„Naturschön“: dm startet vegane Naturkosmetik-Linie

Foto: © dm

Neuigkeiten von dm: Die Drogerie-Kette bringt ein neues Naturkosmetik-Label heraus – alle Produkte sind vegan, die Verpackung kommt mit wenig Plastik aus.

Mit der Marke „Alverde“ ist dm bereits Marktführer im Bereich der Naturkosmetik. Nun kommt mit „Naturschön“ eine neue Eigenmarke hinzu.

Wie auf der Webseite zu sehen, besteht die Linie derzeit aus sechs Produkten: Augencreme, Gesichtscreme, Gesichtsserum, Peelingmaske, Gesichtsöl und Reinigungsmilch. Sie alle beinhalten Substanzen aus dem Öl, den Blättern, Kernen oder dem Fruchtextrakt der Olive.

Neue dm-Eigenmarke mit „Natrue-Siegel“

Die Rohstoffe für die Kosmetik werden dm zufolge umweltschonend gewonnen und stammen „bevorzugt aus kontrolliert biologischem Anbau“. Außerdem verzichte dm auf rein synthetische Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe sowie auf mineralölbasierte Inhaltsstoffe. Alle Naturschön-Produkte sind außerdem vegan und mit dem Natrue-Siegel zertifiziert.

dm Naturschön Naturkosmetik

Auch bei der Verpackung achtet dm auf Nachhaltigkeit. Die Tigel und Flaschen sind aus Braunglas, die Schachteln werden zu 80 Prozent aus Recycling-Papier hergestellt. Allerdings bestehen die Deckel und Aufsätze aus Kunststoff. Preislich sind die Cremes und Öle der neuen Eigenmarke etwas teurer als die Produkte von Alverde.

Naturschön geht einen Schritt weiter als Alverde

Die neue Eigenmarke von dm zeigt: Naturkosmetik wird auch in herkömmlichen Drogerien immer beliebter. Besonders erfreulich ist, dass dm bei den Naturschön-Produkten einen Schritt weiter geht, als noch bei Alverde. Die Alverde-Kosmetik ist hauptsächlich in Plastik-Behältnissen verpackt, bei Naturschön setzt dm vor allem auf Glas und Recycling-Papier. Außerdem sind nicht alle Alverde-Artikel auch vegan, die Cremes und Öle von Naturschön hingegen schon.

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(4) Kommentare

  1. Dm? Ist das nicht der Laden, der Nestlé für völlig in Ordnung hält?
    Der Laden, der u.A. Wegwerfkameras verkauft?
    Der Laden, in dem ich früher sehr sehr oft eingekauft habe – die hatten z.B. mal Teelichter ohne Aluhüllen, könnt ihr euch das vorstellen? Lang vorbei.

    Dm führt nicht nur die Hausmarke Alverde für so treudoofe Ökos wie ich eine war (ich werd immer weniger treudoof und immer mehr Öko…), sondern auch die ‚konventionelle‘ Hausmarke Balea. Da ist z.B. Mikroplastik drin. Daran ändert auch „Naturschön“ nix. Das bewirkt nur, das ich stark das Gefühl habe, die wollen uns für so richtig dumm verkaufen.
    Ich kaufe wieder bei dm, wenn die ihren umweltverbrunzenden Mist aus dem Sortiment genommen haben. DAS wäre eine Verbesserung.

  2. Ich bitte stark darum diesen Artikel zu überarbeiten!
    Eigentlich kaufe ich nie bei dm ein, ich habe also keine Ahnung was die so im Sortiment haben.
    Aufgrund dieses Artikels bin ich aber mal zu dm gegangen und habe mir zwei Produkte aus der Reihe geholt. Hauptsächlich um die Verpackung wiederzuverwenden. Ich muss sagen, dass die Produkte VIEL zu agressiv sind und auch Duftstoffe enthalten sind, die allergen wirken können. Zu solchen Duftstoffen gibt es sogar einen Artikel auf Utopia!
    Marktcheck Duftstoffe: Gefährliche Substanzen, dürftige Kennzeichnung:
    https://utopia.de/marktcheck-duftstoffe-gefaehrliche-substanzen-lasche-kennzeichnung-70127/
    Dieser Artikel ist nicht als Anzeige gekennzeichnet, warum wird hier also so einseitig berichtet? Ich muss sagen, dass mein Vertrauen in diese Website abgenommen hat, hoffentlich wird hierauf reagiert. Sonst wird ja darauf eingegangen, wenn die Kommentare auf einen Fehler im Artikel hinweisen…

  3. Hallo risa.,
    deine Kritik verstehen wir, allerdings ist die persönliche Wahrnehmung der Produkte sicher individuell verschieden. Da die Produkte Natrue-zertifiziert sind, sind auch alle enthaltenen Duftstoffe für Naturkosmetik zugelassen – und dass Ketten wie dm Naturkosmetik anbieten finden wir grundsätzlich begrüßenswert. Die gesundheitliche Unbedenklichkeit von Kosmetik-Inhaltsstoffen in der Naturkosmetik ist ein anderes Thema, das dieser kurze Artikel nicht abdecken kann.

  4. Das gerade Utopia die teuren Schnarcher von NATRUE für wegweisend hält, finde ich enttäuschend. Trotz exorbitanter Kosten und teilweise langwierigen Zertifizierungsprozessen ist es in Entwicklungsländern wie z.B. Ghana oder Burkina Faso nicht möglich,für Rohstoffe einen authorisierten Zertifizierer zu finden. Lt. Natrue webseite soll eine Zertifizierung zwar durch SGS möglich sein, nur weiß SGS leider nichts davon ! Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklungshilfe ist das sicher nicht, wahrscheinlich auch nicht gewollt.
    Davon abgesehen ist NATRUE als Verband der Öko-Bio Hersteller m. E. in einem offensichtlichen Interressenkonflikt und alles andere als neutral. Ich kann jedem Hersteller und Verbraucher nur dringend raten, hier mißtrauisch zu sein!