Staubwischen: Diese Tipps und Tricks helfen

Mit einfachen Tricks und einem feuchten Lappen ist das Staubwischen schnell erledigt.
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Staubwischen ist lästig, muss aber sein. Mit ein paar Tipps und Tricks geht geht mit unsere Tipps und Tricks zukünftig ganz schnell! Wir helfen dir, deine Wohnung von Staub zu befreien und seltener wischen zu müssen.

Hausstaub besteht unter anderem aus Stoff-Fasern, Fusseln, Pflanzenpartikeln, Haaren, Hautschuppen, Feinstaub sowie Hausstaubmilben und deren Ausscheidungen. Die schlechte Nachricht: Ganz vermeiden kann man Staub in der Wohnung nicht. Die gute Nachricht: Mit ein paar Tipps hast du die lästige Aufgabe schnell und einfach erledigt. Wenn du einige Dinge beachtest, musst du außerdem deutlich seltener wischen.

Staubwischen ohne Mikroplastik

Zum Staubwischen nutzt du am besten einen einfachen Lappen aus natürlichen Fasern wie Baumwolle. Den Lappen feuchtest du zunächst mit lauwarmem Wasser an. Dann wringst du ihn gut aus – der Lappen sollte nicht zu nass sein, sonst verschmierst du den Staub nur. Da der Staub an dem feuchten Tuch haften bleibt, benötigst du in der Regel keine weiteren Putzmittel.

Beim Staubwischen sind außerdem oft Mikrofaser-Tücher im Einsatz, die solltest du der Umwelt zuliebe allerdings meiden. Die Tücher nehmen den Staub zwar sehr effektiv auf, in der Waschmaschine löst sich aus ihnen jedoch Mikroplastik heraus. Die mikroskopisch kleinen Plastikpartikel können nicht einmal in der Kläranlage aus dem Abwasser entfernt werden und gelangen in die Natur. Da sie nicht biologisch abbaubar sind können sie dort großen Schaden anrichten. Bei empfindlichen Oberflächen solltest du ohnehin von Mikrofaser-Tüchern absehen, da diese die Flächen zerkratzen können.

Nicht empfehlenswert sind außerdem spezielle staubanziehende Einmal-Staubtücher aus synthetischen Fasern. Auch hier kann Mikroplastik freiwerden – außerdem entsteht jede Menge Müll, der sich vermeiden lässt.

Ein einfaches Baumwolltuch mit Wasser ist die bessere Wahl. Führe das Tuch beim Staubwischen mit kreisenden Bewegungen, so fängst du den Staub am effektivsten auf. Flächen mit hartnäckigem Staub musst du vielleicht zweimal abwischen. Achte darauf, den Lappen hin und wieder auszuwaschen.

Tipps zum effektiven Staubwischen

Mehr Ordnung, weniger Staub.
Mehr Ordnung, weniger Staub. (Foto: Foto: CC0 / pixabay / Pexels)

Um möglichst effektiv und zeitsparend Staub zu wischen, solltest du einige Punkte beachten:

  1. Von oben nach unten: Fange beim Staubwischen immer mit dem obersten Regalbrett an und arbeite dich Schritt für Schritt nach unten. So verhinderst du, dass der Staub von den noch schmutzigen Brettern auf die schon gereinigten fällt.
  2. Weniger ist mehrBefreie deine Fensterbank und deine Regale von Staubfängern. Überlege, welche Gegenstände dir so gut gefallen, dass du sie jeden Tag sehen möchtest: Weniger Gegenstände bedeutet auch weniger Arbeit beim Staubwischen. Dinge, die du nicht mehr brauchst, kannst du verschenken oder spenden.
  3. Glatte Oberflächen: Sortiere selten gebrauchte Gegenstände, lose Zettel und Kleinkram in Kisten mit Deckel. Dadurch sieht die Wohnung nicht nur ordentlicher aus – du verhinderst gleichzeitig, dass du beim Staubwischen viele Sachen hochheben und einzeln putzen musst. Glatte Oberflächen lassen sich schneller und effektiver reinigen.

Tipps um seltener Staub zu wischen

Noch besser als einfach und schnell Staub zu wischen, wäre es, gar nicht putzen zu müssen. Diesen Wunsch können wir leider nicht ganz erfüllen – aber mit unseren Tricks nimmt die lästige Tätigkeit weniger Freizeit ein:

  1. Lüfte regelmäßigIn unbelüfteten Räumen sammelt sich mehr Staub an. Regelmäßiges Stoßlüften verhindert nicht nur Schimmel in der Wohnung, sondern sorgt auch dafür, dass weniger Staub auf den Oberflächen liegen bleibt. Durch den Luftaustausch wird laut Umweltbundesamt mehr Staub aus der Wohnung hinaus- als hereingetragen. Zudem regulierst beim Lüften die Luftfeuchtigkeit in den Räumen. Eine gesunde Luftfeuchtigkeit trägt dazu bei, dass der Staub gebunden wird und sich nicht so schnell verteilt.
  2. Weniger Staub-Sammelstellen: In Textilien wie Teppichen, Vorhängen, im Bett und auf Polstermöbeln sammelt sich besonders viel Staub. Auch wenn es zunächst nach mehr Arbeit klingt, sparst du insgesamt Zeit, wenn du Kissen, Decken und andere Stoffe regelmäßig draußen ausschüttelst: So verhinderst du, dass sich größere Mengen Staub in den Stoffen sammeln und der Staub immer wieder aufgewirbelt wird. Größere Gegenstände wie etwa die Matratze oder das Sofa kannst du vorsichtig mit einem Staubsauger säubern.

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