Grippe: Symptome, Dauer, Tipps zu Vorsorge und Impfung

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Die Symptome einer Grippe ähneln sehr denen einer Erkältung. Allerdings gibt es einige Unterschiede, an denen du eine Influenza erkennst. Die wichtigsten Infos zur Dauer und den Symptomen haben wir auf dieser Seite zusammengefasst.

Grippe: Symptome im Überblick

Die Grippe-Symptome unterscheiden sich bei jedem Menschen. Typisch für die von Viren ausgelöste Influenza sind jedoch plötzlich auftretendes, hohes Fieber und Schüttelfrost sowie ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl. Weitere Symptome, die denen einer Erkältung sehr ähnlich sind, können sein:

  • Husten,
  • Kopf- und Gliederschmerzen,
  • Halsschmerzen,
  • Ohrenschmerzen,
  • Schnupfen,
  • Übelkeit,
  • Erbrechen,
  • Durchfall,
  • gerötete Augen,
  • Abgeschlagenheit
  • hohe Sensibilität gegenüber hellem Licht.

Eine Grippe weist nicht nur unterschiedliche Symptome auf, sondern kann sich auch unterschiedlich stark auswirken: Viele Menschen nehmen die Grippe nur als eine starke Erkältung wahr oder deuten die Kopf- und Gliederschmerzen als Migräne. 80 Prozent der Grippe-Erkrankungen verlaufen unerkannt.

Hinweis: Schwangere, Kinder und ältere Menschen sollten bei starken und anhaltenden Influenza-Symptomen unbedingt zum Arzt gehen. Der Körper ist während einer Grippe besonders anfällig für weitere Krankheiten, da das Immunsystem geschwächt ist. Häufige Komplikationen sind zum Beispiel Lungen- oder Mittelohrentzündung.

Wie lange dauert eine Grippe?

Wie lange dauert eine Grippe?
Wie lange dauert eine Grippe?
(Foto: CC0 / Pixabay / flockine)

Das starke Fieber hält in der Regel für ca. drei Tage an, schreibt Netdoktor. Danach sinkt das Fieber langsam. Sollte das Fieber in den folgenden Tagen noch einmal stark steigen, solltest du einen Arzt aufsuchen.

Allerdings gibt es auch Grippe-Verläufe ganz ohne Fieber. Die Grippe äußert sich dann vor allem durch Erkältungs- und/oder Magen-Darm-Symptomen.

In beiden Fällen dauert es zwischen fünf und sieben Tage, bis die Grippe-Symptome vollständig abgeklungen sind. Für Risikogruppen gibt es auch Medikamente, die eine Vermehrung der Influenza-Viren verhindern. Bei Patienten ohne Vorerkrankungen sind sie allerdings nicht nötig.

Hinweis: Grippe-Viren übertragen sich durch Tröpfcheninfektion. Du bist etwa solange ansteckend, wie du auch Grippe-Symptome aufweist (ca. 7 Tage). Auch schon vor den ersten Symptomen kannst du ansteckend sein.

Influenza vorbeugen: Was kann ich tun?

Grippe vorbeugen: Impfung für Risikogruppen
Grippe vorbeugen: Impfung für Risikogruppen
(Foto: CC0 / Pixabay / huntlh)

Damit du erst gar keine Grippe bekommst, kannst du einiges zur Vorbeugung tun:

  • Infizierung vermeiden: Da sich die Grippe-Viren durch Tröpfcheninfektion übertragen, solltest du dir immer gut die Hände waschen. Vermeide außerdem, mit den Händen an Mund, Augen und Nase zu kommen (in die Nähe der Schleimhäute), wenn du sie nicht zuvor gewaschen hast.
  • Regelmäßig lüften: Bereits beim Sprechen können Grippe-Viren in die Luft gelangen. Deshalb solltest du zum Beispiel im Büro einmal in der Stunde den Raum für ca. 5 Minuten lüften. Das Stoßlüften reduziert die Grippe-Viren deutlich und senkt die Ansteckungsgefahr.
  • Immunsystem stärken: Viel Obst und Gemüse zu essen, ist in den kalten Grippe-Monaten Januar und Februar wichtig für das Immunsystem. Außerdem solltest du viel trinken, um die Schleimhäute feucht zu halten.
  • Grippe-Impfung: Jedes Jahr werden gegen die neusten Grippe-Viren Impfstoffe entwickelt. Die ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt Menschen ab 60 Jahren sowie Risikogruppen, sich gegen Grippe impfen zu lassen. Dazu kannst du dich auch von deinem Hausarzt beraten lassen.

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