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Vorsicht: Warum Pflegeleicht-Wäsche nicht für pflegeleichte Kleidung gedacht ist

Pflegeleicht-Wäsche
Foto: Marie-Theres Bauer / Utopia

Die Pflegeleicht-Wäsche ist ein spezielles Waschprogramm für Kleidung, die schonend gewaschen werden muss. Worauf du achten musst, erfährst du in diesem Artikel.

Die Pflegeleicht-Wäsche ist entgegen ihrer Bezeichnung nicht für pflegeleichte Kleidung bestimmt, sondern für empfindliche Kleidungsstücke, die leicht knittern. Diese bestehen meist aus synthetischen Materialien wie Polyester, Nylon, Elasthan oder auch Mischgewebe in Kombination mit Baumwolle. Du erkennst sie an dem entsprechenden Symbol auf dem Waschetikett: ein Bottich mit einem Strich darunter. Nicht verwechseln solltest du die Pflegeleicht-Wäsche mit der Feinwäsche. 

Pflegeleicht-Wäsche vs. Feinwäsche

In die Pflegeleicht-Wäsche kommt Kleidung mit dem Pflegeleicht-Symbol: Ein Bottich mit einem Strich darunter.
In die Pflegeleicht-Wäsche kommt Kleidung mit dem Pflegeleicht-Symbol: Ein Bottich mit einem Strich darunter.
(Foto: Marie-Theres Bauer / Utopia)

Das Feinwäsche-Programm ist im Vergleich zur Pflegeleicht-Wäsche für noch empfindlichere Textilien, zum Beispiel feine Dessous aus Spitze, gedacht. Das Feinwäsche-Symbol besteht aus einem Bottich mit zwei Strichen darunter. Doch worin unterscheiden sich die beiden Programme jetzt genau?

  • Menge: Für eine Pflegeleicht-Wäsche solltest du die Wäschetrommel nur bis zur Hälfte füllen, für eine Feinwäsche sogar nur bis zu einem Viertel. Die Trommel darf nicht vollbeladen sein, damit die Stoffe nicht zu stark aneinander reiben und so schneller kaputtgehen.
  • Temperatur: Die Höchsttemperatur bei einem Feinwäsche-Programm beträgt je nach Maschine maximal 40 Grad. Bei einem Pflegeleicht-Programm hast du mehr Spielraum, was die Temperatur angeht, meist bis 60 Grad. Je niedriger die Temperatur, desto schonender der Waschgang.
  • Wasserstand: Beide Waschprogramme verwenden im Vergleich zu anderen Programmen mehr Wasser, was die Reibung der Kleidungsstücke verringert. Die Feinwäsche verwendet noch mehr Wasser als die Pflegeleicht-Wäsche. Je mehr Wasser das Waschprogramm verwendet, desto geringer die Reibung.
  • Schleuderzahl: Die Schleuderzahl ist bei beiden Waschgängen reduziert. Bei der Pflegeleicht-Wäsche sind es zwischen 800 und 1200 Umdrehungen pro Minute, bei der Feinwäsche meist nur rund 600. Je geringer die Schleuderzahl, desto schonender für die Kleidung.

Beide Programme sind also sehr schonend für deine Klamotten. Hin und wieder wird in diesem Zusammenhang auch der Begriff des Schonwaschganges genutzt. Was hat es damit auf sich?

Was ist eigentlich ein Schonwaschgang?

Der Begriff des Schonwaschganges wird nicht einheitlich verwendet. Einige Quellen setzen den Schonwaschgang mit dem Feinwäsche-Programm gleich, andere meinen damit die Pflegleicht-Wäsche. Manchmal dient der Schonwaschgang auch als Überbegriff für alle schonenderen Waschprogramme einer Waschmaschine, also auch inklusive eines Wollwasch- oder Handwaschprogrammes. 

Ist die Pflegeleicht-Wäsche nachhaltig?

Die Pflegeleicht-Wäsche ist genau wie die Feinwäsche nicht energie- und ressourceneffizient, denn du kannst die Trommel nie ganz füllen und verbrauchst mehr Wasser als bei herkömmlichen Waschprogrammen.

Überlege dir deshalb, ob das Pflegeleicht-Programm notwendig ist. Alternativ kannst du besonders empfindliche Kleidungsstücke auch per Hand waschen. Lies in unserem Artikel zur Handwäsche nach, worauf du dabei achten musst.

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