Schlagwörter:

(16) Kommentare

  1. Was hier auf jeden Fall noch fehlt: Kleidung ohne Pelzapplikationen kaufen. An erschreckend vielen Mützen befinden sich Echtpelzbommeln, an Winterjacken Echtpelzkragen, an Pullovern Pelzstreifen, an Taschen Pelztroddeln usw. Es scheint in den letzten Jahren in Mode gekommen zu sein, Echtpelzsachen sozusagen zu „verstecken“, um die Akzeptanz dafür wiederherzustellen.
    Leider ist der Preis kein Anhaltspunkt, denn Echtpelz ist dank chinesischer Produktion billiger als guter (unechter) Webpelz.

  2. Diese „Pelzverbrämungen“ sind völlig inakzeptabel! Wer mit so was rumläuft, gibt ein Statement ab. Dies lautet: „Ich habe kein Bewusstsein für Zusammenhänge“ oder – noch schlimmer – „Mir ist es egal, ob Pelztiere für meinen Bommel in schrecklichen Haltungsbedingungen leiden und grausam getötet werden“.

  3. „Wie die Schafschur häufig abläuft, ist grausam!“
    Dann such Dir doch einfach Produkte, wo es anders abläuft. Ist natürlich etwas anstrengender und mit mehr Eigenverantwortung verbunden als nur irgendetwas hinzuschreiben.

  4. Angorawolle ich auch ein absolutes No-Go.
    Sie wird den Kaninchen bei vollem Bewusstsein ausgerupft, nachdem sie an allen vier Läufen festgebunden wurden.
    Ich wusste nicht, dass Kaninchen schreien können…….

  5. Jede Art von Wolle ist ein absolutes No-Go und wie kann eine Seite, die sich vermeintlich nachhaltig nennt, Wolle für Kleidungsstücke empfehlen. Das ist unverantwortlich und kein Stück nachhaltig! Nachhaltig sind ausschließlich pflanzliche Stoffe (wie auch Nahrungsmittel, aber das ist ein anderes Thema).

  6. „und wie kann eine Seite, die sich vermeintlich nachhaltig nennt, Wolle für Kleidungsstücke empfehlen“
    Vielleicht weil man sich dort etwas differenziertere Gedanken macht? Aber klar, das ist manchen einfach zu anstrengend…

  7. Also ich würde da auch differenzieren. Was ich über australische Merino Wolle gelesen habe, ist… ich kann gar nicht sagen, wie entsetzt ich bin, was Menschen so alles einfällt. Man kann aber sehr wohl bei kleinen Geschäften kaufen, die selbst herstellen oder nachweisen können, dass es nachhaltig ist (zB Alpakawolle von den eigenen Tieren oder fair trade) etc. Das sollte man sowieso häufiger machen, als nur übers Internet zu bestellen. Aber das kostet halt auch mehr. Nur das hat man ja meist auch länger, als die billigen Modeerscheinungen.

  8. Gebe meinen Vorrednern recht. Echte tierische Produkte sind inakzeptabel. Es gibt so tolle Produkte, die weder Pelz noch Wolle oder Leder enthalten. Es fängt ja schon mit den Leder-Labeln auf den Jeans an, die man kaum wahrnimmt. Aber dennoch ist es Tierhaut….

  9. „Echte tierische Produkte sind inakzeptabel.“
    Aber Fleecebekleidung findest Du sicher ganz prima. Und die üblichen Produktionsbedingungen von z. B. Baumwolle spielen für Dich wohl auch nicht die große Rolle, oder?

  10. Bezüglich der Waschtipps möchte ich folgendes ergänzen:
    Wenn überwiegend bei 30° gewaschen wird, sollte einmal im Monat eine 60° Wäsche mit Vollwaschmittel (wichtig: mit Bleichmittel) erfolgen, weil die Waschmaschine sonst über einen längeren Zeitraum hinweg verkeimen kann. Darauf hat mich eine sehr umweltbewußte Lebensmittelchemikerin hingewiesen.

  11. Zum Thema Waschen möchte ich noch erwähnen, dass ich allerbeste Erfahrungen mit dem Kaltwaschen mit Sodasan cool gemacht habe. Früher rochen dunkle Shirts oft muffig, wenn sie nach dem Waschen noch nass waren oder wenn ich sie nur kurz wieder anhatte. Dann erfuhr ich, das der Geruch von Bakterien kommt, die in einer Lauge bei 30-40°C beste Bedingungen zur Vermehrung haben. Seit ich völlig ohne zusätzliche Temperatur mit dem Kaltwaschmittel von Sodasan wasche, ist das Problem verschwunden. Damit dürfte dann auch die Waschmaschine nicht verkeimen und das Gefühl, eine Menge Strom einzusparen, weil man vor allem im Winter das eiskalte Wasser aus der Leitung nicht um 20-30° erwärmen muss ist auch gut.
    Soweit ich weiß, arbeitet das Waschmittel mit Enzymen, meine Wäsche ist jedenfalls sauber.

  12. Oder einfach mal second hand einkaufen. Mache ich seit Jahren, schont Umwelt und Geldbeutel. Wolle, Leder, Pelz und Konsorten kommen mir allerdings nicht in die Tüte. Frosch hat übrigens auch Waschmittel auf Pflanzenbasis, biologisch abbaubar und ohne Tierversuche. Und nicht nur Waschmittel…

  13. Zum Waschen: ich wasche nur noch mit dem ecoegg. Wer es nicht kennt sollte es unbedingt mal googlen. Schont Umwelt und Geldbeutel und das Ergebnis ist absolut überzeugend! Ein bisschen Essig pro Waschgang als Weichspüler und Maschinenpflege kommt auch noch mit rein. Ich bin echt sehr zufrieden mit dieser Lösung!

** Links zu Bezugsquellen sind teilweise Affiliate-Links: Wenn ihr hier kauft, unterstützt ihr aktiv Utopia.de, denn wir erhalten dann einen kleinen Teil vom Verkaufserlös.