TV-Tipp: Amerika first, Natur zuletzt – Die Umweltpolitik von Donald Trump

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Foto: CC0 / Pixabay / geralt

Die TV-Doku „Amerika first, Natur zuletzt“ zeigt, wie die Umweltpolitik der USA unter Donald Trump aussieht. Naturschutz steht an letzter Stelle – doch nicht alle lassen sich das gefallen.

Den Klimawandel gebe es nicht, an geschützten Küstengebieten soll nach Öl gebohrt werden und aus dem Pariser Klimaabkommen ist die USA inzwischen ausgestiegen: US-Präsident Donald Trump gilt als größter Umweltgegner in der Geschichte der Vereinigten Staaten – seine Umweltpolitik ist für die Natur eine Katastrophe. Seit seinem Amtsantritt 2017 hat er über 50 Umweltstandards aufgehoben und blockiert.

Die ZDF-Doku „Amerika first, Natur zuletzt“ aus der Reihe „planet e“ beleuchtet, wie sich Trumps Handeln auf die Umwelt und die Gesundheit der Bevölkerung auswirkt.

„Amerika first, Natur zuletzt“: Doku über die Umweltpolitik der USA

Phillip Whiteman Jr. kann Trump nicht leiden, weil der Präsident die Jagd auf sein heiliges Tier, den Grizzly freigeben will.
Phillip Whiteman Jr. kann Trump nicht leiden, weil der Präsident die Jagd auf sein heiliges Tier, den Grizzly freigeben will. (Foto: ZDF / Norbert Porta)

Viele Deutsche wollen die klimaschädliche Braunkohleförderung so schnell wie möglich stoppen – Trump in den USA aber nicht. Im Gegenteil: Er verspricht in West Virginia den Fortbestand der Kohleindustrie und hatte sogar schon Pläne, Kohle- und Atomkraftwerke mit Steuergeldern zu subventionieren. Zumindest Letzteres konnte die Energiebehörde der USA verhindern.

Doch die Feinstaubbelastung hat viele Menschen krank gemacht, vermuten Wissenschaftler. Entsprechende Studien hat Trump kurz nach seinem Amtsantritt einstellen lassen. Viele Anwohner in Bergbauregionen sorgen sich um ihre Gesundheit, werden aber ignoriert. Wie sich der Kohlebergbau auf die Umwelt auswirkt, wird ebenfalls nicht beachtet.

Die ZDF-Doku begleitet einen Aktivisten aus einer Bergbaufamilie, der Gästen mit seinem Sportflugzeug zeigt, wie sehr der Bergbau die Umwelt bereits zerstört hat. Außerdem reist das TV-Team in den Norden zu den Indianerstämmen, für die Bären heilig sind. Trump hatte etwa den Grizzly-Bär von der Liste der gefährdeten Tierarten gestrichen – zur Freude aller Trophäen-Jäger: Jetzt kann die Jagd beginnen.

Umweltschutz vs. Wirtschaft: Doku kurz vor den US-Wahlen

Die Doku über die Umweltpolitik in den USA kommt nicht zufällig am 28. Oktober im Fernsehen: Sie wird nur wenige Tage vor den Wahlen der Abgeordneten im Repräsentantenhaus und vieler neuer Senats-Mitglieder ausgestrahlt.

Die ZDF-Doku zeigt verschiedene Facetten der Umweltpolitik, genauer: der Umweltzerstörung. Denn die Doku zeigt, wie beispiellos Umweltstandards zugunsten von wirtschaftlichen Interessen vernachlässigt werden. Und sie zeigt auch: In den USA machen sich immer mehr Menschen Gedanken, ob der Weg Trumps tatsächlich der richtige ist. Denn der erhoffte Aufschwung blieb bislang aus, die Umweltzerstörung ist aber in vollem Gang…

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