Fußbodenheizung einstellen: Darauf solltest du achten

Fußbodenheizung einstellen
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Wenn du deine Fußbodenheizung energiesparend einstellst, kannst du damit deine Haushaltskasse entlasten. In diesem Artikel erklären wir, wie du dabei vorgehst.

Fußbodenheizung: So stellst du sie richtig ein

Befindet sich unter dem Parkett eine Fußbodenheizung, ist es meistens mollig warm. Doch nur mit der richtigen Einstellung verschwendest du keine Energie.
Befindet sich unter dem Parkett eine Fußbodenheizung, ist es meistens mollig warm. Doch nur mit der richtigen Einstellung verschwendest du keine Energie. (Foto: CC0 / Pixabay / HolgersFotografie)

Durchschnittlich 70 bis 80 Prozent der Energiekosten des Haushalts setzen sich aus Heizkosten zusammen. Fußbodenheizungen können grundsätzlich beim Sparen helfen – aber nur wenn sie richtig eingestellt sind. Wenn dies nicht der Fall ist, kosten sie viel Energie und Geld, aber wärmen nicht richtig. Hier findest du die wichtigsten Tipps für deine Fußbodenheizung:

  • Vorlauftemperatur: Besonders wichtig ist es, die Vorlauftemperatur angemessen einzustellen. Die Vorlauftemperatur ist die Temperatur des Heizwassers. Dieses fließt durch die Fußbodenheizung und verteilt die Wärme im Raum. Falsch eingestellt verschenkst du hier Einsparungspotenzial. Die meisten Fußbodenheizungen haben einen Außenfühler, der mit dem System verbunden ist und die Temperatur automatisch regelt. Sollte deine Fußbodenheizung keinen besitzen, kannst du ihn nachrüsten. Ansonsten regelst du die Temperatur manuell. Die empfohlene Vorlauftemperatur ist von vielen Faktoren abhängig und liegt im Normalfall zwischen 20 und 35 Grad. Welche Temperatur in deinem Fall richtig ist, lässt sich nur mit komplizierten Berechnungen herausfinden. Diese führt der Fachmann oder die Fachfrau durch.
  • Wartung: Der Aufbau einer Fußbodenheizung ist nicht einfach. Heizkessel, Heizkreisregelung und Heizkreisverteiler müssen optimal aufeinander eingestellt sein. Das solltest du alle ein bis zwei Jahre von einem Fachmann überprüfen lassen. Dieser kann auch die Rücklauftemperatur regulieren. Dies ist die Temperatur des Wassers, das aus der Heizung herausfließt. Ansonsten kann es passieren, dass du unnötig Energie verschenkst.

Fußbodenheizung: das Maximum herausholen

Teppiche sehen zwar schön aus, verhindern aber die Wärmeausbreitung.
Teppiche sehen zwar schön aus, verhindern aber die Wärmeausbreitung. (Foto: CC0 / Pixabay / Skitterphoto)

Beim Heizen kannst du durch kleine Kniffe eine Menge Geld und Energie einsparen (Mehr Informationen: Heizkosten sparen: Diese 20 Tipps helfen dir beim günstig Heizen). Speziell bei Fußbodenheizungen gibt es großes Einsparungspotenzial:

  • Planung: Eine Fußbodenheizung benötigt etwa drei Stunden, um den Raum auf die gewünschte Temperatur zu bringen – also deutlich länger als eine Wandheizung. Beim Heizen ist also etwas Planung notwendig. Stelle die Heizung einige Stunden an, bevor du dich im jeweiligen Raum aufhalten möchtest. Ähnlich verhält es sich beim Abschalten. Die Wärme bleibt noch etwa zwei Stunden gespeichert. Du kannst die Heizung also auch schon abschalten, wenn du noch einige Zeit im Raum sein wirst. Einfacher kannst du dir es machen, indem du elektronische Heizkörperthermostate verwendest (gibt es z.B. bei **Amazon). Diese kannst du auf bestimmte Uhrzeiten voreinstellen. Lass dich dazu am besten im örtlichen Baumarkt beraten.
  • Raumgestaltung: Auch wenn sie schön aussehen, verhindern Teppiche die Ausbreitung der Wärme. Du solltest möglichst viel Bodenfläche freihalten, damit sich die Wärme im ganzen Raum verteilen kann.
  • Temperatur: Der Mensch gewöhnt sich schnell an unterschiedliche Lebensumgebungen. Dies gilt auch für Temperaturen. Schon ein Grad weniger spart durchschnittlich sechs Prozent Energie ein. Statt 25 Grad reichen auch 20 Grad für viel benutzte Räume. Für den Flur oder das Schlafzimmer sind 16 bis 18 Grad ausreichend.

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