Bartblume: So pflanzt und pflegst du den Herbstblüher

Foto: CC0 / Pixabay / zrenate

Bartblumen bereichern deinen Garten mit ihren blauen Blüten bis in den Herbst hinein. Wie und wann du die Bartblumen pflanzt und pflegst, liest du hier.

Bartblumen kommen ursprünglich aus Ostasien. Die in Europa verbreiteten Pflanzen stammen von einer Kreuzung zweier Bartblumenarten aus den 1930ern ab. Die bekannteste dieser Hybrid-Bartblumensorten ist die „Heavenly Blue“. Die Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von bis zu einem Meter, blüht von Juli bis September in kräftigem Blau und ist winterhart. Bartblumen sind zudem ungiftig.

Bartblume pflanzen: Standort, Zeitpunkt und Vorgehen

Bevor du Bartblumen in deinem Garten anpflanzt, solltest du einen geeigneten Standort für sie finden. Am besten wählst du einen sonnigen, warmen Ort. Gut eignen sich zum Beispiel windgeschützte Plätze vor kleinen Mauern oder in der Nähe von Hauswänden. Der Boden sollte mäßig trocken, humusreich und locker sein. Je durchlässiger die Erde, desto wohler fühlt sich die Bartblume.

Der beste Zeitpunkt zum Pflanzen ist zwischen Mitte Mai und September, also während der gesamten Vegetationszeit.

So pflanzt du Bartblumen an:

  1. Grabe Pflanzlöcher, die etwa doppelt so groß sind wie der Wurzelballen der Pflanzen. Wenn du mehrere Bartblumen pflanzen möchtest, solltest du auf den richtigen Pflanzabstand achten: Dieser beträgt etwa 30 Zentimeter. Pro Quadratmeter solltest du nicht mehr als vier bis sechs Pflanzen setzen.
  2. Wenn deine Erde nicht locker genug ist, solltest du noch etwas Sand oder feinen Kies untermischen. Beides macht den Boden durchlässiger.
  3. Setze die Pflanzen in die Löcher und fülle die ausgehobene Erde hinein. Gut festdrücken und angießen nicht vergessen.

Übrigens: Wenn du möchtest, kannst du Bartblumen auch im Topf oder Kübel kultivieren. Dann solltest du auf jeden Fall darauf achten, dass dein Pflanzgefäß Abzugslöcher hat, sodass überschüssiges Wasser ablaufen kann und sich keine Staunässe bildet. Außerdem kannst du etwas Drainagematerial, wie zum Beispiel Blähton oder Kies, als unterste Schicht ausbringen.

Die richtige Pflege der Bartblume

Die Bartblume ist eine anspruchslose Pflanze, die auch im Herbst noch Akzente setzt.
Die Bartblume ist eine anspruchslose Pflanze, die auch im Herbst noch Akzente setzt.
(Foto: CC0 / Pixabay / Biokiskert)

Die Bartblume ist eine robuste Pflanze mit wenig Ansprüchen. Dennoch solltest du bei ihrer Pflege ein paar Dinge beachten:

  • Da die Bartblume trockene und heiße Standorte gewöhnt ist, braucht sie nicht so viel Wasser. Gieße sie regelmäßig, aber nicht zu stark. Lass die Erde zwischen den Wassergaben ruhig trocknen.
  • Die Pflanze hat einen niedrigen Nährstoffbedarf. Dünge sie im zeitigen Frühjahr mit etwas Kompost oder Hornspänen – mehr braucht die Bartblume nicht.
  • Ein kräftiger Rückschnitt tut der Bartblume gut und regt die Blütenbildung an. Nach dem Frost kannst du die Triebe auf 15 Zentimeter zurückschneiden. Tote Triebe entfernst du direkt an der Basis.
  • Gegen Schädlinge und Krankheiten ist die Bartblume weitestgehend immun.
  • Bartblumen sind bedingt winterhart. Du kannst sie also draußen lassen, solltest sie aber mit etwas Herbstlaub oder Reisig schützen. Bartblumen im Topf solltest du im Winter nah an einer Hauswand und erhöht lagern, zum Beispiel auf einer Holzpalette.

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