Finanztest Photovoltaik: Solarstrom lohnt sich

Photovoltaik: Lohnt sich eine Anlage? Koop co2online
Foto: © Federico Rostagno - Fotolia.com

Solarstrom gilt als Symbol für erneuerbare Energien. Und aktuelle Modellrechnungen der Stiftung Warentest zeigen: Eine neue Solarstromanlage auf dem eigenen Dach lohnt sich wieder.

Wer einen üblichen Preis für die Anlage bezahlt und 25 Prozent des Stroms selbst nutzt, erwirtschaftet je nach Sonnenausbeute eine Rendite von 5,6 bis 8,0 Prozent. Unter optimalen Bedingungen kann die Rendite sogar zweistellig ausfallen.

Stiftung Warentest: Anlagen mit Batteriespeicher wirtschaftlich

Auch Anlagen mit ergänzendem Batteriespeicher können wirtschaftlich sein. „Das Blatt wendet sich langsam, die Preise für Speicher haben sich seit Mitte 2013 halbiert“, sagt Alrun Jappe von Finanztest. Für eine typische Anlage mit Stromspeicher rechnet die Zeitschrift bei einem Eigenverbrauch von 50 Prozent mit einer Rendite von 1,8 bis 3,9 Prozent.

Das vollständige Einspeisen des Solarstroms ohne Eigenverbrauch bringt dagegen am wenigsten Rendite. Hier kommt Stiftung Warentest im Heft Finanztest bei den derzeitigen Kosten auf 1,0 bis 3,3 Prozent.

Schon jetzt wird jede zweite neue Photovoltaik-Anlage zusammen mit einem Speicher verkauft. Nur etwa 10 Prozent der verkauften Batterien wird in bestehenden Anlagen installiert. Damit sich auch das Nachrüsten rechnet, müssten die Preise für Speicher noch einmal um die Hälfte fallen.

Die vollständigen Modellrechnungen finden sich in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und unter www.test.de/solarstromrendite. Die Rendite der eigenen Photovoltaikanlage berechnet das kostenlose Tool unter www.test.de/solarrechner.

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