Olivenöl lagern: So verliert es nicht an Qualität

olivenöl lagern
Foto: CC0 / Pixabay / stevepb

Olivenöl richtig zu lagern ist entscheidend dafür, dass es lange frisch und lecker bleibt. Wir erklären dir, wie du die Qualität von Olivenöl am besten erhalten kannst.

Olivenöl kannst du vielfältig verwenden, nicht nur in der mediterranen Küche. Es verleiht deinem Essen einen aromatischen Geschmack. Um lange Freude an einem guten Olivenöl zu haben, ist es wichtig, dass du es unter den richtigen Bedingungen lagerst – sonst verliert es schnell an Qualität und schmeckt nicht mehr so gut. Am wichtigsten ist dabei der Schutz vor hohen Temperaturen, Sauerstoff und Licht. Hier zeigen wir dir, wie du Olivenöl lagern solltest, um diesen Schutz zu gewährleisten.

Olivenöl lagern: Kühle Temperaturen sind wichtig

Die ideale Temperatur, um Olivenöl zu lagern, liegt zwischen zehn und zwanzig Grad. Es bieten sich also beispielsweise ein Keller oder eine kühle Speisekammer als Aufbewahrungsort an. So eingelagert kannst du das Öl auch immer direkt verwenden.

Wenn dein Olivenöl ganz besonders lange halten soll, kannst du es auch in den Kühlschrank stellen. Beachte aber, dass du es dann vor dem Verwenden, gerade für Salate oder andere kalte Gerichte, rechtzeitig wieder herausholen musst. Wenn das Olivenöl sehr kalt ist, kann sich sein Geschmack nicht so gut entfalten.

Außerdem ist es wichtig zu wissen, das Olivenöl bei Kühlschrank-Temperaturen fest zu werden beginnt. Das Öl ist also nicht schlecht, wenn es trüb aussieht oder Flocken bildet: Es ist es einfach nur zu kalt, um ganz flüssig zu sein. Sobald sich das Olivenöl aufgewärmt hat, ist es wieder schön klar.

Durch UV-Strahlung wird Olivenöl schnell ranzig

Olivenöl in einer durchsichtigen Flasche sieht schön aus, hält aber nicht lange.
Olivenöl in einer durchsichtigen Flasche sieht schön aus, hält aber nicht lange.
(Foto: CC0 / Pixabay / congerdesign)

Olivenöl gibt es üblicherweise in dunklen Flaschen zu kaufen. Das hat auch einen guten Grund: Licht, genauer gesagt UV-Strahlung, sorgt dafür, dass das Öl ranzig und damit ungenießbar wird. Deswegen ist es wichtig, dass du dein Olivenöl nicht an einem Ort lagerst, der oft direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Eine Fensterbank beispielsweise ist eher ungeeignet zum Lagern von Olivenöl.

Aus demselben Grund solltest du das Olivenöl am besten in der dunklen Flasche lassen, in der du es gekauft hast. In einem hellen Glas oder einer Karaffe sieht es zwar schön aus, allerdings wirst du bei dieser Aufbewahrungsart nicht lange Freude an deinem Öl haben. Fülle deswegen höchstens so viel Olivenöl in einen lichtdurchlässigen Behälter um, wie du innerhalb weniger Tage verbrauchen kannst.

Sauerstoff ist schlecht für Olivenöl

Neben Licht und Temperatur ist schließlich noch Sauerstoff ein wichtiger Faktor beim fachgerechten Lagern von Olivenöl. Kommt das Öl in Kontakt mit Sauerstoff, beginnt es zu oxidieren und zersetzt sich dadurch. Achte deswegen darauf, dass du die Olivenölflasche immer schnell wieder verschließt und nicht offen stehen lässt. Aus dem gleichen Grund sind auch schmale Flaschen besser als breite, um Olivenöl zu lagern: In einer schmalen Flasche hat das Öl eine geringere Oberfläche, die mit der Luft in Kontakt kommt.

Die wichtigesten Hinweise zum Lagern von Olivenöl also noch einmal kurz zusammengefasst:

  • Lagere Olivenöl an einem kühlen Ort, notfalls im Kühlschrank.
  • Bewahre das Öl in einer dunklen Flasche und vor direkter Sonne geschützt auf.
  • Die Flasche mit dem Öl sollte möglichst luftdicht verschlossen sein.

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