Brotkasten aus Keramik: Seine Vor- und Nachteile

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Im Brotkasten aus Keramik bleibt dein Brot besonders lange frisch. Der Brotkasten lässt Luft zirkulieren und verhindert auf diese Weise, dass das Brot schon nach wenigen Tagen schimmelt.

15 Prozent der Lebensmittel, die in Deutschland im Müll landen, sind Backwaren, beschreibt die Initiative Zu gut für die Tonne! des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Rette Brot vor der Tonne, indem du es richtig lagerst und Mengen kaufst, die du auf jeden Fall verwerten kannst. Generell gelten folgende Tipps für die Lagerung von Brot:

  • Lagere Brot auf der Schnittkante, sodass diese nicht austrocknet.
  • Wenn du das Brot länger aufbewahren möchtest, kaufe Vollkornbrot statt Weißbrot und Roggenbrot statt Weizenbrot. Diese Sorten halten sich laut Bundeszentrum für Ernährung um mehrere Tage länger. Am längsten hält sich dein Brot, wenn du es selber backst – zum Beispiel nach diesem Rezept: Bauernbrot backen: Einfaches Rezept für frisches Brot – Utopia.de
  • Wenn doch einmal ein Rest Brot verschimmelt ist, entsorge ihn komplett. 
  • Da du zur Lagerung von Brot im Brotkasten keine Tüte brauchst, kaufe das Gebäck in einem wiederverwendbaren Stoffbeutel – das spart Müll ein.

Brotkasten aus Keramik – die Vorteile

Im Brotkasten aus Keramik ist Brot lange haltbar.
Im Brotkasten aus Keramik ist Brot lange haltbar.
(Foto: CC0 / Pixabay / fancycrave1)

Der NDR empfiehlt zur Lagerung von Brot den Brotkasten aus unglasiertem Keramik: Er ist der Tüte aus Papier und der Plastiktüte deutlich überlegen. Das gebrannte Material kann Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen und wieder abgeben, sodass es eine optimale Luftfeuchtigkeit für das Brot gewährleistet.

Das Brot bleibt in einem Brotkasten aus Keramik deshalb lange genießbar. Keramik lässt, sofern sie nicht luftdicht glasiert ist, Luft zirkulieren und beugt der Schimmelbildung vor.

Brotkasten aus Keramik – so verwendest du ihn richtig

Lagere Brot am besten bei Zimmertemperatur.
Lagere Brot am besten bei Zimmertemperatur.
(Foto: CC0 / Pixabay / franzp62)

Lagere das Brot an einem kühlen, aber nicht zu kalten Ort. Das Bundeszentrum für Ernährung empfiehlt, Brot bei Zimmertemperatur in einem eher trockenen Raum zu lagern. Bei zu niedrigen Temperaturen, wie sie beispielsweise im Kühlschrank herrschen, gibt die Stärke aus dem Brot Wasser ab, sodass es schnell pappig schmeckt. Ideal sind circa zehn bis 15 Grad Celsius.

Reinige den Brotkasten regelmäßig (mindestens ein- bis zweimal im Monat), um Schimmel vorzubeugen: Entferne Krümel aus dem Kasten und wische ihn mit Wasser gemischt mit etwas Essig aus. Lasse den Kasten gründlich trocknen, bevor du wieder Brot hineinlegst. 

https://utopia.de/ratgeber/essig-essigessenz-hausmittel/

Brotkasten aus Keramik – die Nachteile

Ein Brotkasten aus Keramik hat nicht nur Vorteile: 

  • Im Vergleich zu Metall oder Plastik können Keramikgefäße leicht kaputt gehen, wenn sie beispielsweise auf den Boden fallen.
  • Insbesondere im Vergleich zu Plastik ist Keramik relativ schwer. 

Da du deinen Brotkasten jedoch kaum bewegen musst, sind diese Nachteile nachrangig. Problematisch wird es dagegen, wenn dir doch einmal Brot im Brotkasten verschimmelt: Der Schimmel kann sich in den Poren des Tons festsetzen. In dem Fall solltest du den Brotkasten gründlich mit Essigessenz reinigen. 

Tipp: Wenn du Brot über mehrere Wochen aufbewahren möchtest, kannst du es einfrieren. Tipps dazu bekommst du in diesem Artikel: Brot einfrieren: worauf du achten solltest

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