Sonnenallergie vorbeugen und Symptome behandeln – Diese Hausmittel helfen 

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Juckender Ausschlag, Rötungen und Pusteln – manche haben solche Symptome nach einem Sonnenbad. Hier erfährst du, wie du einer solchen Sonnenallergie vorbeugen kannst und wie du die Symptome mit Hausmitteln natürlich behandelst.

„Sonnenallergie“: die Allergie, die keine ist

Vor allem helle Hauttypen vertragen Sonnenlicht auf der Haut nur schlecht. Statt haselnussbraun wird die Haut nach dem Sonnenbad fleckig und gerötet, juckende Pusteln breiten sich aus. Die Diagnose lauten dann oft „Sonnenallergie. Genaugenommen handelt es sich bei der Reaktion aber um keine Allergie, sondern um ein Sonnenekzem.

Die häufigste Form der Sonnenallergie ist die polymorphe Lichtdermatose. Ebenfalls verbreitet ist außerdem die sogenannte Mallorca-Akne, bei der nach Sonneneinstrahlung juckende Pickel entstehen. Frauen sind von der Sonnenallergie häufiger betroffen als Männer.

Egal, um welche Form der Sonnenallergie es sich handelt: Schuld an den unangenehmen Symptomen sind UVA- und UVB-Strahlen. Wir zeigen dir, wie du einer Sonnenallergie vorbeugen kannst.

So kannst du einer Sonnenallergie vorbeugen

Wenn deine Haut empfindlich auf Sonneneinstrahlung reagiert, solltest du einige Dinge beachten, um einer Sonnenallergie vorzubeugen.

  • Gewöhnungseffekt: Vor allem im Frühling und im Urlaub solltest du deiner Haut die Möglichkeit geben, sich langsam an die starke UV-Strahlung zu gewöhnen.
  • Schatten: Über die Mittagszeit solltest du die pralle Sonne meiden und nach einem schattigen Plätzchen Ausschau halten, um einer Sonnenallergie vorzubeugen.
  • Sonnenschutz: Sollte die Flucht in den Schatten nicht möglich sein, auf keinen Fall Sonnencreme vergessen! Welche Cremes empfehlenswert sind, kannst du hier nachlesen: Sonnencreme-Test 2020. Trage wenn möglich einen breitkrempigen Sonnenhut und lange, dünne Kleidung aus luftigem Stoff, zum Beispiel Leinen.
  • UV-Schutzbekleidung: Durch die spezielle Webart bietet sie einen wirksamen Schutz vor UV-Strahlen. UV-Schutzbekleidung für Kinder findest du zum Beispiel online bei **Avocadostore.
  • Nicht vergessen: UVA-Strahlen dringen auch durch Fensterglas. Daher auch im Büro oder im Auto an den UV-Schutz denken, der vor UVA- und UVB-Strahlen schützt!
  • Vitamin D3, Vitamin A, Calzium und Beta-Carotin sollen dabei helfen, einer „Sonnenallergie“ vorzubeugen. Versuche also vor allem im Frühling und Sommer viele Lebensmittel zu dir zu nehmen, die diese Nährstoffe enthalten. Vitamin A beispielsweise steckt vor allem in Obst oder Gemüse, das gelb, orange, dunkelgrün oder rot ist, wie beispielsweise Karotten.

Diese Hausmittel helfen bei „Sonnenallergie“-Symptomen

Aloe-Vera-Gel hilft gegen die Symptome einer Sonnenallergie.
Aloe-Vera-Gel hilft gegen die Symptome einer Sonnenallergie.
(Foto: CC0/pixabay/casellesingold)
  • Kalte Umschläge: Die Umschläge helfen gegen die Entzündung und lindern den Juckreiz.
  • Quark-Umschläge: Quark wirkt entzündungshemmend, kühlt und lindert den Juckreiz. Einfach auf die betroffenen Stellen auftragen und – sobald die Masse getrocknet ist – mit lauwarmem Wasser abspülen.
  • Aloe-Vera-Gel: Diese feuchtigkeitsspendende Wunderpflanze wirkt antibakteriell, entzündungshemmend und beruhigt die gereizte Haut.
  • Apfelessig: Zwei Teelöffel Apfelessig mit einem Viertelliter abgekochtem Wasser vermischen und die betroffenen Stellen damit einreiben. Das lindert den Juckreiz und kühlt die Haut. Du kanns Apfelessig auch selber machen.
  • Heilerde: Das altbewährtes Naturheilmittel wirkt antibakteriell, entzündungshemmend, schmerzlindernd und mindert den Juckreiz. Einfach Heilerde (gibt es in der Apotheke oder bei **Amazon) mit Wasser zu einer Paste anrühren und auf die betroffenen Stellen auftragen. Nachdem die Erde getrocknet ist, mit lauwarmem Wasser abspülen.

Hausmittel können die Beschwerden einer „Sonnenallergie“ lindern. Wenn die Symptome jedoch sehr stark sind, dann gehe zum Arzt und hole dir eine genaue Diagnose und gegebenenfalls einen Behandlungsplan ein.

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