Sommerabenden kann die Pflanze auf dem Balkon oder im Garten also hilfreich sein.

Damit der Trompetenbaum gut gedeiht und ab Juni prächtige Blüten trägt, solltest du bei der Pflege Folgendes beachten:

  • Gieße die Pflanze regelmäßig, sodass die Erde immer leicht feucht ist. Vermeide Staunässe.
  • Im Frühling kannst du den Catalpa-Baum mit etwas organischem Dünger versorgen.
  • Nach der Blütezeit im Herbst solltest du vor allem ältere Trompetenbäume zurückschneiden. Entferne dabei nur tote und kranke Äste. Das sorgt dafür, dass wieder gesundes Holz nachwächst. 
  • Wenn dein Trompetenbaum nicht blüht oder im Wachstum stagniert, liegt das vielleicht am falschen Standort. Der Catalpa-Baum braucht einen warmen und sonnigen Platz und sollte vor Regen und Wind geschützt stehen.

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