Spitzwegerich-Tee: So bereitest du das Hausmittel gegen Husten zu

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Spitzwegerich-Tee ist ein ausgezeichnetes Hausmittel gegen Husten. Erfahre hier, wie du ihn ganz einfach zuhause zubereiten kannst und wie er wirkt.

Spitzwegerich als Arzneipflanze

Spitzwegerich ist in ganz Europa verbreitet und wird aufgrund seiner gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe als Heilpflanze angewendet. Laut Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) gehören zu den gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen:

Spitzwegerich als Tee aufgegossen eignet sich dem BZfE zufolge gut als Hausmittel gegen Husten und Heiserkeit, da er durch seine Inhaltsstoffe schleimlösend und reizlindernd wirkt. Die enthaltenen Schleimstoffe legen sich demnach schützend über die gereizte Rachenschleimhaut. Spitzwegerich ist daher Bestandteil vieler Hustentees, die du in der Apotheke kaufen kannst.

Spitzwegerich-Tee als Hausmittel gegen Husten

Aus den Blättern des Spitzwegerichs kann man einen Hustentee herstellen.
Aus den Blättern des Spitzwegerichs kann man einen Hustentee herstellen. (Foto: CC0 / Pixabay / cornelinux)

Spitzwegerich-Blätter kannst du frisch oder getrocknet kaufen, zum Beispiel in der Apotheke oder online bei **Amazon. So bereitest du den Spitzwegerich-Tee zu:

  • Gib ein bis zwei Teelöffen Blätter in eine Tasse.
  • Übergieße sie mit 250 Millilitern kochendem Wasser.
  • Lasse den Tee zehn Minuten ziehen und siebe die  anschließend Blätter ab. Fertig ist dein Tee!
  • Da Spitzwegerich etwas bitter schmecken kann, süße den fertigen Tee gegebenenfalls mit etwas Honig nach.

Tipp: Honig wirkt antibakteriell und kann deshalb auch gut gegen Husten und Erkältungen helfen. Bei zu hohen Temperaturen geht die antibakterielle Wirkung jedoch verloren. Lasse deinen Tee deshalb erst etwas abkühlen, bevor du den Honig hinzugibst. Achte beim Kauf von Honig außerdem auf zertifizierte Bio-Produktion oder kaufe ihn direkt beim Imker vor Ort.

Spitzwegerich-Tee: Blätter sammeln und aufbewahren

Spitzwegerich ist anspruchslos und wächst fast überall.
Spitzwegerich ist anspruchslos und wächst fast überall. (Foto: CC0 / Pixabay / Kathy2408)

Frischen Spitzwegerich findest du fast überall. Er wächst vor allem an Wegesrändern, auf Wiesen, Weiden, Feldern und sogar auf Schuttplätzen. Du musst ihn also nicht unbedingt kaufen, sondern kannst ihn auch sammeln:

  • Achte darauf, den Spitzwegerich nicht direkt neben stark befahrenen Hauptverkehrswegen zu sammeln, da er dann viele Schadstoffe enthalten kann.
  • Die beste Erntezeit für Spitzwegerich ist im Frühjahr kurz vor der Blüte. Für den Tee werden die Blätter verwendet.
  • Am besten verarbeitest du die Spitzwegerichblätter frisch. Du kannst sie aber auch trocknen und somit länger haltbar machen.
  • Zum Trocknen einfach einen Strauß frischer Blätter kopfüber an einem warmen, schattigen Ort aufhängen. Wenn die Blätter trocken sind, in ein luftdichtes, trockenes Gefäß füllen und an einem kühlen, trockenen Ort aufbewahren. Mehr Tipps: Kräuter trocknen – 4 Kräuter, die sich gut eignen.

Spitzwegerich anpflanzen

Spitzwegerich-Blätter können getrocknet und haltbar gemacht werden.
Spitzwegerich-Blätter können getrocknet und haltbar gemacht werden. (Foto: CC0 / Pixabay / moritz320)

Häufig siedelt sich Spitzwegerich von ganz alleine in Rasenflächen an. Falls du einen eigenen Garten hast kann es also sein, dass du das Heilkraut schon selber ernten kannst.

Du kannst Spitzwegerich aber auch selbst anpflanzen:

  • Wähle dafür einen sonnigen und warmen Standort.
  • Da Spitzwegerich eher anspruchslos ist, eignet sich ein eher trockener Boden.
  • Du kannst den Spitzwegerich aussäen oder als Jungpflanze setzen. Da er meist von allein irgendwann im Garten auftaucht, kannst du eine schon vorhandene Pflanze ausgraben und im Beet neu einsetzen.
  • Wenn du Spitzwegerich im Handel kaufst, achte auf Bio-Qualität der Samen und auf die Herkunft.

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