Katzenallergie: Symptome und was du tun kannst

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Die Katzenallergie gehört zu den häufigsten Tierhaar-Allergien. Wir erklären dir, welche Symptome für eine Katzenhaarallergie sprechen und wie du sie bekämpfen kannst.

Ursachen einer Katzenallergie

Eine Katzenallergie besteht, wenn allergische Reaktionen auftreten, sobald ein Mensch Kontakt zu einer Katze hatte. Anders als irrtümlich oft angenommen, sind nicht die Katzenhaare selbst die Ursache für diese allergische Reaktion.

Stattdessen löst das Allergen Fel d 1 die Allergie aus. Bei diesem Allergen handelt es sich um ein Eiweiß, welches im Speichel, der Tränenflüssigkeit sowie den Hautschuppen der Katze enthalten ist. Wenn Katzen mit ihrem Speichel ihr Fell putzen, verteilen sie dieses Allergen auf ihrem gesamten Körper.

Löst dieses Eiweiß eine Katzenhaarallergie bei einem Menschen aus, so kann man an dieser Stelle von einer Überempfindlichkeitsreaktion sprechen. Denn das Allergen ruft eine übersteigerte Funktion des Immunsystems hervor.

Katzenallergie: So können mögliche Symptome aussehen

Viele unterschiedliche Symptome können unmittelbar nach der Begegnung zwischen Mensch und Katze auftreten. Zu den häufigsten Symptomen zählen laut Studien:

Diese Symptome können bei jedem Menschen unterschiedlich stark ausfallen. Außerdem müssen nie alle Symptome gleichzeitig auftreten.

Was tun bei einer Katzenhaarallergie?

Der Kontakt zwischen Mensch und Katze kann unter Umständen zu einer Katzenallergie führen.
Der Kontakt zwischen Mensch und Katze kann unter Umständen zu einer Katzenallergie führen. (Foto: CC0 / Pixabay / JensEnemark)

Studien beweisen, dass es verschiedene Methoden gibt, um mit einer Katzenhaarallergie umzugehen. Wir haben dir die wichtigsten zusammengestellt:

  • Allergiestest: Um sicherzugehen, dass du tatsächlich unter einer Katzenallergie leidest, solltest du einen Allergietest beim Arzt durchführen lassen. In der Regel musst du einen Pricktest sowie einen Bluttest durchlaufen. Beim Pricktest spritzt der Arzt dem Patienten verschiedene Allergene und testet die Reaktion. Der Bluttest untersucht, welche Antikörper im Blut des Patienten enthalten sind. Damit können bestimmte Allergien ausgeschlossen werden.
  • Kontakt mit Katzen vermeiden: Für Liebhaber der Samtpfoten ist es die schwerste Behandlungsmethode. Doch in erster Linie gilt: Wer unter einer Katzenallergie leidet, sollte die Ursache dafür meiden. Das bedeutet, dass Katzenbesitzer sich von ihren Haustieren trennen müssen. Danach solltest du das gesamte Haus und vor allem deine Kleidung gründlich von den Katzenhaaren reinigen. Sie sind mit dem Katzenspeichel und somit mit den Allergenen behaftet.
  • Desensibilisierung: Möglich ist auch eine Desensibilisierung. Sie ist empfehlenswert, wenn du zwangsläufig in ständigem Kontakt mit Katzen bist. Bei dieser Art der Behandlung wird der Betroffene über mehrere Monate hinweg mit einer hohen Dosierung des Allergens konfrontiert, sodass der Patient weniger empfindlich auf das Katzen-Allergen reagiert.
  • Medikamentöse Behandlung: Im schlimmsten Fall kannst du auch auf Medikamente, wie beispielsweise Antihistaminika, zurückgreifen. Das solltest du allerdings nur tun, wenn du unter sehr stark ausgeprägten Symptomen der Katzenallergie leidest und es vorher mit deinem Arzt oder deiner Ärztin besprochen hast.

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