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Energieberatung: Das sind die Kosten und Anbieter

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Die Energieberatung gibt dir Tipps rund ums Energiesparen für die Wohnung und die Immobilie. Für Verbraucher gibt es viele günstige Beratungen und Eigentümer erhalten Förderungen.

Energieberatung – diese Stellen beraten dich

Energieberater geben dir Tipps, wie du deinen Stromverbrauch reduzieren kannst. Dabei beraten sie sich zu allen möglichen Themen – von energieeffizienten Haushaltsgeräten bis zur Frage, wie du deine Heizung richtig einstellst. Wenn du mit Strom und Heizung maßvoll umgehst, tust du nicht nur der Umwelt etwas Gutes, sondern kannst auch Geld sparen.

Diese Beratungen richten sich an alle Verbraucher: Egal ob du in einer Mietwohnung lebst oder Eigentümer bist – du kannst auf jeden Fall davon profitieren. Hier kannst du dich beraten lassen:

  • Die Verbraucherzentralen der Bundesländern bieten unabhängige Beratungen zu vielen Themen rund ums Energiesparen an.
  • Lokale Energieversorger geben dir einen ersten Überblick. Hier kannst du dich nicht nur über Stromspar-Tipps informieren, sondern auch über erneuerbare Energien und eventuelle Förderungsmöglichkeiten.
  • Der Stromspar-Check – eine Aktion der Caritas – richtet sich speziell an Empfänger von Sozialleistungen. Die Beratungen sind kostenlos und sollen helfen, die Rechnung für Strom und Heizung möglichst klein zu halten.
  • Einige Gemeinden bieten ebenfalls in ihren Räumen eine Energieberatung an. Vielfach kooperieren sie mit Energieberatern der örtlichen Energie- und Klimaschutzagenturen. In deinem Rathaus kannst du dich über die möglichen Angebote informieren.

Für Hauseigentümer ist nicht nur der Verbrauch innerhalb der Wohnung interessant, sondern auch eine Beratung zu Energiesparmöglichkeiten am Haus sowie deren staatliche Förderung. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat mit der „Energieberatung-vor-Ort“ ein Programm ins Leben gerufen, das Hauseigentümer bei der Sanierung unterstützt. Das Ziel ist es, dass durch Sanierungen weniger Strom und Heizungswärme verbraucht wird – langfristig will man so nahezu klimaneutral bauen.

  • Die Verbraucherzentralen erstellen einen Überblick mit Empfehlungen, wie das Haus umweltgerechter saniert werden könnte. Sie prüfen den energetischen Ist-Zustand der Immobilie. Die Verbraucherzentralen erstellen aber keine Unterlagen, mit denen du eine Förderung beantragen kannst.
  • Wenn du eine staatliche Förderung beanspruchen willst, musst du dich von Energie- und Klimaschutzagenturen beraten lassen. Sie erstellen eine komplette Expertise zu den notwendigen Sanierungsmaßnahmen des Hauses. Mit der Registrierung auf der BAFA-Liste hat sich der Berater verpflichtet unabhängig zu beraten.

Energieberatung für Mieter bei den Verbraucherzentralen

Moderne Elektrogeräte verbrauchen weniger Strom.
Moderne Elektrogeräte verbrauchen weniger Strom. (Foto: CC0/pixabay/shadowfirearts)

Besonders Mieter können sich bei Fragen rund ums Energiesparen immer an die regionalen Verbraucherzentralen wenden. Der Service der Verbraucherzentralen ist flächendeckend in Deutschland und bietet die ausführlichsten Beratungen an – deshalb ist er oft die erste Anlaufstelle in Energiefragen. Anders als bei den Energieversorgern, die ihre Kunden beraten, kannst du bei den Verbraucherzentralen eine unabhängige Beratung erhalten.

  • Bei einer telefonischen Beratung kann sich jeder informieren, der generelle Fragen zum Energiesparen hat.
  • Auf der Website kannst du deine Fragen auch online stellen.
  • Eine persönliche Beratung erhältst du in den Räumen der regionalen Verbraucherzentralen. Für eine halbstündige Beratung zahlst du 5 Euro und kannst kostenlos ein Strommessgerät ausleihen, um die „Stromfresser“ in deiner Wohnung zu identifizieren. So kannst du alte Geräte durch moderne energieeffiziente Geräte ersetzten. Anhand deiner Stromrechnung oder Schornsteinfeger-Protokollen gehen die Berater individuell auf deine Situation ein.
  • Beim „Basis Check“ der Verbraucherzentralen kommt ein Energieberater zu dir nach Hause und prüft den Strom- und Wasserverbrauch oder die Heizungsanlage. Der Check dauert etwa eine Stunde und kostet 10 Euro. Nach dem Termin sendet dir der Berater ein Protokoll mit seinen Empfehlungen zu.

Das Bundes­ministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert die Verbraucherzentralen und übernimmt auch den Großteil der Kosten für individuelle Beratungen. Für Haushalte mit geringem Einkommen ist die Beratung generell kostenlos.

Energieberatung für Hauseigentümer – die Haus-Energie-Checks der Verbraucherzentralen

Mit Solarenergie den Stromverbrauch senken.
Mit Solarenergie den Stromverbrauch senken. (Foto: CC0/pixabay/PhotoMIX-Company)

Die erste Stelle bei der sich Hauseigentümer kostengünstig über mögliche Sanierungsmaßnahmen informieren können, ist die Verbraucherzentrale: Die folgenden Beratungen richten sich ausschließlich an Eigentümer einer Immobilie. Die Beratungen durch Verbraucherzentralen fördert das BMWi. Die Leistungen sind für einkommensschwache Haushalte ebenfalls kostenlos.

  • Beim „Gebäude Check“ prüft ein Berater den Energieverbrauch, die Technik der Elektrogeräte und der Heizungsanlagen sowie den Wärmeverlust durch Fenster oder Wände. Schließlich erhältst du ein Schreiben mit den Ergebnissen und Verbesserungsvorschlägen. Der Check dauert etwa zwei Stunden und kostet 20 Euro.

Die folgenden Angebote kosten in der Regel 40 Euro – der Preis variiert aber leicht, je nach Bundesland.

  • Beim Heiz-Check prüft ein Berater die Heizungstechnik oder Wärmepumpen und gibt Empfehlungen zu optimalen Einstellung.
  • Der Solarwärme-Check“ ist für Anlagen, die Warmwasser aus Sonnenenergie gewinnen (Solarthermie).
  • Der „Detail-Check“ beschäftigt sich mit speziellen Themen, wie der Dämmung am Haus oder der Haustechnik.
  • Beim „Eignungs-Check Solar“ prüft der Berater, ob sich das Hausdach für eine Solaranlage zur Stromerzeugung (Photovoltaik) eignet. Eine Ertragsrechnung erstellt der Berater nicht. Den Eignungs-Check gibt es bislang nur für Baden-Württemberg, Niedersachsen und Bayern.

Energieberatung bei Energie- und Klimaschutzagenturen

Moderne Haustechnik für energieeffizientes Wohnen.
Moderne Haustechnik für energieeffizientes Wohnen. (Foto: CC0/pixabay/geralt)

Wenn du staatliche Förderungen in Anspruch nehmen willst, solltest du dich von Energie- und Klimaschutzagenturen beraten lassen, zum Beispiel durch das geförderte Beratungsprogramm „Energieberatung vor Ort“.

  • Der Berater prüft in einem „Orientierungstermin“ den baulichen Ist-Zustand der Immobilie und der Heizungsanlage.
  • Er empfiehlt bauliche Maßnahmen oder neue Haustechnik (z. B. Solaranlagen), um den Energieverbrauch zu senken.
  • Außerdem erstellt er den individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP), auf dem die Sanierungsstrategie für ein spezielles Gebäude vermerkt ist. Solche Pläne sind Voraussetzung, um Förderkredite der KfW-Bank zu erhalten.

Zusätzlich bieten die Berater vor und während der Sanierungsmaßnahmen folgende Services an:

  • Sie übernehmen die technische Fachplanung.
  • Sie unterstützen Eigentümer bei der Auswahl der Maßnahmen.
  • Sie überwachen die Sanierungsarbeiten.
  • Sie weisen die Eigentümer in die neue Haustechnik ein.
  • Sie geben Tipps, wie man nach der Sanierung sinnvoll heizt und lüftet.

Achtung: Seit Mai 2014 sind Eigentümer bei Vermietung und Verkauf verpflichtet, den Energieverbrauch der Immobilie nachzuweisen. Der sogenannte Gebäudeenergieausweis gibt die Effizienzklasse des Hauses an, ähnlich wie bei Elektrogeräten. Den Ausweis kann auch ein Berater der Energieagenturen erstellen.

Förderung für Haussanierungen

Energieberatung fördert der Bund.
Energieberatung fördert der Bund. (Foto: CC0/pixabay/stevepb)

Die Sanierungen am Haus fördert die KfW Bank mit speziellen Krediten, entsprechend des vom Berater ausgearbeiteten individuellen Sanierungsfahrplans.

Die meist umfangreichen Leistungen rechnet der Berater nach seinem Stundensatz ab. Er ist jedoch verpflichtet, die staatliche Förderung schon mit seinem Honorar zu verrechnen. Lass dir daher einen Kostenvoranschlag für die Beratung erstellen und fordere auch zwei bis drei Vergleichsangebote anderer Berater an.

Wichtig: Damit du Anspruch auf die Fördergelder hast, muss der Energieberater beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) registriert sein. Auf der Website kannst du mit einer einfachen Postleitzahlsuche einen Experten im Umkreis finden.

Die Beratungskosten fördert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) – es übernimmt bis zu 60 Prozent der Kosten – innerhalb folgender Rahmenbedingungen:

  • maximal 800 Euro für Ein- oder Zwei­familien­häuser
  • maximal 1.100 Euro ab 3 Wohnungen
  • maximal 500 Euro für eine zusätzliche Erläuterung des Energie­beratungs­berichts in einer Eigentümer­versammlung

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(1) Kommentar

  1. Es geht noch besser: “ https://aae.at/
    Platz 1 im GREENPEACE Stromcheck,
    ausgezeichnet mit dem GREENBRAND,
    von Global 2000 und WWF empfohlen
    und von tausenden Anwendern, Firmenkunden und Privatanwendern, bereits begeistert verwendet.
    Hier ist jeder “ klima:aktiv mobil „

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