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(93) Kommentare

  1. Macht das Sinn, Zahnbürsten aus Holz zu nehmen? Nicht das man dann wieder irgendwelche Wälder abholzt um Zahnbürsten zu produzieren..
    Ich glaube auch Bambus braucht eine gewisse Zeit bis er so dick ist um daraus Zahnbüsten zu machen. Darum bin ich bis jetzt bei der Plastikzahnbürste geblieben.
    Hat sich darüber jemand Gedanken gemacht und kann mir helfen?

  2. Nun ja, dann könnten wir auch mit Plastik heizen…
    Völlig ressourcenfrei ist die Holzzahnbürste nicht.

    PS: Wir verheizen den Bürstenstil anschließend sogar noch :o)

  3. Tatsächlich ist die Zahnbürste für mich immer noch der Wermutstropfen im plastikfreien Badezimmer. Für mich ist dabei aber die Frage entscheidender, ob unsere Zahnbürsten denn nun auch noch aus China kommen müssen, wie im Fall der Bambuszahnbürsten. Erste zaghafte Versuche mit in Europa hergestellten Holzzahnbürsten waren für mich unbefriedigend, weil die Borsten zu weich waren, die Kopfform unmöglich und das Putzergebnis mangelhaft. Was das Holz betrifft, denke ich, dass z. B. in der Möbelproduktion genug Reste anfallen müssten, um daraus Zahnbürstenstiele zu machen. Aber muss man immer gleich den ganzen Stiel wegschmeißen? Ich bin daher immer noch bei den Wechselkopfzahnbürsten made in Germany geblieben, obwohl das Erdöl zur Kunststoff-Herstellung ja auch nicht gerade regional ist. Aber so bleiben noch Arbeitsplätze in Deutschland und der Abfall ist minimal. Deutsche Holzzahnbürsten mit Wechselkopf und mittelharten Borsten aus einem umweltverträglichen Material wären meine eierlegende Wollmilchsau der Zahnpflege. Natürlich in der Papierverpackung. Oder vielleicht sogar in einer Pfandverpackung?

  4. leider geht es manchmal auch nicht ohne Plastik…Toilettenpapier etwa habe ich noch nie unverpackt gesehen. Ansonsten versuche ich wirklich, auf Plastik zu verzichten…und kaufe dort ein, wo Obst und Gemüse nicht abgepackt sind. Am schlimmsten finde ich es allerdings, wenn Kunden das UNverpackte Obst und Gemüse EINZELN in eine Plastiktüte stecken…das kann ich nicht nachvollziehen…haben die von der Klimadebatte nichts mitbekommen?

  5. Hallo Leafblatt,
    mich ärgert das auch bei jedem Einkauf, dass das Toilettenpapier in Plastiktüten eingepackt sind. Ich habe mir einmal die Mühe gemacht und die Firma, die Lidl beliefert, angeschrieben und mehrere leere Tüten zurückgeschickt mit der Begründung, dass ich ihren Müll nicht weiter entsorgen möchte. Ich hab ihnen den Vorschlag gemacht, Packpapier zu verwenden. Die Antwort war ein Loblied auf Plastik, das wird ja alles recycelt. Erwiesenermaßen landen diese Tüten in Indonesien auf Plastikbergen. Neulich war ich bei Edeka einkaufen und habe von der Fa. pandoo Bambus-Toilettenpapier in Papier verpackt gefunden, mitgenommen und ausprobiert. Schade finde ich, dass es Bambus ist und von der anderen Seite der Erde kommt. Ich hab die Fa. angeschrieben und den Vorschlag gemacht, Altpapier als Grundlage zu nehmen, da dafür auch kein Baum gefällt werden muss. Leider habe ich bis heute keine Antwort erhalten. Aber – es geht doch. Wir müssen nur hartnäckig immer wieder nachfragen.
    Ich bin auch schon aus einer Metzgerei wieder ohne Einkauf hinausgegangen, weil mir niemand meine Dosen füllen wollte. Edeka macht das. Und bei Rewe wurde mir Wurst und Fleisch nach langem Kampf endlich in meine Dosen gepackt – aber nur mit dem Folienpapier mit der Begründung, dass Keime aus der Dose in das Fleisch übergehen kann und sie dafür geradestehen müssten, wenn deshalb jemand krank wird. Da fehlen mir die Worte! Aber sie fassen alles mit bloßen Händen an. Nicht dass ich für Handschuhe bin, im Gegenteil. Doch dann sollen die nicht so pingelig sein.
    Weiter so und liebe Grüße
    Efifi

  6. Dran bleiben an der Käsetheke! Ich habe in „meinem“ Supermarkt zwei bis drei Jahre immer wieder mit meinen Tupperdosen davor gestanden. Zuerst wurde ich ausgelacht und über Hygiene belehrt, dann wurde mir missmutig und umständlich der Aufschnitt in die in der Hand gehaltenen Dose gelegt, jetzt werben Sie sogar damit, dass man seine Dose mitbringen kann und verkaufen sogar selbst welche. Ich stelle meine Dose auf ein kleines Tablett, so dass die Bedienung sie nicht anfassen muss. So darf sie auch über die Theke und auf die Waage.
    Allerdings frage ich mich manchmal, ob das, was sonst noch so alles über die Theke geht, hygienischer sein soll als meine Tupperdose.

    Zum Thema Klopapier: In der Drogerie Müller gibt es Großpackungen mit 20 Rollen Recycling-Papier. Zwar in Plastik, aber immerhin weniger als bei den üblichen 8-Rollen-Gebinden.

  7. In manchen unverpackt-Läden, so z.B. in Potsdam gibt es unverpacktes Toilettenpapier, das aus recyceltem Altpapier besteht. Leider kommt es aus den Niederlanden. Dennoch m. E. besser als Plastik.