Auch deine Schule sollte beim Energiesparmeister-Wettbewerb mitmachen

Grafik: co2online gGmbH [M]

Die Schulwettbewerb Energiesparmeister sucht spannende Klimaschutzprojekte aus ganz Deutschland – es winken 50.000 Euro.

Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz sind kompliziert, denn die Zusammenhänge zwischen Produktion, Transport und unserem Konsum sind oft abstrakt und selten auf Anhieb durchschaubar. Umso wichtiger ist es zu verstehen, dass all diese Prozesse nicht vorgegeben sind – sondern von uns allen gestaltet und verändert werden können.

Hierzu startet der gemeinnützige Energiespar-Ratgeber CO2-Online zum neunten Mal den Wettbewerb Energiesparmeister:

  • Es winken Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von 50.000 Euro.
  • Bewerbungsschluss: 15. Januar 2017
  • Infos: www.energiesparmeister.de

Ob Energie-App, Bio-Kiosk oder Umstellung der eigenen Schule auf klügere Energienutzung – Schüler und Lehrer können sich mit ihren Klimaschutzprojekten ab sofort beim Energiesparmeister-Wettbewerb bewerben.

So geht Energiesparmeister: 5 Beispiele

co2online.de ruft zum Energiesparmeister-Wettbewerb auf
co2online.de ruft zum Energiesparmeister-Wettbewerb auf (Grafik: co2online gGmbH)

Die Ideen der vergangenen Jahre waren höchst vielfältig und zeigen, was alles möglich ist. Hier fünf Beispiele aus dem Energiesparmeister-Wettbewerb 2015/2016:

  1. Forschung: Schüler aus Sachsen zeigten, dass Maisstroh und die Wurzel der Chicorée-Pflanze geeignete Ausgangsstoffe für die Biogasproduktion sind. So konnten sie vermeintliche Abfallprodukte für die Energiegewinnung nutzbar machen.
  2. Produktion: Schüler aus dem Saarland gründeten eine Schülergenossenschaft. Mit Partnern aus der Biosphärenregion Bliesgau produziert die Schülerfirma „InnoGrün“ seit vier Jahren nachhaltige Waren und Lebensmittel für ihre Schulgemeinschaft.
  3. Solar-Wasser-Rad: Schüler aus Niedersachsen verbanden die drei erneuerbaren Energiequellen Wind, Wasser und Sonne in einem anwendbaren Projekt. Das „Wattamaran“ ist Wasserrad mit Solarpanelen und Windrad zugleich. In Holzminden soll der vom Wattamaran erzeugte Strom eine Ladestation für E-Bikes und die Beleuchtung eines örtlichen Radweges versorgen.
  4. Trinkflaschen: In Brandenburg hatten Schüler genug von jährlich fünf Tonnen Kunststoffmüll aus Plastikflaschen. Mit einer Triade aus Leitungswasser, Trinkbrunnen und selbst entworfener Trinkflasche aus Edelstahl schufen sie eine attraktive Alternative zum Plastikflaschen-Wahn. Mit den Einnahmeüberschüssen finanziert die AG weitere Trinkwasserprojekte.
  5. Info-Musical: Ein Gymnasium in Sachsen informierte mit jungen Schauspielern in Form eines Musicals über die Geschichte der Energiegewinnung, über CO2, die Verteilung von Ressourcen und über den Klimawandel und machte klar: Nachhaltigkeit kann Spaß machen!

Der unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks stehende Energiesparmeister-Wettbewerb verzeichnete zuletzt einen Bewerbungsrekord: im Wettbewerb 2015/2016 nahmen bereits 32.000 Schüler aus rund 300 Schulen teil. „Wir freuen uns auf Bewerbungen aus allen Altersklassen und von allen Schulformen“, sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin der gemeinnützigen co2online GmbH. „Egal ob Förderschule, Gymnasium oder Grundschule – Klimaschutz wird an immer mehr Schulen groß geschrieben. Bei uns hat jeder die Chance auf den Titel.“

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