Zero Waste: Ein Leben ohne Müll

Bild: Youtube / NDR

Selbstgemachte Zahnpasta, verpackungsfreie Nudeln, Backpulver zum Putzen – und trotzdem passt Lauren Singer so gar nicht ins Klischee vom „Öko-Freak“. Müll zu vermeiden wirkt bei der New Yorkerin wie ein schicker Lifestyle, nicht wie Verzicht. Anders gesagt: Bewusster Konsum kann Spaß machen!

Das Video mit Lauren Singer ist auf Youtube leider nicht mehr öffentlich sichtbar. Den Beitrag gibt es aber in in der ARD-Mediathek zu sehen.

„Ich war gegen die Öl- und Gasindustrie, dabei habe ich eines ihrer Hauptprodukte benutzt, Plastik“, sagt Lauren Singer im Video. „Da habe ich verstanden, ich muss etwas verändern“. Für die New Yorkerin bedeutete das aber nicht einfach „weniger Plastik“ – sie wollte lernen, Plastik-Produkte ganz zu vermeiden. Und das hat sie auf beeindruckende Art und Weise geschafft.

Als das Video aufgenommen wurde, hatte Lauren Singer etwa zwei Jahre lang so gut wie keinen Müll produziert – gerade einmal ein Einmachglas voll. Dieser Tage jährt sich ihr „Zero-Waste-Life“ schon zum dritten Mal.

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(12) Kommentare

  1. Lauren ist wirklich ein super Vorbild – genau wie Bea Johnson! Wir haben gerade erst ihr Buch „Zero Waste Home“ entdeckt und lesen es nun mit Begeisterung! 🙂 Noch ein weiter Weg, aber jeder Schritt in diese Richtung ist sinnvoll!

  2. unsere Erfahrung ohne Plastik ist mehr Lebensqualität und
    ¿und wisst ihr was? PlastikFrei ist auch wirtschaftlicher, Mann/Frau spart Geld das man sinnvoller ausgeben kann.

  3. Seit ein paar Jahren beschäftige ich mich auch mit dem Thema weniger Müll zu verursachen und siehe da, wenn man sich Gedanken macht und ein wenig ändert, ist es tatsächlich möglich. Nur ist meine Art zu leben und die von vielen die es gleich tun vergebens, wenn die breite Masse nicht mitzieht. Da ist die Politik gefragt. Der erste Schritt sollte sein, von den kostenlosen Plastiktüten weg zu kommen, der nächste Schritt sollte sein von Cofe to go Bechern abstand zu nehmen.

    Gruß sagt Claudia

  4. Das ist ja ganz super. Doch leider sind da ein paar Sachen nicht berücksichtigt. Für mich ist die Hygiene ein wichtiger Punkt. Sei es bei der Nahrung oder bei Hygieneartikeln. Wen ich also im Laden mit meiner eigenen Tüte, Sack oder was auch immer in Berührung mit Lebensmittel komme, finde ich das gar nicht gut. So transportiert jeder Mann/Frau seine hausgemachten Keime in die Nahrungsmittelkette. Da nehme ich doch lieber einen Plastiksack.

  5. Dass der Plastikmüllberg, samt Bakterien und Pilzen und weiß Gott noch was, bald aus dem Ozean aber zu Ihnen nach Hause kriechen wird.. Darüber machen sie sich keine Gedanken??!

  6. Die Hygiene ist sicher ein Grund, aber die Abfüllmöglichkeiten lassen sich ja entsprechend organisieren:
    Das Abfüllen erfolgt in geschäftseigene Behälter, gewogen und dann kann es in eigene Säckchen gefüllt werden, so wie es früher beim Krämer auch üblich war.

  7. Sehr geehrter Herr Baumann, wir verstehen unter Hygiene = Sauberkeit, ist auch ok so.
    Im griechischen bedeutet Hygiene = Gesundheit. Und es gibt hygienische Lösungen ohne Plastik, meine Erfahrung ist ohne Plastik ist hygienischer, preiswerter, angenehmer, mehr Lebensqualität.

  8. Ich habe verstanden, dass hier keine(r) eine Ahnung hat, was Hygiene in der Lebensmittelindustrie bedeutet. Ja und wenn es keine grösseren Sorgen auf diesem Planet gibt, als das Plastiksäckli, das ich nicht ins Meer geworfen habe, ist ja alles i.O
    Freude herrscht!!!

  9. Es gibt aus gutem Grund Hygienevorschriften, ob Hygiene nun als „Sauberkeit“ oder „Gesundheit“ verstanden wird. Die gilt es einzuhalten!

    Beide Besdeutungen schließen sich nicht aus – auch ohne Plastik!

  10. Ich bin ja für weniger Industrie und mehr für Lebensmittel. Dann braucht’s auch weniger Verpackung und Hygiene aka Sauberkeit.
    Beispiel: Nudeln = Mehl + Leitungswasser (+Ei). Fertig. Kein Plasik keine Lebensmittelindustriehygiene Probleme.

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