Spülmaschine kaufen? So findest du eine mit niedrigem Stromverbrauch!

Spülmaschine Ratgeber Energieeffizienz
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Welche Energieeffizienzklasse, welche Trockenwirkung, welcher Wasserverbrauch? Hier die wichtigsten Kauf-Tipps für Spülmaschinen mit niedrigem Stromverbrauch.

Wer eine neue Spülmaschine kauft, steht vor schwierigen Fragen. Utopia zeigt dir, wie du ganz einfach ein stromsparendes, kostensenkendes und umweltschonendes Gerät findest.

Die effizientesten Geräte findest du in der Utopia-Bestenliste

Worauf du beim Kaufen einer energieeffizienten Spülmaschine achten solltest

Wichtige Eckdaten sind, wieviel Strom und Wasser deine Spülmaschine verbraucht. Wichtig ist aber auch die Geräuschemission.

Geringer Stromverbrauch: Energieeffizienzklasse A++ oder A+++

Achte beim Kauf unbedingt auf den Jahresstromverbrauch und die Energieeffizienzklasse. Auch wenn A+ gut klingt, gehören Spülmaschinen dieser Klasse nicht mehr zu den effizientesten Geräten. Um Strom, Wasser und damit auch Geld zu sparen, solltest du dir ein Gerät der Energieeffizienzklasse A++ (schmale Geräte bis 45 cm Breite) oder A+++ (breite Geräte bis 60 cm Breite) zulegen.

Grundsätzlich gilt beim Kaufen: Spülmaschinen im Standardformat (60 cm Breite) verbrauchen bei voller Beladung weniger Strom und Wasser als schmale Geräte (45 cm Breite).

Wasserverbrauch von höchstens 10 Liter pro Spülgang

Bei richtiger Beladung ist das Spülen mit einer sparsamen Spülmaschine sogar effizienter als das Spülen von Hand. Pro Spülgang sollte das Gerät maximal 10 Liter Wasser verbrauchen.

Geringe Geräuschemission von maximal 46 Dezibel

Ja, richtig gehört. Insbesondere, wenn deine Spülmaschine in einer Wohnküche oder offenen Küche steht, ergibt es Sinn, auf einen niedrigen Geräuschwert zu achten. Die leisesten Spülmaschinen waschen mit nur 41 Dezibel. Damit du dich nicht gestört fühlst, sollten kleine Spülmaschinen (45 cm Breite) nicht lauter als 46 Dezibel, normal große Geräte (60 cm Breite) nicht lauter als 44 Dezibel sein.

Achte auf eine Aqua-Stop-Funktion

Achte beim Kauf darauf, ob das Gerät eine Aqua-Stop-Funktion hat. Falls ein Wasser-Unfall passiert, übernimmt der Hersteller bei fachgerechter Installation die Haftung für Schäden.

Spülmaschine stromsparend nutzen – Tipps & Tricks

Tipps zur Spülmaschine findest du auch im Beitrag Die 7 größten Spülmaschinen-Fehler. Hier die wichtigsten Tipps zum Strom sparen:

Spülmaschine immer voll beladen

Schalte deine Spülmaschine nur an, wenn sie komplett beladen ist und verzichte auf die Taste „Halbe Beladung“. Diese spart in der Regel nur knapp 10-20 Prozent Wasser beziehungsweise Strom.

Spart Strom: Spülmaschine ordentlich vollräumen – aber mit Verstand.
Spart Strom: Spülmaschine ordentlich vollräumen – aber mit Verstand. (Foto: Pixabay / chefkeem)

Spülmaschine mit Sparprogramm reinigen

Reinige dein Geschirr mit einem Eco- oder Sparprogramm. Das dauert zwar in der Regel zwei bis drei Stunden, doch durch längere Einwirkzeiten reichen niedrigere Temperaturen für den Spülvorgang – das spart rund 25 Prozent Strom. Eine Alternative zum Sparprogramm bietet das Automatikprogramm. In Abhängigkeit von der Verschmutzung variieren Temperatur, Wassermenge und die Anzahl der Spülgänge. Das Gerät verbraucht also nur so viel Wasser, wie für das Reinigen des Geschirrs tatsächlich notwendig ist. Sparprogramme liefern jedoch in Summe die beste Effizienz.

Bei normaler Verschmutzung sind Temperaturen von 45 bis 55 Grad ausreichend

Ein Spülgang bei niedrigen Temperaturen, meist zwischen 45 und 55 Grad, verbraucht weniger Energie und ist bei normaler Verschmutzung völlig ausreichend. Einmal im Monat solltest du deine Spülmaschine mit 65 Grad laufen lassen. Das beugt Ablagerungen vor und schützt die Maschine vor einem Defekt.

Bei Wasserhärtegrad und Salzdosierung an Herstellerangaben orientieren

Beachte die Herstellerangaben bezüglich der Einstellung des Wasserhärtegrades und der Empfehlung der Regeneriersalzdosierung. Damit deine Spülmaschine viele Jahre funktioniert, muss das Regeneriersalz regelmäßig nachgefüllt werden. In Multi-Tabs sind Klarspüler und Salzfunktion bereits enthalten, sie müssen nicht separat zugeführt werden. Multi-Tabs eignen sich jedoch nicht bei sehr hartem Wasser von mehr als 21 °dH. Verwende in diesem Fall lieber die klassische Methode aus Solo-Tabs bzw. Pulver plus Klarspüler und Spülmaschinensalz. Den Wasserhärtegrad kannst du bei deinem zuständigen Wasserwerk erfragen.

Die effizientesten Geräte findest du in der Utopia-Bestenliste

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(6) Kommentare

  1. Hallo,
    kann mir jemand bitte mal erklären, warum in der Utopia-Bestenliste auf Platz 6 die Beko-Spülmaschine ist? Die hat nur A++. Ich bin nämlich auf der Suche nach einer schmalen Spülmaschine. In der EcoTeopTen, wenn man Standgerät und 45cm eingibt, erscheint diese auf Platz 3. Die erste ist von Miele, hat A+++, verbracuht weniger Strom, hat weniger CO2-Emissionen und ist leiser.
    Kostet zwar das dreifache, aber darauf kommt es bei der Üko-Rangliste ja erst mal nicht an. Zumal man immer noch Miele hinterher sagt, dass sie sehr langlebig sind. Wenn die Beko also z.B. 10 Jahre hält, die Miele aber mehr als 30, dann ist die Miele wieder günstiger.

  2. Ich wiedehole mal eingeloggt meinen Anfrage:
    Hallo,
    kann mir jemand bitte mal erklären, warum in der Utopia-Bestenliste auf Platz 6 die Beko-Spülmaschine ist? Die hat nur A++. Ich bin nämlich auf der Suche nach einer schmalen Spülmaschine. In der EcoTeopTen, wenn man Standgerät und 45cm eingibt, erscheint diese auf Platz 3. Die erste ist von Miele, verbracuht weniger Strom, hat weniger CO2-Emissionen und ist leiser.
    Kostet zwar das dreifache, aber darauf kommt es bei der Öko-Rangliste ja erst mal nicht an. Zumal man immer noch Miele hinterher sagt, dass sie sehr langlebig sind. Wenn die Beko also z.B. 10 Jahre hält, die Miele aber mehr als 30, dann ist die Miele wieder günstiger.

    • Diese Utopia-Bestenlisten sind nach *Nutzerbewertungen* gerankt. Weil es hier aber keine einzige Nutzerbewertung gibt, entsteht hier derzeit ein zufälliges Ranking, das wir nicht steuern können. Wir arbeiten bereits an einem neuen Bestenlistensystem, wo uns das besser möglich ist, und werden nach und nach auch Bestenlisten wie diese umziehen.

  3. „Sparprogramme liefern jedoch in Summe die beste Effizienz.“

    Welche – die Stromeffizienz?

    Für solche Aussagen, nehmt doch mal eine Jahresperspektive ein:
    – Strom
    – Spülmittel
    – Salz
    – extra Reinigung
    – Mischbetrieb über alle Geschirrsorten vom Glas bis Töpfe und Pfannen

    Stimmt es immer noch, dass die Sparprogramm „in Summe“ die niedrigsten Gesamtkosten (inkl. Strom) bewirken?

    Letzten Endes geht es um Nachhaltigkeit, (1) Strom kann aus regenerativer Erzeugung bezogen werden, anders (2) Chemie zum Spülen bzw. Reinigen und (3) die Ressourcen für das Gerät, welche nur teilweise recyclingfähig sind, schlussendlich (4) das Wasser, nicht zu vergessen (5) das Abflußrohrsystem. Das in Summe ergibt die Kette ´Geschirrspülen´. (6) Haltbares Geschirr vorausgesetzt, das sich für Geschirrspüler eignet.

    Bewusst ordne ich deshalb Strom weiter unten auf der (persönlichen) Prio Liste.

    In den „Bestenlisten“ kommt die Herstellerwerte meist ganz oben. Als ob das die wichtigsten Nachhaltigkeitskriterien wären. Stromverbrauch unseres Geschirrspülers habe ich nachgemessen, m.E. bleibt der angesichts der Kosten gg. den anderen Monatskosten insb. durch die Reinigungschemie im Grund nebensächlich. Deswegen halte ich die Automatikprogramme für die bessere Wahl, in Summe sogar die effizientere.

    Von mir aus ökoeffizienter, statt lediglich stromeffizienter.

    • Hört sich sehr logisch an. Als Verbraucher habe ich aber, wenn die Maschine mal erworben wurde, keinen Zugriff mehr auf den Strom- und Wasserverbrauch dieser. Halt nur über dessen Programme. Auf das Reinigungsmittel habe ich immer wieder die Möglichkeit, auf den Markt zu reagieren und auf Tipps zur eigenen Spülmittelherstellung, wie sie auch hier auf Utopia immer wieder gegeben werden.
      Sprich:
      (1) kann ich in der EcoTopTen-Liste ablesen, auch übrigens den CO2-Wert

      (3) kann ich nur aus eigenen oder fremden Erfahrungen bestimmen UND durch die Art, wie ich mit dem Gerät umgehe

      (4)und(5) siehe (1)

      (6) hat, wie (2), nichts mit der Auswahl des Gerätes zu tun.

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