Virales Video: Diese 5 Metzger wollen, dass ihr vegan werdet

Fotos: Screenshots Facebook (Phil Hörmann)

Auf Facebook kursiert zurzeit ein Video, das dazu aufruft, vegan zu werden. Die Forderung kommt von Menschen, von denen man es nicht unbedingt erwarten würde: Ehemaligen Metzgern und Schlachtern.

„Metzger gegen Tiermord“: So heißt das Video, das ein Facebook-Nutzer vergangenem Freitag veröffentlicht hat. Zu sehen sind fünf Männer, die ihren Lebensstil komplett gewandelt haben. Sie alle hatten jahrelang als Metzger und Fleischer gearbeitet – und leben heute vegan.

Die fünf Männer stellen sich in dem Video kurz vor, erzählen von ihrem ehemaligen Beruf und erklären dann, wieso sie sich für die vegane Lebensweise entschieden haben. Ihre Botschaft: „Wenn wir es geschafft haben uns zu ändern, dann schaffst du es auch.“ Um vegan zu werden, mussten die ehemaligen Metzger nicht „nur“ ihre Essgewohnheiten verändern, sondern auch ihren Beruf.

Darum sind die Männer heute vegan

„Ich habe über 20 Jahre gebraucht, um zu realisieren, dass Tiere auch Leid und Schmerz empfinden können. Ich hoffe du brauchst nicht so lange“, sagt einer von den Metzgern. „Wer so viel Leid in den Schlachthöfen gesehen hat wie ich es gesehen habe…wer weiß, wie die Tiere in der Mastanlage gequält werden…welches Leid die Tiere allgemein haben. Der wird nicht daran Teil haben wollen“, erklärt ein anderer ehemaliger Metzger im Video.

Hier das Video auf Facebook:

Facebook-Hashtag #IchBinDabei

Auf Facebook kommt das Video gut an. Es wurde mehr als 52.000 Mal aufgerufen und mehr als 2.000 Mal geteilt (Stand 23.1.). Die Kommentare sind überwiegend positiv. „Ihr seid der absolute Beweis dafür, dass es jeder kann“, schreibt beispielsweise eine Userin.

„Wenn man sich überlegt wieviel Anfeindung, Unverständnis und Ablehnung der durchschnittliche Veganer … erfährt…dann kann ich nur sagen: bewundernswert, dass diese Menschen sich diesem Umschwung ausgesetzt haben, gerade weil sie aus dieser extremen Gegenrichtung kommen und mit Sicherheit von beiden Seiten Unverständnis, Kritik oder sogar Hass erlebt haben“, kommentiert eine weitere Userin auf Facebook.

Das Video endet mit dem Hashtag #IchBinDabei. In den Kommentaren berichten zahlreiche User mit diesem Hashtag, wie lange sie schon vegan oder vegetarisch leben.

Es gibt viele gute Gründe, auf Fleisch und Tierprodukte zu verzichten – etwa die Tierquälerei in der Massentierhaltung und der negative Einfluss unseres Fleischkonsums auf das Klima. Immer wieder kommen Studien zu dem Schluss, dass vegane oder vegetarische Ernährung unser Klima retten und die Landwirtschaft entlasten könnte.

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(43) Kommentare

  1. Hier zeichnet sich einerseits eine wünschenswerte Entwicklung ab, dennoch kommt die Einsicht reichlich spät. Es erscheint doch geradezu grotesk, wenn nun ausgerechnet Schlachter den Zeigefinger erheben, die aufgrund ihres Berufs in Sachen Tierleid so nahe am Geschehen sind und es dennoch über so lange Zeit mittragen und mitverantworten.
    Wenn jemand tatsächlich über 20 Jahre braucht, um überhaupt zu kapieren, dass Tiere fühlende Lebewesen sind, dann darf man schon an dessen gesunden Menschenverstand zweifeln. Diese Tatsache sollte man doch spätestens im Kindergartenalter begriffen haben.

  2. Dass ich diese Entwicklung begrüße, habe ich doch im ersten Satz bereits gesagt! Ich bitte doch, gründlicher zu lesen, worauf sich meine Kritik bezieht! Man kann mir wohl kaum zum Vorwurf machen, dass ich diese Naivität nicht nachvollziehen kann. Wie kann man von der Vorstellung ausgehen, dass ein Tier, welches schreiende Laute von sich gibt, keinen Schmerz empfindet? Diese Einsicht verbinde ich nunmal mit einem gesunden Menschenverstand. Das ist eben meine Meinung, die du ja nicht zwangsläufig teilen musst!

  3. Hallo sigrebe, Ihr Kommentar klingt ziemlich herablassend. So gut wie alle erwachsenen Veganer waren früher Fleischesser (mitunter jahrzehntelang), da der Veganismus leider noch eine recht junge Entwicklung ist. Auch früher wusste man, dass die Tiere nicht totgestreichelt werden und hat es billigend in kauf genommen bzw. verdrängt. Und das Tierleid mitverantwortet. Also haben alle diese heutigen Veganer keinen „gesunden Menschenverstand“ und handeln grotesk? Wie lange sind Sie selbst denn schon vegan? Auch bei einem Metzger kann sich die Wahrnehmung ändern, das ist ein ganz wunderbarer Schritt und eine enorme Persönlichkeitsentwicklung, zumal diese Menschen u. U. in ihrem Umfeld ganz besonders mit dem Spott ihrer Mitmenschen zu kämpfen haben (ich kenne sowas aus persönlicher Bekanntschaft!). Einen solchen Menschen kann ich nur bewundern für seine Stärke. Es ist leicht, in einem „bewussten“ Umfeld aufzuwachsen und dann mit dem Finger auf jene zu zeigen, die aus einem ganz anderen Umfeld kommen und dann trotzdem ihren Blickwinkel ändern (können). Daran könnten sich viele „eine Scheibe abschneiden“ 😉

  4. Da hast du offenbar meinen Kommentar entweder nicht richtig gelesen oder dennoch nicht verstanden! Ich kritisiere nicht sämtliche Menschen, die im positiven Sinne ihre Meinung ändern, ich habe ja auch ausdrücklich gesagt, dass dies eine wünschenswerte Entwicklung ist. Es mag vielleicht grundsätzlich in ethisch-moralischer Hinsicht gesehen, keinen großen Unterschied machen, ob man aktiv oder passiv an der Tötung von Tieren beteiligt ist, aber ich finde es ist schon etwas anderes, ob man jahrelang die Wurst an der Theke kauft und sich nicht so viel Gedanken darüber macht, wo das Fleisch herkommt, oder ob man selbst Hand anlegt und die Tiere schlachtet und tagtäglich das damit verbundene ganze Leid und Elend vor Augen hat. Und mein Unverständnis richtet sich, wie ich meine – berechtigterweise – in erster Linie gegen den Schlachter, der laut eigener Aussage nicht einmal gewusst haben will, dass Tiere Leid empfinden können. Bei allem Verständnis für die Naivität mancher Leute, aber aus welchem Umfeld man auch immer kommt, spätestens wenn man ein Tier schreien hört, sollte einem doch bewusst werden, dass es auch Schmerz empfindet. Übrigens hat der sogenannte gesunde Menschenverstand – so wie ich ihn verstehe – überhaupt nichts mit dem Umfeld oder der Herkunft zu tun, sondern wird uns Menschen von Natur aus in die Wiege gelegt.

  5. Hallo sigrebe, vielen Dank für Ihre Antwort. So gesehen, haben Sie recht und ich habe den entsprechenden Metzger in meinem Bekanntenkreis mit Ihrem Kommentar konfrontiert. Ich möchte hier (sinngemäß) seine Antwort wiedergeben: „Als ich in dem Beruf noch aktiv drin war, habe ich das nicht wirklich realisiert. Man hört ständig die Schreie und macht den Job, meistens unter enormem Zeitdruck, man hat das gelernt und braucht das Geld. Die Existenz hängt halt mit dran, und tatsächlich ist man nach einiger Zeit so abgestumpft, dass es einem nichts mehr ausmacht. Es ist wie eine innere Mauer, die so dick ist, dass da keine Emotionen mehr durchkommen können. Wirklich keine. Wenn man abends seine Arbeitskleidung auszieht, ist es, als wenn man dann auch das ganze Blut mit auszieht und fertig….. Erst als mit eines Tages eine Streunerkatze zulief – die ich bald sehr liebte! – und meine Freundin mir ständig sagte, guck mal, das ist ja das Gleiche, als wenn jemand deine Katze einsperrt und tötet… da ist diese Mauer allmählich zerbröckelt. Und dann konnte ich auch irgendwann diese Arbeit nicht mehr machen…. ich konnte es einfach nicht mehr.“ Soweit die Antwort.
    Was übrigens den „Abstumpfungseffekt“ angeht, kann man das auch in anderen Berufen und Situationen nachweisen….:-(

  6. Danke für dieses exemplarische Einzelbeispiel. Das ist in der Tat eine wirklich rührende Geschichte, die ich hinsichtlich ihrer Entwicklung zumindest zum Teil auch nachvollziehen kann.
    Aber es stimmt mich nicht weniger traurig, dass es oftmals erst eines solchen zufälligen glücklichen Umstands im Leben bedarf, um die eigene Sichtweise in dieser Angelegenheit zu ändern.
    Wie Tiere, insbesondere Katzen, unser Leben verändern und bereichern können, habe ich übrigens selbst erlebt. Wir hatten bereits 2 Stubentiger zu Hause und im Laufe der letzten Jahre sind uns noch 3 Katzen zugelaufen. Jede von ihnen hat eine außergewöhnliche Persönlichkeit. Ich habe es einfach nicht übers Herz gebracht, auch nur eine Einzige von ihnen im Tierheim abzugeben und diese Entscheidung habe ich noch keinen einzigen Tag bereut.
    Hier gibt es übrigens ein paar Fotos von meinen Schützlingen:
    (https://community.utopia.de/foren/forum/literatur-film-und-musik/kunst-fotografie/)

  7. Aus bereits an anderer Stelle genannten Gründen sehe ich die Aktion kritisch.
    Den Fleischkonsum auf ein vernünftiges und erträgliches Maß zu reduzieren ist ja im Grunde vernünftig. Schlachttiere ohne Qualen zu schlachtreif groß zu ziehen und sie kurz und schmerzlos zu töten sowieso.
    Das ist keine Frage und braucht eigentlich nicht diskutiert zu werden.
    Aber der Mensch braucht als „Allesfresser“ nun mal für eine gesunde Ernähung sowohl tierische als auch pflanzliche Produkte – auch wenn das vielen nicht paßt. Aber die Wahrheit ist nun mal unbestechlich.
    Deswegen ist Veganismus kritisch zu sehen.

  8. Nochmal das Resümee für Klickfaule:

    „It is the position of the Academy of Nutrition and Dietetics that appropriately planned vegetarian, including vegan, diets are healthful, nutritionally adequate, and may provide health benefits for the prevention and treatment of certain diseases. These diets are appropriate for all stages of the life cycle, including pregnancy, lactation, infancy, childhood, adolescence, older adulthood, and for athletes.“

  9. Trau keiner Billanz, die Du nicht selber verfälscht hast!

    Man findet im Internet auch genügend Artikel und Studien, welche die Atomkraft beschwören oder den Nationalsozialismus relativieren. Man muß nur lange genug suchen, um eine passende Rechtfertigung der eigenen Ansicht zu finden.
    Mit Objektivität hat dieses Verhalten dann allerdings wenig bis nichts zu tun – das ist reiner und blinder Egiosmus.

  10. @Denkenderbuerger
    Mit diesem Verständnis für wissenschaftliche Methoden, könnte wir komplett alle Forschungen einstellen und nur noch gefühlte Wahrheiten für bare Münze nehmen.
    Ja, es gibt 1001 Studien zur Ernährung, die zu vielen unterschiedlichen Ergebnissen kommen, da es sehr viele Variablen gibt, und verschiedene Geldgeber, die bestimmte Ergebnisse hervorheben wollen (Lobbyarbeit etc.). Daher sind Meta-Studien unglaublich wichtig. Wäre schade, wenn man sich diesen Ergebnissen verschließt, nur weil sie unbequem sind und das eigene Verhalten in ein anderes Licht rückt.

  11. Eben. Was anderes habe ich nie behauptet.
    Daher sollte man Studien zwar zur Kenntnis nehmen, aber nicht zu Dogma erheben, sondern sich seine eigenen Gedanken dazu machen und dabei gesunden Menschenverstand walten lassen.

  12. „Aber der Mensch braucht als „Allesfresser“ nun mal für eine gesunde Ernähung sowohl tierische als auch pflanzliche Produkte “
    @Denkenderbuerger, bitte teile uns mit welche tierischen Produkte(Nährstoffe) nicht in einer
    veganen Ernährung enthalten sind, die für eine gesunde Enährung notwendig sind.
    Jetzt hast du die Gelegenheit es allen Veganern zu zeigen. Ich bin auf deine Antwort gespannt.

  13. Was du schreibst ist nicht korrekt. Vitamin B12 wird von Bakterien produziert und ist somit vegan. Der Grund warum es in großen Mengen in Fleisch enthalten ist, dass es als Supplement dem Tierfutter beigemischt wird.
    Versuch es nochmal. Welchen Nährstoff kann ein veganer nicht über eine vegane Ernährung beziehen? Du schuldest uns Antworten.

  14. FaithPlus1
    Und wo kam das Vitamin B12 dann her, als es noch kein künstliches Tierfutter gab?
    Und was sind Bekterien dann, wenn keine lebenden Organismen?
    Das war ja jetzt wohl ein Eigentor!
    Klar haßt Du mich jetzt dafür, daß ich gerade dabei bin, mit Sachargumenten Dein Weltbild zu demontieren.
    Aber den Haß und die Verachtung so offenkundig und zudem lächerlich und falsch (siehe obiger Anhang) auszutragen, wie Du das gerade tust, sagt mehr über Dich und Deinen Intellekt aus als über mich.
    Und im übrigen hätte ich jetzt gern mal eine Pflanze genannt, in der Vitalin B12 vorkommt.

  15. Was denn für Sachargumente ???
    Wo denn?
    Du wirst es nicht glauben, aber auch Pflanzen sind lebende Organismen!
    Und … der menschliche Körper besteht etwa aus 30 Billionen Körperzellen U N D etwa 39 Billionen Bakterien.
    Du googelst dir dein Wissen ja immer so fleißig zusammen, dann wirst du sicher auch dazu eine Info finden.
    Und der Mensch kann prima vegan leben!
    Ach so und Vitamin B12 kommt auch in Pilzen vor, sofern sie nicht im Keller aufgewachsen sind. Und … der Körper kann Vitamin B12 prima speichern, d.h. er muss das nicht andauernd zugeführt bekommen.
    Viel Spass beim googeln.

  16. @ FaithPlus1, @ No-way

    Aber ich kann Euch genau sagen, was Euer Problem liegt:

    Ihr wollt die Wahrheit nicht hören und ihr wolltTatsachen nicht wahr haben, weil sie nicht in Euer Weltbild passen.

    Statt einfach mal ehrlich zu sagen:
    „Ich halte es für unmoralsich, Tiere zu schlachten und bin deswegen Veganer.“ werden haarstäubende Argumente herausgesucht oder offenkundige Tatsachen geleugnet, nur um das Weltbild mit aller Gewalt und um jeden Preis zu rechfertigen – selbst um den Preis der Preisgabe.

    Wie einfach wäre es doch, seine persönliche Moral zu offenbaren! Das wäre ehrlich – sich selbst und der Menschheit gegenüber – und persönliche Moralvorstellungen kann man zwar kritisieren, aber nicht verbieten.

    So wie ihr es handhabt, wird Eure Moralvorstellung und Eurer Weltbild aber zur bevormundenden Absurdität. Und der Preis ist die Preisgabe Eurer Ideale.

    Aber darauf muß man erst mal kommen …

  17. Es würde schon reichen, wenn du deine Probleme erkennen würdest.
    Das ist das Eine.
    Das Andere, wie kommst du dazu mir zu unterstellen, ich wollte andere „mit Gewalt“ mein Weltbild rechtfertigen? Oder irgend jemanden bevormunden?
    Wo genau hast du hier von mir je etwas gelesen, das diese Unterstellung rechtfertigt?
    Natürlich bist du mit keinem Wort auf das eingegangen, was ich dir an Fakten präsentiert habe. LIeber schwafelst du von Fakten, die es nicht gibt.
    Hauptsache du hast dich gut unterhalten gefühlt. Ach so und in diesem Zusammenhang noch was:
    D U solltest besser nichts von “ ehrlich sich selbst und den Menschen gegenüber“ schreiben.

  18. @ No-way

    Davon abgesehen, daß wir jetzt (mal wieder) sehr weit vom Thema abgekommen sind:
    Die Fakten habe ich geliefert – siehe mein gelieferter Anhang. Ich werde mich nicht ständig wiederholen.
    Ansonsten mal richtig und vollständig lesen, was ich geschrieben habe und in die Zusammenhänge einordnen – und nicht nur das sehen, was man sehen will. Das würde vieles erklären.
    Ansonsten tut sich die Frage auf:
    Was wäre denn Deiner Ansicht nach mein Problem?
    Ich habe ja schließliich auch „Ross und Reiter“ benannt.

  19. „Und wo kam das Vitamin B12 dann her, als es noch kein künstliches Tierfutter gab?“
    Bakterien, die in der Erde leben produzieren B12. Menschen haben es früher aufgenommen weil die Erde an den Pflanzen haftete.

    „Und was sind Bekterien dann, wenn keine lebenden Organismen?“
    Es sind keine Tiere, sondern Mikroorganismen und somit ganz klar vegan. Pflanzen sind Lebewesen und auch vegan. Traurig, dass man dir das erklären muss.

    „Das war ja jetzt wohl ein Eigentor!“
    ja von dir 😉

    „Klar haßt Du mich jetzt dafür, daß ich gerade dabei bin, mit Sachargumenten Dein Weltbild zu demontieren.“
    Ist eher andersrum, du kennst dich ja nicht einmal mit den grundlegenden Sachen aus.

    „Aber den Haß und die Verachtung so offenkundig und zudem lächerlich und falsch (siehe obiger Anhang) auszutragen, wie Du das gerade tust, sagt mehr über Dich und Deinen Intellekt aus als über mich.“
    Lies mal deinen eigenen Link, dann lernst du vielleicht was

    „Geflügelarten und Schweinen wird es mangels ausreichender Resorption im Darm exogen über ihre Nahrung zugeführt“
    Das heisst in Schweinen und Geflügel ist auch kein B12, außer es wird vom Menschen dem Tierfutter beigemischt

    „Und im übrigen hätte ich jetzt gern mal eine Pflanze genannt, in der Vitalin B12 vorkommt.“
    Der einzige Grund, dass es in Tieren enthalten ist, dass es entweder über die Nahrung (Erde – Mikroorganismen) aufgenommen wird oder dem Tierfutter beigemischt wird.

    Du schuldest uns also immer noch den mysteriösen Stoff den Veganer nicht immer eine vegane Ernährung beziehen können. Nächster Versuch bitte. Bis jetzt blamierst du nur s tellvertretend alle Fleischesser mit deiner Ignoranz und deinem Unwissen.

  20. Interessante Theorie.
    Schreib doch mal ein Buch drüber – damit es der Nachwelt erhalten bleibt.

    Und im Übrigen schulde ich niemandem was – nicht mal meiner Bank.

  21. Kann dir von Niko Rittenau „Vegan-Klischee ade – Wissenschaftliche Antworten auf kritische Fragen zu veganer Ernährung“ empfehlen: Da wird der aktuelle wissenschaftliche Stand zum Thema verständlich dargestellt. Es sei denn, du glaubst nicht an wissenschaftliche Methoden.

  22. @Denkenderbuerger: Mir ist nur noch was eingefallen. Wenn du schon die Bibel zitierst, solltest du wissen, dass die Menschheit vor der Sintflut vegetarisch gelebt hat. Erst nach der Sintflut hat Gott den Menschen erlaubt, Fleisch zu essen.
    Was sagst du nun?

  23. Mal ein paar Frage an alle eingefleischten Veganer:

    Wenn Fleischkonsum so schädlich für die Gesundheit der Menschen und die Umwelt ist, wieso ist er dann nicht schon längst verboten?
    Wenn Veganismus so gesund und umweltfreundlich ist – wieso ist der dann nicht schon lange Pflicht?
    Wie soll die vergane Ernährung von Säuglingen aussehen?
    Muttermilch ist ja bekanntlich ein nicht-veganes Produkt.
    Wie soll die vegane Ernähung der Eskimos stattfinden?
    Auf Grönland wächst nun mal nichts, von dem die sich vergan ernähren könnten.

    Man wird ja mal fragen dürfen …

  24. Zweifelst du ernsthaft an, dass B12 von Bakterien produziert wird? Du wirst keinen Wissenschaftler finden, der etwas anderes behaupted. Du hast dich hier mit deiner Unwissenheit selber disqualifiziert und wirst ein sehr schlechtes Licht auf alle Fleischesser.
    Deine Fragen beantworte ich dir gerne:

    1.Wenn Fleischkonsum so schädlich für die Gesundheit der Menschen und die Umwelt ist, wieso ist er dann nicht schon längst verboten?
    Weil eine Milliardenindustrie dahinter steckt, die damit Geld verdient. Genauso wie beim Alkohol und bei Zigaretten. Des Weiteren ist es kein guter Indikator zu schauen, ob es verboten ist oder nicht um daraus moralische Werte abzuleiten. Sklaverei, Holocaust und Kinderarbeit waren alle zu einer Zeit legal.

    2.Wenn Veganismus so gesund und umweltfreundlich ist – wieso ist der dann nicht schon lange Pflicht?
    Siehe erste Frage. Des Weiteren sind die Menschen unglaublich starrköpfig. Selbst wenn alle Bäume für Rinderherden gerodet, dass gesammte Grundwasser mit Schweinegülle verseucht und multiresistente Keime durch Tiermedikamente den Einsatz von Antibiotikum unwirksam gemacht haben wird es noch Leute wie dich geben die raumweine weil man ihnen das Fleisch wegnimmt. Menschen wie du zerstören den Planeten und somit die Grundlage für das Leben kommender Generationen.

    3.Wie soll die vergane Ernährung von Säuglingen aussehen?
    Vegan. Du bist ja bereits gescheitert zu wiederlegen, dass man nicht alle Nährstoffe über eine vegane Ernährung beziehen kann. Auch für Stillende und Säuglinge ist eine vegane Ernährung möglich.

    4. Muttermilch ist ja bekanntlich ein nicht-veganes Produkt.
    Ich glaube du weisst immernoch nicht was vegan bedeutet. Sehr schlechter Trollversuch. Soll ich dir das ernsthaft nochmal erklären?

    5. Wie soll die vegane Ernähung der Eskimos stattfinden?
    Niemand ist gezwungen dort zu leben und glaub mir paar Eskimos haben keinen Einfluss auf das Weltklima.

    Hast du eigentlich irgendwelche Argumente?

    „Aber der Mensch braucht als „Allesfresser“ nun mal für eine gesunde Ernähung sowohl tierische als auch pflanzliche Produkte“

    Wir warten übrigends immernoch darauf, dass du uns endlich sagt was das für mysteriöse Produkte sein sollen. Bis jetzt konntest du kein einziges tierisches Produkt nennen welche der Mensch für eine gesunde Ernährung benötigt.

  25. Das war immerhin eine diskutalbe Antwort, auch wenn da einiges ein wenig durcheinander geht.
    Ich ordne mal ein bißchen:
    Das Vitamin B12 nicht von Bakterien produziert werden würde, hat keiner behauptet. Wieso eine unwiderlegbare Tatsache bezweifeln? Das wäre Unsinn.
    Das hinter der industrieellen Masentierhaltung eine Milliarden-Lobby steckt, bestreite ich ja gar nicht. Was aber nicht gleich bedeutet, daß tierische Produkte deren Verzehr deswegen die Ursache allen Übels sind. Hier gilt es, ganz klar Ursache und Wirkung auseinander zu halten. Tierische Produkte sind das eine, das Miliardengeschäft das andere. Das meine ich übrigens auch mit „den Fleischkonsum auf ein vernünfiges und erträgliches Maß reduzieren.“
    Die Frage der veganen Ernähung der Eskimos lassen wir jatzt mal genauso außen vor wie die Frage der veganen Säuglings-Ernährung.
    Und ansonsten würde mich mal interessieren, was Du unter veganismus verstehst – vielleicht würde das noch etwas mehr Klarheit in die Angelegenheit bringen.

  26. Die Vegan Society hat das 1979 schon ganz treffend zusammengefasst:

    „Veganismus ist eine Lebensweise, die versucht – soweit wie praktisch durchführbar – alle Formen der Ausbeutung und Grausamkeiten an leidensfähigen Tieren für Essen, Kleidung und andere Zwecke zu vermeiden; und in weiterer Folge die Entwicklung und Verwendung von tierfreien Alternativen zu Gunsten von Mensch, Tier und Umwelt fördert. In Bezug auf die Ernährung bedeutet dies den Verzicht auf alle Produkte, die zur Gänze oder teilweise von Tieren gewonnen werden.“

  27. Bis auf den letzten Satz – sprich: der Totalverzicht – klingt das ja nicht dumm.
    Oder anders gesagt:
    Totalverzicht ist schlicht übertrieben.
    Wenn man den Terminus „auf ein notweniges und vernünfiges Maß reduzieren“ verwenden würde, dann würde ich da durchaus mitgehen.

  28. Wo ist die Grenze von Nutzen zu Ausnutzen? Wenn man Tiere züchtet und künstlich ins Leben ruft, um sie zu töten und zu essen, oder ihre Ausscheidungen zu sich nimmt, wenn man sich auch ohne Tierleid gesund ernähren kann (mit weniger Umweltbelastungen)? Ist das notwendig?

  29. 😉 liest sich sehr schön, ich freue mich und applaudiere: 1:0 für Tierqualfrei (´Nutz´-Tier = Gequält-Tier, leider, also: denke, lieber buerger, denke, das kannst du, denke dich in das Tier und du wirst den Schmerz und die Qualen fühlen, Zwangskastration, Spalt-Boden-Stall, Tiertransport, Schlachthaus, … uuuuuuaaaaaah, fühlst du jetzt das Leid?) Wenn nicht geh in die Ställe und Schlachtfabriken, dann kannst du mitreden.
    Zum satt werden brauchts wirklich keine Tiere, die ´nutzen´ nur der industriellen Landwirtschaft und den Tierfabriken.
    Wenn der buerger anfängt aus seiner Blase zu steigen und anfängt zu denken, dann wird er euch zustimmen. So wie sich das liest, ist er nicht stark genug dazu, sich für zukunftsfähiges Handeln zu engagieren. Drücken wir ihm die Daumen, dass er es irgendwann schafft, seine Seele wird es ihm danken. Wenn ich das so lese, ist die pflanzenbasierte Ernährung wohl die einzige, die wirklich allen Aspekten denkender, vernunftbegabter Menschen gerecht wird. Ein denkender Bürger nimmt das B12 lieber direkt, als ein Tier dafür zu opfern, er muss auch kein Tier töten/essen, nur weil er es kann. Guten Appetit und denk nach: du bist was du zu dir nimmst und verwerten kannst, Braten, Blätter oder Bücher Bürger – und irgendwie: die Seele isst mit. Gute Gedanken, gute Worte, gute Handlungen allerseits!

  30. Mein Opa war Fleischer und Hausschlächter und ich bin deswegen mit dem Schlachten von Tieren groß geworden.
    Als Kind habe ich es nicht verstanden, wieso mein Opa an den Bolzenschuß-Apparat niemanden anderes heran gelassen hat. Zu gern hätte ich ihn als technisch interessieres Kind mal selbst bedient.
    Heute verstehe ich es:
    Um dem zu schlachtenden Tier mit Sicherheit ein schnelles und schmerzloses Ende zu bereiten. Und dazu braucht es professioneller Hand.
    Und genauso sollte es sein! Das habe ich auch von Anfang an betont.
    Daher:
    Erst mal alles und richtig lesen und nicht nur das, was man lesen will!

    Wenn Du es moralisch verwerflich findest, Tiere zu töten, weil Dir die Tiere leid tun, dann ist das Deine Sache. Meine Ansicht dazu wirst Du aber nicht ändern – und wenn Du auf die Tränendrüse drückst gleich gar nicht.

  31. @derbuerger (das „Denken“ wäre nicht ganz adäquat, liest man Ihre Kommentare): „Alles, was der Mensch* den Tieren antut, kommt auf den Menschen* wieder zurück“ – Pythagoras. Dabei ist es keine Frage des Ob, sondern des Wann!

    Wie bekannt, ist es ein meist schleichender Prozess, dass sich Symptome der beinahe unzähligen Zivilisationskrankheiten** zeigen, dann meist rapide und/oder irreparabel (nicht heilbar – ganz im Sinne der Pharmaindustrie-> Patienten müssen nur lange leben)! Betroffene: etwa 75-80% Omnivore (und zum großen Teil auch Vegetarier-> Milch/Milchprodukte-> hier insbesondere Allergien, Osteoporose, Brust- und Prostatkrebs-> IGF-1)

    *Omnivore, Vegetarier, Lustmörder (s. g. Jäger)

    **kleiner Auszug: verschiedene Krebsart (insbesondere Brust-/Prostatakrebs-> Konsum von Milch/Milchprodukten, Stichwort: IGF-1 – Insulin-like growth factors), Herzinfarkt, weitere degenerative Herz-/Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfall, Demenz/Alzheimer, Arteriosklerose, Hypertonie, Diabetes [I/II], Adipositas (Fettleibigkeit… sehr ästhetisch), Osteoporose (eine vorrangig primäre Ursache: Konsum von Milch/Milchprodukten-> Übersäuerung-> Kalziumentzug), Arthrose, Gicht, multiple Sklerose, Allergien, Autoimmunerkrankungen, antibiotika-/multiresistente Keime / MRE (MRSA, ESBL…), usw…

  32. @ Unbequeme Wahrheit

    Darf ich fragen, was das konkret heißen soll?
    Das läßt viel Raum zur Interpretation – und Deine Interpretation wüßte ich gern.

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