Statt Plastiktütchen: Memo-Mehrweg-Baumwollbeutel für Obst & Gemüse

Fairtrade GOTS Baumwollbeutel memo
Foto: Memo

2018 n.Chr.: Ganz Gallien ist von Plastiktüten befreit … ganz Gallien? Nein! In unbeugsamen Obst- und Gemüseabteilungen kann man sie noch finden, in Form dünner Tütchen aus Plastikfolie. Memo bietet jetzt auch dafür nachhaltigen Ersatz. 

Die gute Nachricht: Der Verbrauch und der Pro-Kopf-Konsum der Deutschen von Kunststofftüten ist im vergangenen Jahr deutlich gesunken, weil sie nun meist kostenpflichtig sind. Tonnen von Plastik werden nicht mehr hergestellt und nicht mehr weggeschmissen – nach oft nur einmaliger Nutzung.

Fairtrade GOTS Baumwollbeutel memo
Fairtrade-GOTS-Baumwollbeutel (Foto: Memo)

Allerdings betrifft das meist nur Plastiktüten mit einer Wandstärke von 15 bis 50 Mikrometern. Geblieben sind die dünnwandigen Plastiktütchen an der Obst- und Gemüsetheke – zuweilen „Hemdchen-Beutel“ genannt.

Für sie bietet Memo seit diesem Jahr eine nachhaltige Alternative: GOTS- und Fairtrade-zertifizierte Bio-Baumwollbeutel für Obst und Gemüse. (Damit einkaufen – geht das überhaupt? Lies dazu unseren Praxistest: Gemüse und Brötchen müllfrei einkaufen mit Stoffbeutel.)

Mehrweg-Baumwollbeutel für Obst und Gemüse

Fairtrade GOTS Baumwollbeutel memo
Gemüse und Obst haben Luft statt Plastiktüte (Foto: Memo)

Es gibt sie im Zweier-Pack und sie haben eine komfortable Größe – beispielsweise für bis zu drei Kilogramm Kartoffeln. Die eine Seite verwendet eine luftige Gitterstruktur, die den Inhalt zeigt und zusätzlich für Belüftung sorgt. Die andere, glatte Stoffseite stabilisiert die Beutel.

Eine Baumwollkordel zum Zuziehen verhindert, dass die lose Ware herausfällt. Auf der Innenseite ist das Tara-Gewicht von 42 Gramm des Beutels abgedruckt, um es beim Bezahlen an der Kasse abziehen zu können.

Die memo Bio-Baumwollbeutel für Obst und Gemüse sind  zum Preis von 7,95 Euro** bei memolife.de erhältlich.

Alternativen gibts zum Beispiel lokal in Plastikfrei- & Unverpackt-Läden oder online bei** Avocado StoreDaWanda. Und natürlich kann man die Obst- und Gemüse-Beutel auch selber nähen.

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(5) Kommentare

  1. Ich nehme dafür auch gern Wäschenetze wie man sie u.a. für BH’s verwendet. Man kann aber auch ganz einfach leichten und durchsichtigen Gardinenstoff nehmen und daraus einen Beutel machen. So muss die vergilbte Gardine nicht in den Müll.

  2. Ob Baumwolle wirklich eine Alternative zu Plastik ist, sei erst einmal dahingestellt.Man denke nur an den enormen Wasserverbrauch in der Baumwollproduktion., Eine bessere Alternative wäre sicher Hanf.

  3. Man kann sich ganz einfach aus ausgedienter Kleidung oder Stoffresten Beutel selber nähen, anstatt die Kleidung im Kontainer zu entsorgen. Die Beutel müssen somit nicht gekauft werden. So spart man Baumwolle und Hanf.

  4. Hier gibt es in einem Bioladen und an einigen Marktständen Edelstahlschüsseln in die man Obst und Gemüse füllt, dann werden sie gewogen und man kann den Inhalt in jede x- beliebige Packung machen. Für Kartoffeln und so nehm ich normale Baumwolltragetaschen, anderes kommt so in den Korb oder auch in Taschen und kleines oft in meine eigene Schüssel damit es keinen Schaden nimmt. Im Hofladen geht das auch so. Und schon brauch man nichts zusätzliches.

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