Dinkelbrot selber backen: Zutaten und Rezept

Foto: Katharina Bliem / Utopia; CC0 / Pixabay / catkin

Dinkelbrot ist nahrhaft und lässt sich leicht selber backen. Wir zeigen dir ein einfaches Rezept, mit dem du dein eigenes Dinkelbrot backen kannst.

Dinkelbrot selber backen: ohne Brotbackautomat

Dinkelbrot backen - die Zutaten: Mehl, Hefe, Wasser und Gewürze
Dinkelbrot backen – die Zutaten: Mehl, Hefe, Wasser und Gewürze
(Foto: Katharina Bliem / Utopia)

Für ein leckeres Dinkelbrot brauchst du weder eine Küchenmaschine, noch einen Brotbackautomat. Nur folgende Zutaten:

  • 500 Gramm frisch gemahlenes Dinkelmehl oder Dinkel-Vollkornmehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • o,5 Liter lauwarmes Wasser
  • 2 TL Salz
  • Brotgewürze (gibt es als Fertigmischung im Reformhaus und einzeln wie Kümmel, Koriandersamen, Fenchelsamen und Anis)
  • zum Verfeinern 2 EL Sonnenblumenkerne, Sesam, Nüsse
  • Butter, Öl oder Margarine zum Einfetten der Form.

Außerdem brauchst du eine Kastenform, in der dein Teig zum Brot ausgebacken wird.

1. Schritt: Zutaten für das Dinkelbrot vermengen

Alle Zutaten für das Dinkelbrot vermischen.
Alle Zutaten für das Dinkelbrot vermischen.
(Foto: Katharina Bliem / Utopia)

Nimm alle Zutaten und vermisch sie gründlich in einer großen Schüssel. Die Reihenfolge ist dabei egal – lediglich das lauwarme Wasser solltest du erst ganz zum Schluss hinzufügen. Heize den Ofen schon einmal auf 200° C vor.

2. Schritt: Dinkelbrot-Teig kneten, kneten, kneten

Dinkelbrot-Zutaten zu einem Teig verkneten.
Dinkelbrot-Zutaten zu einem Teig verkneten.
(Foto: Katharina Bliem / Utopia)

Hast du das lauwarme Wasser vorsichtig untergerührt und die Zutaten gut vermischt, kannst du die Zutaten mit beiden Händen zu einem glatten Teig kneten.

Tipp: Ist der Teig zu flüssig, gib noch etwas Mehl dazu. Ist er zu fest, mache ihn mit etwas lauwarmem Wasser flüssiger.

3. Schritt: Dinkelbrot mit Samen, Körnern und Nüssen verfeinern

Möchtest du das Brot etwas aufpeppen und ihm deine würzige Note verleihen, kannst du jetzt Nüsse, Samen oder Körner deiner Wahl hinzufügen.

Tipp: Du kannst aus der Masse auch mehrere kleine Brötchen machen. 

4. Schritt: Dinkelbrot-Teig in die Form geben

Fülle den Teig in eine ausgefettete Kastenform.

Wichtig: Im Gegensatz zu einem normalen Hefeteig muss der Dinkelbrot-Teig nicht (!) gehen.

Schiebe die Form in den vorgeheizten Herd und backe das Dinkelbrot für 60 Minuten bei 200° C mit Umluft. Nach 60 Minuten nimmst du das Dinkelbrot aus dem Backofen und stürzt es aus der Form. Jetzt kannst du das heiße Brot in den Körnern wälzen, die dann außen am Brot kleben bleiben.

5. Schritt: Dinkelbrot nachbacken, auskühlen lassen und genießen

Und fertig ist das selbstgebackene Dinkelbrot.
Und fertig ist das selbstgebackene Dinkelbrot.
(Foto: CC0 / Pixabay / catkin)

Gib das Dinkelbrot anschließend für weitere zehn Minuten in den Ofen und lass es nachbacken. Anschließend solltest du es auskühlen lassen. Das Brot hält sich problemlos mehrere Tage. Am besten lagerst du es in einem Brotsack (gibt es im Reformhaus oder bei **Avocadostore) oder im Brottopf (z.B. online bei **Memolife).

Sehr gut zum Dinkelbrot passt zum Beispiel Bärlauchbutter oder selbstgemachte Kräuterbutter.

Dinkelbrot ist gesund

„Dinkel ist das beste Getreide, fettig und kraftvoll und leichter verträglich als alle anderen Körner. Es verschafft dem, der es isst ein rechtes Fleisch und bereitet ihm gutes Blut“ – Hildegard von Bingen.

Die Kraft des Dinkels kannte schon die Universalgelehrte und Verfasserin naturwissenschaftlicher- und heilkundlicher Schriften, Hildegard von Bingen. Lange Zeit war Dinkel in Vergessenheit geraten, erfreut sich heute aber immer größerer Beliebtheit. Das mag zum einen an den immer häufiger auftretenden Nahrungsmittelunverträglichkeiten liegen, zum anderen an der Robustheit und Wetterbeständigkeit von Dinkel. Er ist nicht nur verträglicher als sein Verwandter, der Weizen, er enthält auch wesentlich mehr Mineralstoffe und ist eiweißreicher. Grund genug, um Dinkel und Grünkern in den Speiseplan aufzunehmen.

Weiterlesen auf Utopia.de:

** Links zu Bezugsquellen sind teilweise Affiliate-Links: Wenn ihr hier kauft, unterstützt ihr aktiv Utopia.de, denn wir erhalten dann einen kleinen Teil vom Verkaufserlös.

Gefällt dir dieser Beitrag?

Vielen Dank für deine Stimme!

Schlagwörter:

(5) Kommentare

  1. Ich backe jetzt auch wieder ganz regelmäßig mein eigenes Brot. Und das Rezept ist sehr ähnlich, nur das ich oft Mehle mische (da immer irgendein Rest noch da ist) und ich lieber frische statt trockener Hefe benutze. Und ich benutze auch keine Form, dadurch sind die Brote zwar ein bisschen flacher, aber sonst gibt es keinen Unterschied, zumal ich auch finde, dass der Klopftest ohne Form gelingsicherer ist 🙂

    Da mein Rezept aber sehr ähnlich ist wie eures, denke ich, dass euer Brot auch genau so gut schmeckt wie meines.

    Und noch ein kleiner Ökotipp: Lieber 2-3 Brote auf einmal backen, die restlichen geschnitten Einfrieren. Spart Zeit und Strom.

  2. Kneten braucht es auch nicht, wenn der Teig über Nacht im Kühlschrank ruhen kann.
    Einfach alle Zutaten mit einem Holzlöffel vermischen.
    Gibt eine lockere, sehr leckere Krume mit leckerem Innenleben.