Matratzenbezug waschen: Einfache Anleitung und Tipps

matratzenbezug waschen
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Deinen Matratzenbezug solltest du in regelmäßigen Abständen waschen, um Bakterien und Milben zu entfernen. Wie häufig es sinnvoll ist und was du dabei alles beachten musst, liest du hier.

Das Bett inklusive Bettwäsche und Matratzenbezug gehören zu den meist genutzten Gebrauchsgegenständen im Haushalt. Etwa acht Stunden verbringen wir täglich darin.

Pro Nacht verliert der Mensch etwa einen halben Liter Schweiß – dieser sickert dann in die Bettwäsche und den Bezug der Matratze. Zusätzlich sammeln sich mit der Zeit Hautschüppchen und Haare im Bettzeug. Auch Blut- und Urinflecken können es verschmutzen. Damit sich keine Bakterien und Milben in deinem Bett ansammeln, solltest du deine Bettwäsche und den Matratzenbezug regelmäßig waschen.

Auch die Matratze musst du gelegentlich säubern. Infos dazu findest du hier: Matratze reinigen: Tipps und Hausmittel gegen Flecken.

Matratzenbezug waschen: Wie oft ist es notwendig?

So häufig wie die Bettwäsche musst du den Matratzenbezug nicht waschen. Halte dich einfach an die folgende Faustregel:

  • Du bist kein Allergiker: Wasche deinen Matratzenbezug ein- oder zweimal pro Jahr. Das reicht vollkommen aus – vor allem, wenn du zusätzlich noch eine Auflage beziehungsweise einen Topper verwendest. 
  • Du bist Allergiker: Wenn du Allergiker bist, solltest du deinen Bezug etwas häufiger waschen – am besten drei- bis viermal pro Jahr. 

Tipp: Für Allergiker gibt es spezielle Produkte rund um’s Thema Bett. Lass dich beim Kauf am besten ausführlich dazu beraten.

Welche Art von Matratzenbezug habe ich?

Bevor du deinen Matratzenbezug waschen kannst, gilt es herauszufinden, ob du ihn überhaupt abnehmen kannst. Das hängt maßgeblich vom Reißverschluss des Bezuges ab.

Schaue nach, ob dein Bezug 

  • nur einen Reißverschluss an einer Seite,
  • einen Reißverschluss an drei Seiten
  • oder einen rund um die Matratze verlaufenden Reißverschluss hat. 

Sollte dein Bezug nur einen einseitigen Reißverschluss aufweisen, kannst du ihn leider nicht von der Matratze abnehmen. In solchen Fällen musst du den Bezug „vor Ort“ schrubben. 

In den anderen beiden Fällen ist es kein Problem, den Bezug abzunehmen und wieder aufzuziehen. Allerdings solltest du bedenken, dass du einen Bezug mit einem dreiseitigen Reißverschluss nicht in zwei Teile aufteilen kannst. Um solch einen Matratzenbezug zu waschen, benötigst du eine recht große Waschmaschine.

Tipp: Wenn der Bezug nicht in die Trommel passt, kannst du ihn in einer Reinigung waschen lassen.

Matratzenbezug waschen: So geht’s ganz einfach

Wasche deinen Matratzenbezug nicht zu heiß.
Wasche deinen Matratzenbezug nicht zu heiß.
(Foto: CC0 / Pixabay / moerschy)

Matratzenbezüge können aus unterschiedlichen Materialien bestehen, deshalb solltest du vor dem Waschen immer einen Blick auf das Waschetikett werfen. 

  • In den meisten Fällen eignet sich eine Kochwäsche bei 60 Grad Celsius. Aber Achtung: Manche Matratzenbezüge darfst du nur bei 40 Grad Celsius waschen oder sie benötigen ein anderes Programm (z.B. Wollwaschprogramm).
  • Maximal 800 Umdrehungen solltest du dem Bezug zumuten. Bei mehr könnte er sich verformen.
  • Nutze ein umweltfreundliches Waschmittel. Vorschläge findest du im Artikel Waschmittel: Ökologisch Wäsche waschen und in unserer Waschmittel-Bestenliste.
  • Lasse den Matratzenbezug an der Luft trocknen. Breite ihn zum Beispiel auf einem unempfindlichen Steinboden aus. Im Trockner könnte er sich verziehen oder eingehen. Außerdem sparst du so viel Energie. 

Hartnäckige Flecken entfernen

Auch Kaffeeflecken lassen sich mit Natron beseitigen.
Auch Kaffeeflecken lassen sich mit Natron beseitigen.
(Foto: CC0 / Pixabay / Pexels)

Egal, ob von Nasenbluten, der Menstruation oder einem aufgekratzten Mückenstich – ein Blutfleck landet schnell mal im Bett. Warte nicht bis zum nächsten Waschgang, um Blutflecken aus dem Matratzenbezug zu waschen. Handle lieber so schnell wie möglich.

  • Spüle den Fleck zuerst mit kaltem Wasser aus. Dadurch löst sich bereits ein großer Teil des Blutes– vor allem bei frischen Flecken. 
  • Rücke dem Fleck dann mit Hausmitteln zu Leibe: Streue beispielsweise etwas Natron oder Backpulver auf den Fleck und lass das Ganze über Nacht einwirken. Wasche den Bezug dann wie oben beschrieben.
  • Du kannst Blutflecken auch mit Zitronensaft behandeln: Träufle einfach etwas Saft darauf und lass ihn einwirken. Spüle die Stelle dann mit kaltem Wasser aus.

Weitere Möglichkeiten findest du hier: Blutflecken entfernen: diese Tipps und Hausmitteln helfen.

Auch Urinflecken lassen sich gut aus Matratzenbezügen auswaschen:

  • Ist der Urin noch frisch, solltest du ihn zuerst so weit wie möglich mit saugfähigen Tüchern abtupfen. 
  • Getrocknete Flecken kannst du dann ebenfalls mit Natron oder Zitronensaft behandeln. 

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