Tesla Model Y: Elon Musk zeigt erstes mysteriöses Bild

Foto: © Tesla

Tesla gewährt uns endlich einen ersten Blick auf das „Model Y“: Elon Musk hat auf einem Aktionärstreffen ein erstes Bild von dem SUV mit Elektromotor vorgestellt. Das Bild des Tesla Y sieht vielversprechend aus – auch wenn etwas Wesentliches fehlt. 

Auf dem jährlichen Tesla-Aktionärstreffen im kalifornischen Mountain View gab es neben jeder Menge Ankündigungen eine Überraschung: Elon Musk präsentierte das erste Foto des „Model Y“. Der SUV-Crossrover soll erst 2019 auf den Markt kommen – doch mit dem Bild befeuert Tesla jetzt schon die Spekulationen.

Tesla Model Y – etwas scheint zu fehlen

Das Foto zeigt die Umrisse eines schwarzen Model Y. Was auffällt: Die Außenspiegel fehlen. Das könnte bedeuten, das Tesla Kameras anstelle von Spiegeln einsetzt, spekuliert das Automagazin Autoweek online. Allerdings könnten die fehlenden Spiegel auf dem Bild auch nur eine Spielerei im Design sein. Auch ausfahrbare Spiegel sind denkbar.

Ansonsten ist auf dem Bild nicht sonderlich viel erkennbar. Das Model Y hat breit ausgestellte Kotflügel und ein schnittiges Design. Ob der batteriebetriebene Kompakt-SUV mit Flügeltüren kommt, lässt sich auf dem Bild noch nicht feststellen.

Model Y ist Tesla Nummer 4

Das Model Y wird das vierte Modell von Tesla – und der zweite SUV. Der andere SUV ist das Model X, ein Luxuswagen, der in den meisten Versionen 100.000 Dollar kostet.

Das Model Y ist für die breite Masse gedacht und soll um einiges erschwinglicher werden. (Mehr Informationen zu allen Tesla-Modellen findest du in unserem Beitrag „Tesla-Elektroautos: die wichtigsten Tesla-Modelle von S und 3 bis X und Y“)

Tesla Model X mit Flügeltüren. (Foto: © Tesla)

Elon Musk geht davon aus, dass die Nachfrage nach dem Model Y hoch sein wird. Wie er auf dem Aktionärstreffen erklärte, wird Tesla den Wagen auf einer neuen Produktionsplattform fertigen. Das Werk im kalifornischen Fremont platze derzeit aus allen Nähten. Dort wird derzeit Model 3 produziert. Tesla erwäge, drei neue Fabriken zu bauen, so Musk.

Noch mehr Tesla-Pläne: Elektrotruck und Supercharger

Tesla hat noch weitere große Pläne, die Musk auf dem Aktionärstreffen ankündigte: Ein Ziel für kommendes Jahr ist, die Supercharger-Ladestationen auszubauen. Wie das Tech-Magazin Wired online berichtet, gibt es derzeit weltweit etwa 5000 Ladeplätze. Nächstes Jahr sollen es mindestens 10.000 werden.

Im September will Elon Musk außerdem den Elektrotruck Tesla Semi vorstellen.

Tesla Semi Elektro-LKW
Ein Teaser-Bild des Tesla Semi. (Foto: © Tesla)

Arbeitsbedingungen bei Tesla

Neben seinen ambitionierten Plänen und Expansionsstrategien beschäftigen Musk auch seine Fabrikarbeiter. In den vergangenen Wochen hatten Medien über Unfälle und schwere Arbeitsbedingungen in den Tesla-Werken berichtet. Mehrere Fabrikarbeiter sollen Verletzungen und Schwächeanfälle erlitten haben.

Elon Musk reagierte mit einem Brief, der auf der Website „reddit“ veröffentlicht wurde. In dem Brief schrieb Musk, dass ihm das Wohlergehen und die Sicherheit seiner Angestellten sehr am Herzen liege. Ab sofort müssen alle Unfälle direkt an Musk gemeldet werden.

Elon Musk will in der Montagestraße arbeiten

Der Tesla-Chef kündigte außerdem an, mit allen Betroffenen persönlich zu sprechen. Um die Situation der Arbeiter besser zu verstehen, werde er Zeit auf der Montagestraße verbringen und die Arbeitsschritte selbst durchführen.

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(1) Kommentar

  1. Erstmals lese ich gerne eure News und Bestenlisten. Ich hab schon einige Tipps für mein Leben mitgenommen.
    Trotzdem wundern mich einige Artikel, wie dieser hier welcher sehr viel Aufmerksam auf die Automobilindustrie und auf Tesla zieht.
    Was genau hat das mit Nachhaltigkeit zu tun? Die Automobilindustrie ählt zum Umweltschädlichsten, was wir auf dem Planeten haben. Auch wenn wir Batterien und Elektromotoren statt Verbrennungsmotoren verwenden, ändert dies nichts daran welche unglaubliche Menge an Ressourcen bei der Herstellung und beim Betrieb anfallen. Vorallem was der Konzern gerade alles neu Aufbauen muss ist ein Wahnsinn. Meiner Meinung nach muss sich unser gesamtes Denken von Mobilität ändern. Es benötigt nicht jeder ein Fahrzeug, sondern der Sinn ist von A nach B zu kommen. Ihr als Autoren dieser Nachhaltigkeitseite ist hoffentlich bewusst, dass ein bisschen weniger Fossile Brennstoffe und ein bisschen mehr Erneuerbare Energie nicht für eine gute Zukunft für alle reichen wird.
    Gesamtheitliches Denken ist angesagt.